Logo: Zur Startseite
Lieber User von diemucha.at,

wir haben unsere Webseite technisch verbessert und bieten Ihnen ab sofort noch mehr Inhalte. Wir ersuchen alle User, die sich bereits auf der "alten" Webseite registriert haben und einen Beitrag oder Kommentar posten wollen, sich wie immer anzumelden. Da die Passwörter der User anonym sind, nutzen Sie bitte die Funktion "Passwort vergessen" – Sie erhalten umgehend einen Zugang per Mail, bitte sichern Sie hier ihr altes (oder ein neues Passwort), ungestörtes Posten ist danach sofort wieder möglich.
Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, senden Sie bitte ein Mail an administrator@diemucha.at, wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen. Auch Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Greenpeace-Test

Schweinefleisch mit antibiotikaresistenten Keimen belastet

Jedes dritte Stück Schweinefleisch ist belastet

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat handelsübliches Schweinefleisch auf Keime testen lassen, die gegen Antibiotika resistent sind. Das Ergebnis: Jedes dritte Stück Schweinefleisch ist mit resistenten Erregern belastet. Die Ursache dafür liegt in der Massentierhaltung. Gerade Schweinen werden übermäßig viele Antibiotika verabreicht. So „härten” sich die Keime gegen die Medikamente ab und werden zur gesundheitlichen Bedrohung für uns Menschen. Greenpeace fordert vom Gesundheitsministerium daher einen ambitionierten und verbindlichen Plan für die Reduktion von Antibiotika in der Nutztierhaltung.

„Antibiotika-Resistenzen sind eine Gefahr für unsere Gesundheit. Mit dem belasteten Fleisch holen wir uns diese gefährlichen Keime bis zu uns nach Hause“, sagt Sebastian Theissing-Matei, Landwirtschaftssprecher bei Greenpeace in Österreich. Greenpeace hat stichprobenartig Schnitzel, Faschiertes, Wangerl und Kotelett vom Schwein von der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) auf antibiotikaresistente Keime untersuchen lassen. Vierzehn Proben wurden analysiert - zehn aus österreichischen Supermärkten und vier aus dem Großhandel. Insgesamt waren fünf davon mit den gesundheitsgefährdenden MRSA- oder ESBL-Keimen belastet. Auf zwei Fleischstücken wurden sogar beide Erreger nachgewiesen.

Antibiotikaeinsatz besonders hoch bei Massentierhaltung

Nährboden für die Entstehung und Ausbreitung der Keime ist die Massentierhaltung: Tiere werden auf engstem Raum zusammengepfercht, stehen auf unnatürlichen Böden und fügen einander Wunden zu. Diese Bedingungen machen die Tiere häufig krank - dementsprechend hoch ist der Antibiotikaeinsatz, gerade in der Schweinemast. Rund 74 Prozent aller Antibiotika in der österreichischen Nutztierhaltung werden Schweinen verabreicht. Die Weltgesundheitsorganisation warnt seit Jahren vor einem drohenden ‘Post-Antibiotika-Zeitalter’, wenn der übermäßige Einsatz von Antibiotika sowohl in der Tierhaltung als auch beim Menschen nicht drastisch reduziert wird. Allein in der EU sterben jährlich schon jetzt rund 33.000 Menschen an antibiotikaresistenten Keimen. „Das zuständige Gesundheitsministerium darf diese drohende Gesundheitskrise nicht weiter ignorieren. Es muss endlich einen ambitionierten und verbindlichen Antibiotika-Reduktionsplan in der Nutztierhaltung auf den Weg bringen”, fordert Theissing-Matei. Dafür brauche es vor allem bessere Tierhaltungsbedingungen, so Greenpeace. Zudem müssten die österreichischen Bäuerinnen und Bauern bei dem Umstieg auf eine bessere Tierhaltung unterstützt werden.

Verzehr kann zu einer Antibiotikaresistenz führen

Auch Umweltmediziner Hans-Peter Hutter, Sprecher der ÄrztInnen für eine gesunde Umwelt, warnt anlässlich der Testergebnisse vor resistenten Keimen: „Zweifellos sind die Testergebnisse ein Alarmsignal. Immerhin handelt es sich bei den nachgewiesenen Keimen um wichtige humanpathogene Erreger, die oftmals die Ursache von höchst problematischen Krankenhausinfektionen sind. Die Eindämmung dieser Bakterien ist seit langer Zeit ein wesentliches medizinisches Ziel. Der Einsatz von Antibiotika in der Humanmedizin ebenso wie in der Tiermedizin muss prinzipiell auf das medizinisch notwendige Maß begrenzt werden. Sonst entstehen Resistenzen, die Antibiotikabehandlungen bei bakteriellen Erkrankungen wirkungslos machen. Das möchte wohl niemand persönlich erleben. Bei den derzeitigen Intensivtierhaltungen ist jedoch ein „vorbeugender“ Einsatz von Antibiotika meist nicht vermeidbar. Daher ist nicht nur der Antibiotikaeinsatz, sondern die derzeitige Form der Massentierhaltung generell zu überdenken.“

Konsumentinnen und Konsumenten rät Greenpeace zu einer guten Küchenhygiene. „Wer mit belastetem Schweinefleisch kocht, läuft Gefahr mit den resistenten Keimen in Berührung zu kommen. Im schlimmsten Fall kann das eine schwere Erkrankung nach sich ziehen“, warnt Sebastian Theissing-Matei. Nach dem Kontakt mit rohem Fleisch sollte man sich daher immer gründlich die Hände waschen und die Kochutensilien säubern. Das Fleisch sollte außerdem immer gut durchgebraten werden. Beim Kauf empfiehlt Greenpeace, Bio-Fleisch zu wählen. Hier ist der Einsatz von Antibiotika sehr viel strenger geregelt. „Und natürlich kann man statt zu Fleisch auch vermehrt zu Gemüse oder etwa zu Soja-Produkten greifen. Schmackhafte und gesunde Alternativen gibt es jede Menge“, so Theissing-Matei abschließend.

Die Ergebnisse des Greenpeace-Tests im Detail finden Sie hier: 
https://bit.ly/2EbUPba

 

Foto: Mitja Kobal/Greenpeace

Bundesweite Handelsstudie

Fachmarktzentren in Österreich mehr als verdoppelt

Handelsverband und Standort+Markt präsentierten brandneue "S+M Dokumentation Fachmarkt-Agglomerationen Österreich 2018/2019". Seit 2000 hat sich die Zahl und Verkaufsfläche von Fachmarktzentren mehr als verdoppelt. Jeder 4. Kaufkraft-Euro wird in Fachmarktzentren gebunden.

Trotz Amazon, Alibaba & Co: Die Shopflächen in willkürlich entstandenen – also nicht einheitlich geplanten – Fachmarktgebieten in Österreich sind weiter gestiegen. Bemerkenswert dabei ist die zunehmende Bedeutung in der Nahversorgung. Das geht aus der erneut aktualisierten Studie "S+M Dokumentation Fachmarktagglomerationen Österreich 2018/2019" von Standort+Markt hervor. Neun unterschiedliche Raumplanungsgesetze mit bestenfalls einer Gemeinsamkeit, nämlich einer restriktiven Handhabung weiterer Verkaufsflächenzuwächse – und dann dieses Ergebnis: Die Zahl wie auch die gesamte Flächenkapazität der österreichischen Fachmarktagglomerationen legt weiter zu.

Verkaufsflächenzuwachs von 100.000 m²

"5,8 Mio. m² Verkaufsfläche, davon rund 5,3 Mio. m² Einzelhandelsverkaufsfläche, werden in Österreich mittlerweile von Fachmärkten auf der grünen Wiese belegt, jeder 4. Kaufkraft-Euro wird dort gebunden", erklärt Studienautor Roman Schwarzenecker von Standort+Markt. Lediglich 15,5% (0,9 Mio. m²) der Shopflächen befinden sich in mehr oder weniger solide geplanten Fachmarktzentren. "Die verbleibenden Flächen sind eher unkoordiniert, selbstverständlich aber dem Flächenwidmungsplan entsprechend gewachsen", so Schwarzenecker.

