Logo: Zur Startseite
Lieber User von diemucha.at,

wir haben unsere Webseite technisch verbessert und bieten Ihnen ab sofort noch mehr Inhalte. Wir ersuchen alle User, die sich bereits auf der "alten" Webseite registriert haben und einen Beitrag oder Kommentar posten wollen, sich wie immer anzumelden. Da die Passwörter der User anonym sind, nutzen Sie bitte die Funktion "Passwort vergessen" – Sie erhalten umgehend einen Zugang per Mail, bitte sichern Sie hier ihr altes (oder ein neues Passwort), ungestörtes Posten ist danach sofort wieder möglich.
Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, senden Sie bitte ein Mail an administrator@diemucha.at, wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen. Auch Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Theater in der Josefstadt: keine Billeteure mehr?

Bild des Benutzers kritischer Konsument

Theater in der Josefstadt: keine Billeteure mehr?

kritischer Konsument
0
Noch nicht bewertet
Zu einem Wiener Theater gehören für mich einfach Billeteure in Uniform dazu. Ein alter, urwienerischer Beruf. Gehört zur guten Atmosphäre. Zweifellos findet man seinen Platz auch allein (obwohl man dazu die Fachbezeichnungen Cercle usw und deren Lage kennen muß), auch wenn wir erst den Aufgang zur Proszeniumloge suchen mußten. So hatten wir natürlich vorher kein Programm, d.h. kannten nicht die Namen aller Mitwirkenden. Irgendwie auch unfair den Schauspielern gegenüber. Wir wollten es in der Pause kaufen....die aber gab es nicht: man spielte fast 2 1/2 Stunden durch. Ein Programm kauften wir dann trotzdem, am Stand, wo man auch DVDs anbot, wo man vorher im Gedränge achtlos vorbeigeht. Zu "Lady Windermeres Fächer" selbst: Wildes amüsantes Stück mit herrlichen geistreichen Aphorismen besticht durch eine herrliche Sprache, es wird erstklassig gespielt von allen Darstellern. Mich hat die fast leere Bühne gestört, nur einige Ledersessel im Stil der 60er Jahre, dazu ein technsch interessanter Luster, sonst nichts. Die Kleider zuerst eher 50er, in der Gesellschaft dann im Stil der 20er Jahre, ein angedeuteter Charleston erinnerte eher an einen Twist (oder umgekehrt?). Ich verstehe nicht, warum man nicht im spätviktorianischen Umfeld bleiben kann. Da stimmt dann auch die Ausdruckweise. Aber sonst: ein sehr schöner Abend!

Kommentare

murks

Am Service wird halt leider immer gespart, dabei kann man mit gutem Service auch gut verdienen, was z.B. in den USA immer wieder bewiesen wird.

Wenn mir in einem Theater ein Billeteur (Platzanweiser) ein Programm anbietet, so werde ich Dieses auch nehmen (selbstverständlich MIT Trinkgeld), doch an der Kassa, oder irgend einem Standl überlege ich es mir wahrscheinlich.

Emma

Das passiert im Kino, im Theater war es bisher immer so, daß man das Programm beim Billeteur gekauft hat, in einem Arbeitsgang mit dem Zeigen der Reihe bzw Plätze. Dafür wurde der Preis immer aufgerundet. Die Preise sind meist so gestaltet, daß sich das Trinkgeld von selbst ergibt.

Lizzo005

Ich bekomme das Programm an der Kasse, mit der Karte. Ist das dort nicht üblich?

kritischer Konsument

Dies war auch meine Erfahrung bis letzte Woche!
Deine Erfahrung ist halt nicht aktuell!

[b]Es gab keine Billeteure, die Karten prüfen oder abreißen, Programme verkaufen, den Platz zeigen.[/b]

Programme werden am DVD-Verkaufsstand angeboten und wenn man das nicht weiß und schon im Saal ist, weil man mit einem Billeteur rechnet, hat man keins, muß eventuell zurück, oder es in der Pause kaufen, sofern es eine gibt oder wie wir am Schluß!

Dieser einzige Verkaufsstand befindet sich in der Mitte zwischen den Zugängen zum Saal, war im Gedränge nicht zu sehen (wir wären auch nicht auf die Idee gekommen, dorthin zu gehen, denn wir wollten keine alten DVDs oder einschlägige Bücher kaufen). Wenn alle ein Programm kaufen wollten, wäre diese eine Verkäuferin sowieso entlastet und es würden sich lange Schlangen bilden.

Teilnehmer

Die Billeteure im Theater in der Josefstadt tragen alle Uniformen! Und was ich aus meiner Erfahrung berichten kann, sind diese immer sehr hilfsbereit und stets zur Stelle.
Wenn viele Leute in den Saal wollen, kann schon vorkommen, dass der ein oder andre Gast übersehen wird und weder die Karte abgerissen noch ein Programm angeboten bekommt. Wenn man früh genug im Theater ist, ist genug Zeit, um Programme zu kaufen und an den Platz gebracht zu werden. Bei gut besuchten Vorstellungen, kurz vor Beginn des Stückes kann es schonmal vorkommen, dass es zu Engpässen in der persönlichen Betreuung kommt!

kritischer Konsument

Das letzte Mal ohne Pause hab ich ein Franzobel-Stück im Volkstheater erlebt - aber da macht man es, daß danach das Theater nicht halbleer ist.

kritischer Konsument

Du zeigst damit nur, daß du nie ins Theater gehst.
In den klassischen Theatern Wiens gab es immer uniformierte Billeteure!

Wo steht, daß ich Karten beim Billeteur kaufen wollte? Der verkauft das Programm und weist die Plätze an - den Ausdruck "Platzanweiser" gibt's trotzdem nur im Kino, vielleicht noch in der Stadthalle.

Jetzt fällt mir ein, es gab auch keinen "Kartenabreißer" (auch der üblicherweise in Uniform)

Wie hätten wir einen bestimmten Platz suchen und uns das Stück ohne Karten anschauen können? Die Unlogik und das zwanghafte Herumgerede, ohne richtig zu lesen...
an wen dein Posting erinnert brauche ich wohl nicht zu sagen!

Konsumator

Kritischer Konsument, mit Billeteur meinen Sie wahrscheinlich Platzanweiser? Die Karten kauft man nicht bei einem Billeteur, sondern an der Kassa. Mündiges Publikum findet dann die Plätze selbst. Für uniformierte Platzanweiser müssen Sie New York besuchen.

Seiten

Werbung