"Seit der Jahrtausendwende hat sich sowohl die Zahl als auch die Fläche dieser Fachmarktzentren mehr als verdoppelt. Waren es im Jahr 2000 noch 113 Agglomerationen mit 2,8 Mio. m², so sind es heute bereits 264 Agglomerationen mit 5,8 Mio. m²", sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will. Die Zahl der Fachmärkte und fachmarktähnlichen Anbieter hat sich sogar verdreifacht (von rund 1.400 auf 4.300 Shops). "Innerhalb von zwei Jahren lag der Verkaufsflächenzuwachs in dieser Agglomerationsklasse bei rund 100.000 m². Das ist eine diametral gegenteilige Entwicklung zum gesamten stationären Einzelhandel, wo wir zuletzt 100.000 m² oder 14 Fußballfelder Verkaufsfläche verloren haben", analysiert Will.

Fachmarktagglomerationen als Nahversorger

Insbesondere das Supermarktsortiment hat bei Fachmarktagglomerationen an Gewicht gewonnen – die Big Box-Gebiete haben sich in nur 18 Jahren zu den neuen Nahversorgern entwickelt. "Der Flächenanteil im Supermarktsortiment liegt zwar bei vergleichsweise bescheiden anmutenden 16,1 %, der Umsatzanteil ist – nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen flächenleistungsstarken Lebensmitteldiskonter – mit 42,4 % mehr als beachtlich", bestätigt Standort+Markt-Geschäftsführer Hannes Lindner.

"Je Fachmarktagglomeration liegt die durchschnittliche Shop-Zahl bei 16, die durchschnittliche Gesamtgröße einer Fachmarktagglomeration ist seit dem Jahr 2000 von 24.700 m² auf etwa 21.800 m² laufend gesunken. Immer mehr, dafür kleinere Fachmarktagglomerationen dringen in immer dünner besiedelte Gebiete vor und sind für die Nahversorgung der Gemeinden verantwortlich", so Lindner.

Frequenzverlagerung erfordert vorausschauende Planung

Der Umsatz steht selbstredend für Frequenz. Frequenz ist wiederum "das Öl des Einzelhandels". Eine Neuansiedlung bzw. Verlagerung von Supermärkten, Lebensmitteldiskontern und Drogeriemärkten in diese überwiegend autokundenorientierten Big Box-Zonen bedeutet damit auch eine deutliche Frequenzverlagerung, die nur schwer zu revidieren ist. Eine vorausschauende Planung auf Gemeinde- wie auch Regionsebene in Form einer gewissenhaften, objektiven Standortoptionen-Prüfung ist erforderlich, um mehr Qualität in den Raum zu bringen.

Gerade für mittelständische Handelsunternehmen ist diese Entwicklung eine Herausforderung, da damit ihre Relevanz gegenüber dem Konsumenten schwindet. "Fachmarktzentren sind ein integraler Zukunftsbaustein für den stationären Handel geworden – weil die Restriktionen in den Stadt- und Ortskernen dazu geführt haben, dass der filialisierte Einzelhandel zunehmend an den Stadtrand gezogen ist. Vor allem in ländlichen Regionen bleiben damit KMU über, während sich die großen Warenkörbe in die Peripherie verlagern", erklärt Rainer Will.

Über die Studie

Die umfassende, alle zwei Jahre durchgeführte Fachmarkt-Flächen-Analyse von STANDORT + MARKT geht mittlerweile in die zehnte Runde! Durch die genaue Analyse der 264 Fachmarktagglomerationen in Österreich mit insgesamt 5,8 Mio. m² Shopfläche und 6.824 Shops liegt nun wieder eine top aktuelle, vollständige Transparenz zum Flächenwildwuchs an der Peripherie der österreichischen Gemeinden vor.

 

Foto: Shutterstock - rustycanuck

Genuss-Festival 2019

Auszeichnung für Schnecken Manufaktur Gugumuck

Die Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative (RNI) hat es sich zum Ziel gesetzt Aktivitäten zu forcieren, die zu einer nachhaltigen Entwicklung in einer lebenswerten Gesellschaft beitragen. Seit langem befürworten sie das Ziel des Kuratoriums „Kulinarisches Erbe Österreich“, Veranstalter des Genuss-Festivals, die Vielfalt von Pflanzenarten und Tierrassen zu bewahren. Mit der Auszeichnung am Genuss-Festival möchte die RNI die nachhaltige Produktion kulinarischer Speisen fördern.

Prämierte Aussteller

Von den etwa 190 Ausstellern reichten 32 Unternehmen zum RNI-Kulinarikpreis 2019 ein. Das stetig ansteigende Niveau der Einreichungen stellte die Jury erneut vor keine leichte Entscheidung. Besonderes Augenmerk galt jenen Unternehmen, die ihrer gesamten Wertschöpfungskette entlang zur Nachhaltigkeit beitragen. Positiv bewertet wurden nicht nur Punkte wie eine Steigerung der Energieeffizienz oder der Verzicht von chemischen Zusatzstoffen, sondern auch die Transparenz des Herstellungsprozesses für den Konsumenten. Alle Gewinner zeichnen sich zudem durch die Integration eines gesellschaftlichen Aspekts aus. 

Der erste Platz im Wert von 1.500 Euro ging an die Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck. Mit dem zweiten Platz und 1.000 Euro ausgezeichnet wurde der von der RNI bereits zwei Mal prämierte ADAMAH BioHof im Marchfeld. Den dritten Platz mit 500 Euro sicherte sich farmgoodies. Die Auszeichnungen übergaben der Vorsitzende der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative, Franz Fischler, die Geschäftsführerin der RNI, Andrea Sihn-Weber und der Vizepräsident des „Kulinarischen Erbe Österreich“, Toni Mörwald, in den Räumlichkeiten der Raiffeisen Bank International Am Stadtpark in Wien. 

Dazu Franz Fischler: „Wir zeichnen die Aussteller des Genuss-Festivals heuer bereits zum vierten Mal aus und es ist eine Freude, zu sehen, dass das Thema Nachhaltigkeit bei den österreichischen Herstellern von Produktspezialitäten so umfassend gelebt wird.“ Andrea Sihn-Weber ergänzt: „Ich freue mich mit jedem einzelnen Gewinner, den wir mit dieser Auszeichnung vor den Vorhang holen können. Im Sinne unserer Vision ‚Verantwortung für eine lebenswerte Zukunft‘ ist diese Preisverleihung eine wichtige Maßnahme zur Bewusstseinsbildung und um den regionalen, nachhaltigen Lebensmitteln einen entsprechenden Stellenwert zu geben.“ 

Schnecken Manufaktur Gugumuck

Die Vision der Wiener Schnecken Manufaktur Gugumuck ist es, das traditionelle Erbe Wiens über die Gastronomie wiederzubeleben und die Weinbergschnecken als Future Food zu etablieren. Außerdem werden mehr als 80 ausdauernde Gemüsearten im Schaugarten „Future Garden“ im nachhaltigen Permakulturkonzept gezeigt. Neben bekannteren Pflanzenarten wie dem Rhabarber oder der Artischocke, bereichern ungewöhnliche und auch unbekannte Gemüsepflanzen den Garten. So z.B. Knollenziest, Süßdolde, Speisechrysantheme, Meerkohl, Eschlauch, Hirschhornwegerich und viele weitere Arten. Am Gugumuck-Hof wird eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft praktiziert. Das Futter für die Schnecken stammt von lokalen Produzenten. Die direkt am Hof verarbeiteten Schnecken können Ab-Hof erworben werden, oder im Hof-Bistro im „Farm-2-Table“-Konzept in einem 7-Gang-Menü verspeist werden. Gemeinsam mit dem FH-Studienlehrgang Nachhaltiges Ressourcenmanagement am FH Campus Wien wurde außerdem eine neuartige ressourceneffiziente Verpackungslösung ohne Aluminium entwickelt. Am Hof werden neben regelmäßigen Führungen auch Schneckenzuchtseminare angeboten. Weiters ist der Hof nicht nur ein „Schule am Bauernhof“-Betrieb, bei dem Schülerinnen und Schüler auf spielerische Weise Themen rund um eine nachhaltige Landwirtschaft, Schneckenzucht und Ernährung kennenlernen, sondern bietet regelmäßig Beschäftigungsprojekte in Kooperation mit Jugend am Werk und dem AMS. 

ADAMAH BioHof

Der ADAMAH BioHof im Marchfeld kann jederzeit besucht werden und steht seit über 20 Jahren für biologische Vielfalt. Sein BioKistl ist mit BioGemüse und BioObst – auch außerhalb der Normgröße – von den eigenen Feldern oder von Partnern aus der Region und aller Welt, zusammen mit einem bunten Sortiment an BioLebensmitteln, gefüllt. Rund 80% der BioProdukte im BioKistl sind regionalen Ursprungs, die internationalen BioProdukte sind zum Großteil Fair Trade zertifiziert. Die Zustellung erfolgt CO2-neutral in Mehrweg-Pfandkisten frei Haus. Mit März 2019 startete ein Projekt zum Ausbau von Mehrwegverpackungen der BioProdukte sowie der Produkte der Kooperationspartner. Die entstehenden CO2-Emissionen werden mit dem Umweltberater ReGreen kompensiert. Im innerstädtischen Bereich Wiens wird mit dem Lastenfahrrad und einem Fahrradbotendienst ausgeliefert. Weiters geht Gemüse, das nicht verkauft wird, an Organisationen wie die Wiener Tafel oder das Lernhaus Gänserndorf. Kunden haben die Möglichkeit ihre Bestellung während ihres Urlaubs ebenfalls an karitative Einrichtungen zu spenden, wobei ADAMAH diesen Wert zusätzlich verdoppelt. Darüber hinaus unterstützt ADAMAH durch die Zurverfügungstellung von BioFlächen das Projekt „WUK Bio.Pflanzen“, das mit vielfältigen Maßnahmen Menschen für den Arbeitsmarkt stärken soll. 

farmgoodies

Mit dem dritten Platz wurde farmgoodies ausgezeichnet. Den Grundstein für das Unternehmen legten Judith und Günther Rabeder in Niederwaldkirchen, OÖ. Das Kerngeschäft ist die Erzeugung und Vermarktung von hochwertigen Lebensmitteln aus heimischen Rohstoffen, wobei der Schwerpunkt zurzeit in der Produktion von Bio-Pflanzenölen, allen voran Leinöl aus Mühlviertler Leinsamen, liegt. Mit einem Netzwerk von rund 30 Bio-Bauern, größtenteils aus dem Mühlviertel, erfolgt die Vermarktung heimischer Bio-Ölsaaten vom Anbau, über Aufbereitung, Verarbeitung zu Speiseölen und Vermarktung unter der Eigenmarke farmgoodies. Der Anbau heimischer und auch alter Kulturen fördert die Artenvielfalt. Die Pflanze wird als Ganzes verwendet: Pressrückstände gehen als wertvolles Tier-Eiweiß wieder zurück an die Bauern bzw. werden zu feinen Ölsaatenmehle weiterverarbeitet. Die organische Masse als Rückstand am Feld wird dem Boden als wertvoller Nahrungslieferant zugeführt oder geht an einen kleinen Verarbeiter für natürliche Dämmmaterialien. Die kleinen Strukturen und kurzen Transportwege sparen Energie und sind Umwelt- und ressourcenschonend. Unterstützung bei der Verpackung erfolgt durch Menschen der Einrichtung „pro mente“ (Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit).

Foto: Sabine Klimpt/Lichtblick KG

Kommentare

kritischer Konsument

Manufaktur heißt "mit der Hand machen" Wie macht man Schnecken mit der Hand?

Weinbergschnecken sind Mützlinge und vertilgen die Eier der Nacktschnecken. Also bitte schonen!

Online-Handel

Wiener fordern faire Steuerbeiträge

Handelsobmann Trefelik: „Unsere Händler haben kein Verständnis dafür, dass die Politik bei den Steuertricks der Online-Multis noch länger zusieht". Immer mehr Jobs und Betriebe in Gefahr.

Der Online-Handel ist international im Vormarsch, die Umsätze wachsen acht Mal schneller als in der Fläche. Für den Wiener Handel werden die Auswirkungen zusehends gravierender, wie Handelsobmann Rainer Trefelik berichtet: „Die heimischen Händler kommen immer stärker unter Druck. Sie nutzen die Chancen der Digitalisierung, so gut sie können, aber im Kostenwettbewerb mit ausländischen Online-Händlern haben sie die schlechteren Karten.“ Ein wesentlicher Grund dafür ist die ungerechte Verteilung der Steuerlast: Während heimische Händler die volle Steuerlast tragen, räumen ausländische Online-Händler den österreichischen Markt ab, zahlen aber hierzulande wenig bis gar keine Steuern. „Wir stellen uns dem Wettbewerb, fordern aber faire Rahmenbedingungen, und die kann es nur geben, wenn auch ausländische Online-Händler ihre in Österreich erwirtschafteten Gewinne voll versteuern“, sagt Trefelik. 

Kritik an Digitalsteuer

Die von der Politik angekündigte Digitalsteuer auf Online-Werbung sei dafür aber kein geeigneter Weg. Ganz im Gegenteil, so Trefelik: „Sie macht Werbung für unsere Betriebe teurer, besteuert aber weiterhin nicht den Gewinn der ausländischen Online-Multis.“ Die fehlende Steuergerechtigkeit führe dazu, dass laufend heimische Händler aufgeben und schließen müssen, wie aktuelle Statistiken belegen. „Heimische Jobs, Wertschöpfung und Steuerbeiträge werden damit vernichtet“, sagt Trefelik. „Wenn wir wirklich zu mehr Steuergerechtigkeit kommen wollen, kann das nur heißen: Österreich muss international zum Treiber werden und die Länder engagierter unterstützen, die ebenfalls mutig vorangehen wollen”, fordert Trefelik.

Große Online-Konzerne genießen Steueroasen

Laut EU-Kommission drücken sich internationale Online-Multis nicht nur in Österreich vor Abgaben: Ihren Gewinn versteuern sie am Ende des Tages mit durchschnittlich 9,5 Prozent, während vergleichbare Unternehmen mit traditionellen Geschäftsmodellen im Schnitt 23,5 Prozent zahlen. Dieser Problematik sind sich auch der Internationale Währungsfonds (IWF) und die OECD bewusst. Initiativen einiger Länder, daran gemeinsam etwas zu ändern, wurden bisher allerdings von jenen Staaten blockiert, die den Konzernen steuerliche Zuflucht bieten – darunter auch Mitgliedstaaten der EU.

Foto: Shuttertstock/William Potter

 

Handel

Muttertag: Umsatzbringer Nummer drei

Der Muttertag steht an dritter Stelle der Umsatzbringer für den Österreichischen Handel. Bundessparte Handel der WKÖ hat im Vorfeld des Muttertags am 12. Mai Stimmungsbild erhoben - Top-Geschenke: Blumen, Süßes, Gutscheine, Kulinarisches, Parfüm und Schmuck

„Ein von der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich erhobenes Stimmungsbild zeigt: Viele Österreicherinnen und Österreicher wollen den Muttertag auch heuer wieder nutzen, um Danke zu sagen und mit der einen oder anderen Aufmerksamkeit zu etwas Besonderem zu machen. Weit mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher – nämlich mehr als 60 Prozent der ab 15-Jährigen – planen zum Muttertag etwas zu verschenken“, sagt Bundesspartenobmann Peter Buchmüller. 

Entwicklung der Muttertagsumsätze im Handel 

Dafür wollen die Schenker im Handel rund 45 Euro pro Person ausgeben. 2017 betrugen die Muttertagsumsätze im Handel 185 Millionen Euro. 2018 waren es 186 Millionen Euro. Heuer hofft der Handel, dieses Niveau zu halten. „Der Muttertag ist für den Handel - nach Weihnachten und Ostern - unter den Umsatzbringern die Nummer drei im Jahr“, so der Sprecher des österreichischen Handels.

Was zum Muttertag am meisten geschenkt wird 

Die Top-Muttertagsgeschenke sind: 

  • - Blumen, allen voran einzelne Rosen sowie Rosensträuße, aber auch Topfpflanzen
  • - Süßes
  • - Gutscheine
  • - selbst zubereitete exquisite kulinarische Köstlichkeiten
  • - Geschenkkörbe mit erlesenen Speisen und Getränken und
  • - ex aequo Parfüm, Schmuck und Kosmetik.

Muttertag für Blumenfachhandel, Lebensmittelhandel sowie Drogerien und Parfümerien von besonderer Bedeutung

Besonders wichtig ist das Muttertagsgeschäft für den Blumenfachhandel - für die Branche ist der Muttertag neben dem Valentinstag der umsatzstärkste Tag des Jahres -, den Lebensmittelhandel, Parfümerien und Drogerien sowie der Schmuckhandel.

 

Foto: Shutterstock - Evgeny Atamanenko

Beruf

Teilzeit-Straßenbahnfahren

Was es bei der U-Bahn bereits seit Februar gibt, kommt jetzt auch für die Straßenbahn: die Möglichkeit Teilzeit im Fahrdienst zu arbeiten. Diese sollen „Stamm“-FahrerInnen, vor allem zu Stoßzeiten in der Früh und am Abend sowie bei Großveranstaltungen, unterstützen. InteressentInnen können sich ab sofort bei den Wiener Linien bewerben. Die Ausbildung beginnt ab Mitte Juni.

„Immer mehr BewerberInnen wünschen sich, Teilzeit bei uns im Fahrdienst zu arbeiten. Vor allem junge Eltern mit kleinen Kindern können so Job und Familie noch besser unter einen Hut bringen. Aber auch StudentInnen können neben ihrer Ausbildung nebenberuflich als StraßenbahnfahrerIn arbeiten“, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

12 Stunden pro Woche in FahrerInnen-Kabine

Die Teilzeit-FahrerInnen bekommen dieselbe fundierte, mehrmonatige Ausbildung wie FahrerInnen, die Vollzeit tätig sind. Die angehenden FahrerInnen lernen technische Details zum Fahrzeug und den Strecken, den richtigen Umgang mit KundInnen und bekommen Fahrpraxis.

Die FahrerInnen in Teilzeit müssen mindestens 12 Stunden pro Woche fahren, verteilt auf drei Dienste in der Woche. Bei Veranstaltungen oder wenn MitarbeiterInnen krank werden, können Teilzeit-FahrerInnen einspringen und freiwillig auch mehr als 12 Stunden pro Woche arbeiten. Die Dienste können individuell vereinbart werden.

Neben Teilzeit-FahrerInnen suchen die Wiener Linien auch Vollzeit-FahrerInnen für die Straßenbahn. Alle Details zur Ausbildung und zur Bewerbung unter: www.wienerlinien.at/karriere

Foto: Wiener Linien/Robert Pere
Meinungsumfrage

(K)Ein Bienchen summt herum

Seit einigen Jahren steigen die Aufmerksamkeit für das Bienensterben und gleichzeitig auch das Bewusstsein für dessen negative Folgen für Landwirtschaft, Ökosystem und die menschliche Gesundheit. Welcher Ruf den Honigbienen vorauseilt, wie ihr Stellenwert für unsere Umwelt eingeschätzt wird und wer nach der Meinung der ÖsterreicherInnen für den Schutz der summenden Tierchen verantwortlich ist, hat das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com in einer für Österreich repräsentativen Umfrage nun näher untersucht. Und damit nicht genug: Im Rahmen der Initiative „Research Bee“ packen die Marktforscher selbst mit an und leisten dadurch einen kleinen Beitrag im Kampf gegen das Bienensterben.

Österreich fliegt auf die Honigbiene

Die Österreicherinnen und Österreicher sind Fans der Honigbiene, wie die Resultate der Online-Befragung zeigen: 69% finden sie sympathisch und knapp 90% schreiben ihr viel Fleiß zu. Das schwarz-gelbe Tier gilt außerdem für gut jeden zweiten Befragten (55%) als intelligente Lebensform und für knapp zwei Drittel (65%) als sozial intelligent. Nicht nur aufgrund dieser positiven Eigenschaften möchte Österreich das kleine Insekt nicht missen. Auch für die Natur und das Ökosystem wird die Biene von 95% der Befragten als wichtig eingeschätzt, was sie gleichzeitig nützlich (87%) und für mehr als zwei Drittel der ÖsterreicherInnen (70%) sogar unersetzlich macht. Es herrscht ein klares Bewusstsein für den hohen Stellenwert des Tieres, das für die Bestäubung von etwa 80% der blühenden Pflanzen sowie der Nutzpflanzen in der Landwirtschaft Verantwortung trägt.

Bewusstsein für das Bienensterben

Dieser Nutzen für die Landwirtschaft sowie das gesamte Ökosystem ist allerdings seit etwa der Mitte der 90er-Jahre zunehmend gefährdet. Ein teils unerklärliches Bienensterben wurde bemerkt, das einige Gefahren birgt. Die Anzahl sowie die Dichte der Bienenvölker gehen deutlich zurück. So verringerte sich die Menge an Völkern in Österreich von 1995 bis 2015 um ein Viertel. Den ÖsterreicherInnen ist die Bedrohung der Westlichen Honigbiene sowie weiterer in Österreich heimischer Bienenarten bekannt. Zwei Drittel (67%) schätzen das Insekt als gefährdet beziehungsweise vom Aussterben bedroht ein und 87% haben bereits vom Bienensterben gehört.

Den größten Einfluss auf den Bienen-Rückgang schreiben die Befragten dabei vor allem dem Einsatz von Pestiziden (90%) und Umweltbelastungen (88%) zu. Pestizide wie Neonicotinoide schädigen das Orientierungsvermögen sowie das Kommunikationsverhalten der Bienen, wodurch diese den Weg zum heimatlichen Stock nicht mehr finden und zugrunde gehen. Auch durch Umwälzungen in der Landwirtschaft ab der Mitte des 20. Jahrhunderts veränderte sich der Lebensraum diverser Bienenarten. Monokulturen, Überdüngung und das Auftreten und Einnisten der Varroamilbe in den Bienenlarven erschweren zusätzlich das Leben und fleißige Arbeiten der kleinen Insekten.

Ende der Biene = Ende der Menschheit?

Die Bedrohung der Biene stellt gleichzeitig auch eine Bedrohung für die Menschheit dar. Albert Einstein soll einst gesagt haben: „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“ Für knapp zwei Drittel der ÖsterreicherInnen (64%) wirkt dieses Szenario durchaus glaubwürdig. Untersuchungen und Prognosen weisen darauf hin, dass das Bienensterben durch die fehlende Bestäubung einen signifikanten Ernterückgang von etwa einem Drittel zur Folge hätte. Ernteeinbußen, die sich drastisch auf die Lebensmittelproduktion auswirken würden. 90% der Befragten sind der Meinung, dass diese Voraussagen der Realität entsprechen oder zumindest einen wahren Kern besitzen. 

Be(e) responsible

„Die Verantwortung für das Bienensterben sehen die ÖsterreicherInnen in erster Linie bei sich selbst. So sind knapp zwei Drittel (62%) der Meinung, dass jeder einzelne Bürger verantwortlich für die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte ist. An zweiter Stelle folgen aus Sicht der Befragten die Lebensmittelkonzerne (53%)“, resümiert Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. Jedoch besteht der Wunsch nach zusätzlichen Maßnahmen zum Schutz der Honigbiene, der für 87% der ÖsterreicherInnen nicht ausreichend forciert wird. Drei Viertel (76%) wünschen sich hier mehr Engagement, beispielsweise durch spezielle Schutzprogramme. In erster Linie sehen die ÖsterreicherInnen aber sich selbst als handlungsfähig an und sind großteils der Meinung, dass jeder einzelne Bürger es in der Hand hat, das Bienensterben einzudämmen und zum Schutz der Bienen einen Beitrag zu leisten.

 „Research Bee“: Eine Initiative von Marketagent.com

Pünktlich zum bevorstehenden Weltbienentag am 20. Mai macht Marketagent.com nicht nur mit der Veröffentlichung einer umfassenden Studie auf die Bedeutung des Bienenschutzes aufmerksam. Die Marktforscher haben mit „Research Bee“ sogar eine eigene Initiative ins Leben gerufen und zeigen damit, dass ihnen das Thema wirklich am Herzen liegt. „Wir freuen uns, dass wir mit „Research Bee“ einen kleinen, aber für uns sehr wichtigen Beitrag gegen das Bienensterben leisten dürfen und mit LyLys Honig und Simon Tötschinger aus Jois einen kompetenten Partner an unserer Seite zu haben. Gemeinsam mit dem Imker siedeln wir neue Honigbienen am Leithagebirge an und stärken auf diese Art und Weise die heimische Bienenpopulation“, so Lisa Eberhardsteiner, Marketingleiterin von Marketagent.com über das Bienen-Projekt.

Und so funktioniert Research Bee: Für jede Neu-Anmeldung im Marketagent.com Umfrage-Teilnehmerpool zwischen 13. und 20. Mai werden 50 Cent in die Ansiedelung neuer Bienenstöcke gesteckt. Dabei gehen die Marktforscher von rund 1.500 bis 1.800 Registrierungen pro Tag aus. Ein eigener Blog begleitet die Aktivitäten rund um die Research-Bee Initiative und informiert die Panel-Mitglieder über die Entwicklung der eigenen Bienenpopulation.

Foto: Shutterstock/Sushaaa

Kommentare

kritischer Konsument

Letztes Jahr hatten wir eindeutig zu wenig Bienen und die Marillenernte war im Naschbereich. Vor 2 Jahren aber blühte der Viburnum praecox von Dezember bis März mit vielen Bienen und Schmetterlingen. Die Bienen wechselten einfach zum Marillenbaum....ca 40 Gläser Marmelade

Handelsbilanz 2018

eCommerce wächst 8-mal schneller als Fläche

Der Handel ist in Österreich einer der größten Wirtschaftssektoren und mit 600.000 Beschäftigten zweitgrößter Arbeitgeber. Welche Produktgruppen die Privatausgaben im stationären Einzelhandel sowie im Distanzhandel 2018 angetrieben haben und wie stark die Paketvolumina heimischer KEP-Dienstleister angesichts des Online-Shopping-Booms gestiegen sind, untersucht die brandneue Studie "Handel in Zahlen. Jahresbilanz 2018" von Branchenradar.com Marktanalyse und Handelsverband.

2018 haben sich die gesamten Ausgaben der privaten Haushalte in Österreich um +2,8% auf 187,8 Milliarden Euro erhöht. Die anziehende Inflation drückt den realen Anstieg jedoch auf +0,8%. "Die einzelhandelsrelevanten Ausgaben sind im letzten Jahr um 2,2% gewachsen und haben einen neuen Rekordwert von 62,1 Milliarden Euro erreicht. Das Podium der Top3-Wachstumssieger 2018 bilden Sportartikel mit +5,8%, Lebensmittel mit +2,9% und Bekleidung mit +1,9%", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Eine stabile Konjunktur ist im Jahr 2019 nicht in Stein gemeißelt. Daher braucht es eine Entdiskriminierung des stationären Handels, damit auch im heurigen Jahr ähnliche Zahlen erreichbar sind.

Moderates Wachstum in fast allen Ausgabensegmenten. Rückgang bei Büchern, Uhren und Schmuck.

"Das größte Ausgabensegment im Handel war 2018 der Lebensmittelsektor mit 23,4 Milliarden Euro und einem Wachstum von +2,9%. Auch der Modehandel konnte aufgrund des anhaltenden eCommerce-Booms um +2,2% auf 9,3 Milliarden Euro zulegen. Der Büchermarkt hat hingegen ein Minus von 1,2% zu verdauen", erläutert Norbert W. Scheele, Vizepräsident des Handelsverbandes und Country Manager CEE von C&A.

"Die vom neuen Lifestyle getriebenen Ausgaben für Bekleidung und Schuhe würden noch weit deutlicher zulegen, wenn nicht durch die steigende Bedeutung des Onlinehandels und des daraus resultierenden Preisdrucks die Produkte im Schnitt kontinuierlich günstiger würden", ergänzt Studienautor Andreas Kreutzer von der Branchenradar.com Marktanalyse.

E-Commerce wächst und wächst und wächst

Der Distanzhandel befindet sich in Österreich laut Studie weiterhin auf Wachstumskurs. "Insbesondere der eCommerce hat 2018 erneut massiv an Bedeutung gewonnen. Der Vertriebskanal generiert um +11,2% höhere Privatausgaben als noch 2017. Damit wächst der Distanzhandel 8-mal so schnell wie der stationäre Handel. Der Online-Anteil an den einzelhandelsrelevanten Ausgaben liegt damit bereits bei 8,8% – Tendenz steigend", bestätigt Rainer Will. Das Volumen ist auf insgesamt € 10,9 Milliarden Euro angestiegen, davon sind € 5,4 Milliarden einzelhandelsrelevant.

"Neben den bislang im Online-Handel dominierenden Warengruppen Bekleidung & Schuhe, Bücher, Ton- und Bildträger sowie Elektro- und Elektronikartikel wird der eCommerce für immer mehr Waren zu einem relevanten Vertriebskanal. So erhebt der aktuelle Branchenradar substanzielle Zuwächse etwa bei Haushaltswaren, Wohnungseinrichtung, und Sportartikel", sagt Andreas Kreutzer. Im Lebensmittelhandel hingegen ist Online-Shopping trotz massiver Investitionen noch eine Nischenangelegenheit.

Drogeriewaren, Lebensmittel und DIY mit kräftigen Zuwächsen

"Generell wächst der Online-Handel in peripheren Warengruppen am schnellsten. Die Onlinequoten sind hier allerdings nach wie vor gering. Im Vorjahr sind beispielsweise die Online-Ausgaben für Drogeriewaren und Kosmetik um +47% gewachsen, der eCommerce-Marktanteil liegt aber bei nur 2,7%. Ein kräftiges Online-Wachstum haben auch DIY-Produkte mit +30%, Einrichtungsgegenstände mit +18% sowie Lebensmittel mit +13% verzeichnet", so Norbert W. Scheele, der im stationären Einzelhandel von einem anhaltenden, wenn auch eingebremsten Strukturwandel ausgeht. Das heißt weniger Standorte und noch mehr Filialisierung.

Paketlawine im B2C-Bereich

Noch stärker als der Distanzhandel hat im letzten Jahr der sog. KEP Markt (Kurier-, Express- und Paketdienste) zugelegt. "2018 lag die Zahl der zugestellten Pakete im B2C Bereich bei 122,7 Mio. Damit ist die Zahl der Pakete innerhalb eines Jahres um +16,1% gestiegen", bestätigt Rainer Will. Hauptgründe für die Paketlawine sind neben dem generellen eCommerce-Boom v.a. überproportional steigende Teillieferungen und Retouren.

Darüber hinaus wird unser Land nach wie vor mit China-Paketen geflutet, indem die bestehende 22-Euro-Freigrenze durch asiatische Online-Händler vorsätzlich ausgenutzt wird. Umso wichtiger wäre ein "New Digital Deal" durch die rasche Umsetzung der sieben Hebel des Handelsverbandes für mehr Fairness auch im eCommerce.

Foto: Shutterstock/PopTika

Gipfelglück

Heiraten auf 1.900 Metern Höhe boomt

Ob Planai, Reiteralm, Hauser Kaibling oder Riesneralm: Immer mehr Paare trauen sich in der Bergwelt der steirischen Region Schladming-Dachstein.

Er gilt als einer der wichtigsten Momente im Leben eines Paares: Für das gemeinsame Ja-Wort wünschen sich Braut und Bräutigam meist eine ganz besondere Umgebung, Kirche und Standesamt bieten hier als erinnerungswürdige “Hochzeitslocation” oft zu wenig. Seit einigen Jahren zieht es immer mehr Heiratswillige hoch auf die Berge - und kommen dort dem (siebten) Himmel besonders nah. In der österreichischen Urlaubsregion Schladming-Dachstein verzeichnen die Touristiker nahezu einen Boom zur Hochzeit am Berg. Besonders beliebt: Die rustikale Schafalm auf der Planai, die idyllische Almwelt Austria auf der Reiteralm, das familiäre Natur und Wellnesshotel Höflehner am Hauser Kaibling sowie der erlebnisreiche Hochsitz auf der Riesneralm.
 
“Die Nachfrage ist erfreulicherweise sehr groß, da wir das einzigartige Gesamtpaket ‘Trauung – Feier – Schlafen’ anbieten können – inzwischen organisieren wir rund 50 Hochzeiten im Jahr. Im Besonderen steht für unsere Brautpaare das Hochzeitschalet „Kuschelhütte Diana“ zur Verfügung.“, erklärt Siegfried Keinprecht, Inhaber der Almwelt Austria auf der Reiteralm. Während hier oben im Winter die Gäste ihren Skiurlaub genießen, werden im Sommer immer öfter die Ringe getauscht und im Rahmen der Feier auch regionale Bräuche gelebt. “Nach der Zeremonie auf unserem Trauplatz, dem ‘Freiluftstandesamt’, treffen sich die Gäste auf unserer Sonnenterrasse mit Dachsteinblick zu Kaffee und Hochzeitstorte, danach wird das Brautpaar nach alter Tradition in unsere Küche geführt, um die Hochzeitssuppe zu salzen. Das bringt Glück für den zukünftigen gemeinsamen Lebensweg”, so Keinprecht

Romantische Anreise: Auf die Planai mit der eigenen “Hochzeitsgondel” schweben

Für pure Romantik ist in der Schladminger Bergwelt schon bei der Anreise gesorgt. Auf die Planai gelangen Brautpaare üblicherweise mit einer speziellen Hochzeitsgondel. Heuer wird die Gondel, aufgrund von Umbauarbeiten, durch einen Hochzeitsshuttle ersetzt. Ein kleiner Fußmarsch von wenigen Minuten führt die Paare und ihre Gäste auf den 1.900 Meter hohen Gipfel, wo der Trauplatz den Blick auf das traumhafte Alpenpanorama der Region rund um den Dachstein freigibt - Fotografen gelingt hier der beste Schnappschuss für die Ewigkeit. Die Trauung am Berg erfolgt individuell durch eine Schladminger Standesbeamtin, freie Redner oder Pfarrer. Danach wandern die Gäste zur Schafalm auf die Sonnenterrasse, werden dort mit Sekt und Häppchen sowie einer einzigartigen Aussicht empfangen. Abends wechselt man in die Hütte und bekommt hier ein viergängiges Hochzeitsmenü serviert, um dann in der rustikalen Schafalm in die Nacht zu feiern.

Auf die Hochzeit folgen die Flitterwochen - direkt am Berg

Heiratswillige kommen vor allem aus Deutschland, aber auch aus dem entfernten Ausland ins steirische Ennstal, manchmal nur zu zweit, manchmal mit großer Gästeschar. “Grundsätzlich geht der Trend aber mehr zur privaten Trauung im engsten Kreis”, sagt Gerhard Höflehner vom Natur und Wellnesshotel Höflehner am Hauser Kaibling. Hier besonders beliebt ist die entspannte Hochzeit im “Yogahaus”. Danach bleiben die Paare nicht selten gleich für mehrere Tage im Hotel einquartiert, eignet sich die wunderschöne Schladminger Bergwelt doch perfekt für einen unvergesslichen “Honeymoon”.

Nach der Trauung per Tandem-Paragleitflug in die gemeinsame Zukunft

Über kuriose Erlebnisse können die Hochzeitsorganisatoren in Schladming-Dachstein natürlich auch so einiges berichten: So schloss ein Paar unter anderem im weißen und schwarzen Skianzug den Bund fürs Leben, manchmal kommen die wanderlustigen Pärchen aber auch direkt in bequemer Trekking-Kleidung. Andere Gäste zogen einmal dem klassischen Oldtimer-Cabrio einen Tandem-Paragleitschirm vor und flogen nach der Zeremonie am Berg als frisch getrautes Ehepaar durch die Lüfte ins Tal - und hoffentlich in eine glückliche gemeinsame Zukunft.

Foto: Shutterstock/exebiche

ÖBB Plus

OÖ Landesgartenschau 2019: Bio.Garten.Eden

2019 lädt die OÖ Landesgartenschau zum Genießen, Entdecken und Entschleunigen ein.

Es erwartet Sie ein unvergesslicher Ausflug in eine beeindruckende und spannende Gartenwelt rund um das Stift Schlägl! Die OÖ Landesgartenschau Bio.Garten.Eden lädt von 17. Mai bis 13. Oktober 2019 ein, die Region Böhmerwald im Oberen Mühlviertel zu entdecken, zu genießen und dabei zu entschleunigen. Genau das Richtige für einen entspannten Tagesausflug. Wer Bio im Garten lebt, will auch mit allen Sinnen genießen – und vor allem schmecken: Rund um das Gelände der Bioschule Schlägl erklärt ein Lehrpfad den Biokreislauf. Gartenfans finden über 25 Schaugärten, floristische Handwerkskunst und eine Vielzahl an thematischen Veranstaltungen.

Kombinieren und profitieren: Erweitern Sie jetzt Ihr ÖBB Ticket* um das ÖBB Plus-Angebot „Eintritt zur OÖ Landesgartenschau 2019“ – erhältlich bereits um € 13,- pro Person (statt € 14,50).

Zu finden im aktuellen Folder „ÖBB Plus Ganzjahres-Angebote“. 

 

Das ÖBB Plus-Angebot erhält man:

- online auf tickets.oebb.at oder mobile über die ÖBB App

- am ÖBB Ticketschalter

- beim ÖBB Kundenservice unter Tel. +43 (0)5 1717-3 (zum Ortstarif)

Nähere Infos auf www.oebb.at

 

*Kombinierbar mit ÖBB Einzeltickets (Standard, Sparschiene, Komfort, Globalpreis), Verkehrsverbund-Einzeltickets und Einfach-Raus-Tickets.

 

Foto: Shutterstock - Denis Belitsky

 

Studien zu Großraumbüros

Ruhe- und Rückzugsorte erforderlich

Ich bin ein Angestellter, holt mich hier raus. Die Metamorphose des Großraumbüros ist mit der Wandlung von der seelenlosen Tippfabrik zur attraktiven Arbeitslandschaft nicht beendet. „Der Trend geht aus gutem Grund weiter weg vom Einzelbüro hin zu Gemeinschaftsflächen. Einige Studien zeigen jedoch, dass in schlecht geplanten Großraumbüros Kreativität, Konzentration, Kommunikation und Wohlbefinden leiden können“, erklärt Timo Brehme, Gründer und Geschäftsführer des Beratungsunternehmens CSMM mit Blick auf eine aktuelle Untersuchung der Harvard University.

Demnach können sich mit dem Wechsel in den Open Space direkte Gespräche unter den Mitarbeitern um rund 70 Prozent reduzieren. Parallel hatte in einem Fall die elektronische Kommunikation über Kanäle wie E-Mails und Messenger-Dienste um 20 bis 50 Prozent zugenommen. Folglich leidet die Produktivität. Damit Angestellte nicht sofort aus dem Großraumbüro zurück ins Einzelzimmer wollen, gibt es einiges zu beachten. Laut Experte Brehme entscheidet nicht nur die architektonische Planung über Erfolg und Misserfolg.

Open Space ist mehr als Wände herausreißen 
„Falsch ist, für ein Großraumbüro einfach die Wände herauszureißen. Fehlen Rückzugsräume, entwickeln Mitarbeiter mitunter Strategien und Abwehrreflexe, um der Überstimulation durch telefonierende Kollegen, Tastaturklackern oder Bürogänge zu entgehen. Ist das Großraumbüro von der Pike auf falsch geplant, lassen sich Mankos auch durch nachträgliche Lärmeindämmung oder Schönheitskorrekturen selten beheben. Gerade im Open Space braucht es ausreichend Platz für jeden Mitarbeiter, Rückzugsorte, Gemeinschaftsflächen, mobile IT-Technik und flexible Raumsysteme“, erklärt Timo Brehme. Wer Rückzugsinseln und durchdachte Begegnungsorte ausspart, reduziert, wie die Harvard-Studie zeigt, Teamarbeit und zwischenmenschliche Face-to-Face-Kommunikation – und erhöht die technische Verständigung via Mail und Messenger. Das wird auf Dauer unpersönlich und unproduktiv. Arbeitsabläufe sind dann gestört, die Kommunikation versiegt.

Ich bin ein Mitarbeiter, ich will da rein: Mitarbeiter in Change-Prozesse einbeziehen
Schon in den Entscheidungsprozess für Großraumbüros sollten die Mitarbeiter einbezogen werden. Nichts ist schlimmer, als vor vollendete Tatsachen gestellt zu werden. Lange vor baulichen Veränderungen sollte der Umzug ins neue Büro bei Kollegen und Führungsetage im Kopf beginnen. „Wenn die Entscheidung zum Großraumbüro von oben durchgesetzt wird, kommt es oft zu Problemen. Vom Einzelbüro in den Open Space ist es eine kulturelle 180-Grad-Wende.“ CSMM rät, rechtzeitig in jeder Abteilung einen Mitarbeiter zu identifizieren und dann gemeinsame Workshops durchzuführen. Zudem sollte der Betriebsrat einbezogen werden. Zu Beginn sind die Bürotätigkeiten zu analysieren – um darauf eine funktionale Flächenplanung aufzusetzen. Dazu gehört die Analyse der Verkehrswege. Brehme warnt, die Flächenreduktion in den Mittelpunkt zu stellen. Die Flächenkennwerte haben sich laut CSMM von früher 30 Quadratmeter pro Mitarbeiter auf aktuell rund 20 Quadratmeter pro Mitarbeiter verringert, was durch die Digitalisierung möglich ist. Deutlich geringere Kennwerte hält der Experte für kritisch. „In einer offenen Bürolandschaft braucht es zusätzliche Mehrwert- und Kollaborationsflächen. Nur mit ihnen lassen sich tatsächlich Arbeitsabläufe optimieren und Kommunikation beschleunigen.“ 

Multispace: Flexibilität in der Raumgestaltung
Auch bei der Open-Space-Transformation verändern sich mit der Zeit die Ressourcenbedürfnisse. Unternehmen sollten wissen, dass der Umbau nicht der neue Status quo ist. Wichtig bleibt eine hohe Bandbreite an Raumoptionen, die von allen Mitarbeitern flexibel genutzt werden kann. Brehme: „Agile Arbeitsweisen und Arbeitsorganisationen wie Scrum brauchen agile Räume – und damit flexible Raumsysteme.“ Open Space heißt nach seinen Worten nicht, dass es keine Trennwände gibt. Im Gegenteil: Gefragt sind Flächenplanungen und Büromöbel, mit denen sich Räume schnell an die Ressourcenbedürfnisse anpassen lassen. „Wie sich die Teams abwechselnd zu kleinen und großen Funktionseinheiten zusammenfinden und verschiedenen Tätigkeiten nachgehen, müssen sich Flächen schnell verändern können.“ Dazu gehört, die technische Infrastruktur bereitzustellen. „Wer ein längeres Telefonat führen möchte, braucht dafür heute Laptop und Schnurlostelefon, wenn andere Kollegen nicht gestört werden sollen. Ausschließlich stationärer Computer mit festem Telefonplatz im Großraum kann nicht funktionieren.“

Alte Arbeitsweisen verwerfen – New-Work-Regeln aufstellen 
Behalten Angestellte, die über Jahrzehnte in Einzelbüros gearbeitet haben, bestimmte Verhaltensweisen bei, sind Probleme programmiert. Großraum verlangt Rücksicht. Längere Telefonate oder Meetings am Arbeitsplatz stören die Konzentration. „Wir empfehlen, klare Regeln zum Umzug aufzustellen. Zudem sollten Angestellte immer wieder auf eigens geschaffene Funktionsflächen hingewiesen werden – falls diese nicht von selbst angenommen werden.“ Brehme warnt davor, den Mitarbeiter selbst zum Sündenbock schlecht funktionierender Open Spaces zu machen. „Wer heute von Ablenkung spricht, sollte einen genauen Blick darauf werfen, wie sehr Apps und Gadgets den Konzentrationsfluss von Mitarbeitern stören. Der Kollege, der mal eben eine Frage hat, kommt deutlich seltener vor als eine aufblinkende Nachricht auf dem Smartphone oder eine Mailvorschau auf dem Rechner.“

Foto: Shutterstock/Monkey Business Images

Merchandise-Umfrage

56 Prozent kaufen Werbeartikel im Urlaub

Viele von uns erinnern sich auch noch Jahre später gerne an ihren Urlaub zurück und verbinden damit Abenteuer, fremdländische Speisen und neue Bekanntschaften. Wer aus dem Urlaub ein Andenken mitnehmen möchte, der greift meist zu einem T-Shirt, einer Kappe oder einem anderem Mode-Accessoire.

Die Urlaubserinnerung kann so auch noch viele Jahre später am eigenen Leib getragen werden. „Neben den Einnahmen aus dem Tagesgeschäft können Tourismusregionen zusätzlich vom Merchandising profitieren. Vorausgesetzt die Produkte überzeugen durch Design und Qualität“, so Andreas Toferer, Geschäftsführer von Toferer Textil, einem Spezialisten für individuelle Werbe- und Arbeitstextilien aus dem Pongau. Das Salzburger Unternehmen hat die erste österreichische Umfrage zum Thema Merchandise beauftragt und bietet auch eine besondere Neuheit, das T-Shirt aus dem Automaten, an.

Für jeden etwas dabei

Natürlich ist nicht jeder bereit zusätzlich zu Anreise und Unterkunft viel Geld für Werbeartikel auszugeben. Darum gibt es bereits für kleines Geld eine Vielzahl an Merchandising-Produkten. Laut der Umfrage von Toferer Textil, durchgeführt vom heimischen Marktforschungsinstitut Triple M Matzka, haben bereits 56 Prozent aller Österreicher Werbeartikel im Urlaub gekauft, davon sogar zehn Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate. 

Die beliebtesten Werbeartikel

Die Entscheidung ist dabei nicht immer leicht. Werbeartikel gibt es heutzutage in den unterschiedlichsten Formen. Das reicht von Accessoires wie Kugelschreiber oder Feuerzeug über Einkaufstaschen, Rucksäcke, Taschen für Laptop, Tablet oder Handy bis hin zu USB-Sticks oder USB-Ladestationen. Am beliebtesten ist allerdings immer noch das klassische T-Shirt. Mit 41 Prozent sind T-Shirts die am häufigsten gekauften Werbeartikel, knapp gefolgt von Kappen (22 Prozent) und Taschen (20 Prozent). Unternehmen, Tourismusregionen, Veranstalter und viele andere möchten ihren Kunden dadurch möglichst lange in Erinnerung bleiben. 

Werbeartikel als ideales Geschenk

Ein Großteil, nämlich 65 Prozent, kauft diese Artikel für sich selbst. Rund jeder Fünfte (21 Prozent) kauft Werbeartikel als Geschenk. Zum Beispiel für die eigenen Kinder oder Enkelkinder. Leider kann die Qualität bei Werbeartikeln oft wenig bis gar nicht überzeugen. 39 Prozent geben an, dass die Qualität meist schlecht ist oder die Produkte einem einfach nicht gefallen. „Wir haben uns bei Toferer Textil auf die Produktion hochwertiger Merchandising-Produkte spezialisiert. Gemeinsam mit unseren Kunden kreieren wir eine eigene Kollektion. Dabei können Materialien und Farben vom Kunden frei gewählt werden. Schließlich soll das fertige Produkt zu unseren Kunden passen“, so Andreas Toferer.

Merchandising 4.0 – das T-Shirt aus dem Automaten

Damit Werbeartikel ohne Personal und auf einem neuen, innovativen Weg an die Kunden gebracht werden können, hatte Toferer Textil die Idee für den T-Shirt-Automaten. Der Kunde wählt wie bei gängigen Automaten sein T-Shirt oder seine Kappe per Knopfdruck aus. So kann man vor der Abreise noch schnell ein Stück Erinnerung mitnehmen, ohne extra ins Geschäft zu müssen. Eine kreative Lösung ganz nach dem Geschmack von Andreas Toferer.

Foto: Philipp Lipiarski

Grüne Energie

WINZER KREMS setzen auf nachhaltige Fernwärmeversorgung durch die EVN

Im Zuge der permanenten Modernisierung des Betriebes setzt WINZER Krems – Sandgrube 13 auf eine umweltfreundliche Wärmeversorgung: Das Stammhaus an der bekannten und unter Weinkennern sehr geschätzten Adresse „Sandgrube 13“ wird in Zukunft mit nachhaltiger Fernwärme der EVN versorgt. Mit einem geschätzten Bedarf von rd. 1,2 GWh benötigt der größte Qualitätsweinproduzent Österreichs die Wärmemenge von umgerechnet rund 100 durchschnittlichen Haushalten. Rund EUR 250.000 werden in die Umstellung von Gas auf nachhaltige Fernwärme investiert. Damit werden am Standort in Zukunft jedes Jahr beinahe 300t CO2eingespart.

Höchste Qualität, sauber und nachhaltig hergestellt

„Wein ist ein Qualitätsprodukt, das von unseren Kellermeistern schon immer mit höchster Sorgfalt und auf natürliche Weise produziert wurde und wird“, so WINZER KREMS Geschäftsführer Dir. Franz Ehrenleitner. „Daher ist der Schritt, unser Haus ab sofort mit umweltfreundlicher, sauberer und nachhaltiger Fernwärme zu versorgen nicht nur richtig und konsequent, sondern auch eine echte Herzensangelegenheit der WINZER KREMS“, führt Dir. Ehrenleitner weiter aus. Für LH-Stv. Stephan Pernkopf eine Kooperation mit Vorbildwirkung: „Die Wärmeversorgung ist einer jener Bereich in dem für eine nachhaltige Klima- und Energiepolitik noch Arbeit vor uns liegt. Bereits jetzt wird fast 40 Prozent der Haushalte in Niederösterreich mit sauberer Wärme aus Biomasse versorgt. Unser Ziel ist es, Öl und Atomkraft zurückzudrängen und Erneuerbare Energien weiter auszubauen. Es ist schon, dass ein niederösterreichischer Vorzeigebetrieb mit Weltruf hier als Vorbild voranaschreitet.“

Für EVN Vorstandsdirektor Franz Mittermayer ist der Standort Krems ein Paradebeispiel für die Vorteile der Fernwärme als nachhaltige Wärmeversorgung: „Im urbanen Raum gibt es viele Wärmeabnehmer auf engem Raum. Das reduziert Energieverluste und macht Fernwärme besonders nachhaltig. Für den stark steigenden Bedarf an Fernwärme möchten wir in Krems zusätzlich ein modernes Biomasse-Heizkraftwerk errichten. Dafür liegen bereits alle notwendigen Genehmigungen vor und wir warten nur mehr auf die notwendige Ökostrom-Förderzusage“. Volle Rückendeckung gibt es dabei durch die Stadt Krems: „Wir freuen uns, mit Winzer Krems und EVN Unternehmen un unserer Stadt zu haben, die bei wirtschaftlichen Entscheidungen immer auch die Nachhaltigkeit im Blick haben. Die heimischen Unternehmen wollen ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Klima- und Energiepolitik leisten. Als Politik haben wir die Aufgabe, sie dabei zu unterstützen“, so Stadtrat Martin Sedelmair.

EVN Wärme GmbH

Der Einsatz erneuerbarer Energien ist für die EVN insbesondere im Wärmebereich seit vielen Jahren von großer Bedeutung. Die EVN betreibt heute mit Partnern aus der Landwirtschaft und der Sägeindustrie bereits über 60 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Etwa zwei Drittel der gelieferten kommunalen Fernwärme wird aus Biomasse erzeugt.

Durch die enge Kooperation der EVN mit der regionalen Land- und Forstwirtschaft bleibt die Wertschöpfung der Region erhalten. Die EVN setzt auf regionale Biomasse und arbeitet nur mit österreichischen Partnern. Mit dem Einsatz von rund 1,5 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich. 

WINZER KREMS - Sandgrube 13

Vor über 75 Jahren gegründet, haben sich die WINZER KREMS zum mittlerweile umfangreichsten Qualitätsweinproduzenten Österreichs entwickelt und übernehmen dabei fast ausschließlich handverlesene Weintrauben von rund 900 Mitgliedweinbauern, mit einer Vertragsrebfläche von rund 990 Hektar. Durch die ganzjährige enge Kooperation zwischen Weinfachleuten und Winzern wird ein optimaler Zeitpunkt für die Weinlese bestimmt. Zu den beliebtesten Resortensorten der WINZER KREMS zählen neben dem Grünen Veltliner auch der Riesling, der Gelbe Muskateller und Blauer Zweigelt. 

Foto: Gregor Semrad

Umfrage

Jeder Dritte plant Kauf eines Klimagerätes

Jeder dritte Österreicher (37 Prozent) plant laut einer aktuellen Umfrage von Marketagent.com in den nächsten zwei Jahren den Kauf eines Klimagerätes. In Wien ist es sogar jeder Zweite. Wie hoch die laufenden Stromkosten für 1 bis 3 Klimageräte pro Jahr sind und was man sich beim Wechsel des Stromanbieters sparen kann, hat compera.at berechnet.

Im Auto kühlt die Klimaanlage angenehm, im Büro auch, aber zu Hause schlägt einem angesichts eines Jahrhundertsommers nach dem nächsten die Hitze in voller Wucht entgegen. Dem möchte jeder dritte Österreicher und sogar jeder zweite Wiener spätestens in den kommenden zwei Jahren entgegenwirken und mit einem Klimagerät für angenehme Kühle im eigenen Heim sorgen. Auch beim Klimageräte-Wunsch gibt es ein Ost-West-Gefälle. In den Tiroler und Vorarlberger Bergen kühlt es offenbar über Nacht noch besser ab. Hier planen nur rund 25 Prozent eine baldige Ausstattung mit einem Klimagerät. Derzeit besitzen laut der aktuellen Umfrage von compera.at zwei Drittel der Österreicher (68 Prozent) noch kein Klimagerät. Es ist also ganz klar ein Wachstumsmarkt. 

In Ländern wie den Vereinigten Staaten und Japan verfügen laut der zur OECD gehörenden International Energy Agency (IEA) über 90 Prozent der Haushalte über eine Klimaanlage. Die IEA prognostiziert ein steiles Wachstum des weltweiten Klimamarkts. Schon heute entfallen rund 20 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs in Gebäuden auf Kühlung, morgen könnten es bis zu drei Mal so viel sein, so die IEA in ihrer Studie "The Futur of Cooling". Der Einsatz von Klimaanlagen und Ventilatoren zur Kühlung macht bereits heute rund ein Fünftel des gesamten in Gebäuden verbrauchten Stroms aus oder 10 Prozent des gesamten weltweiten Stromverbrauchs – Tendenz steigend. Der zunehmende Einsatz von Klimaanlagen in Haushalten und Büros auf der ganzen Welt wird in den nächsten drei Jahrzehnten einer der Haupttreiber der weltweiten Stromnachfrage sein, so die IEA.

Laufende Stromkosten für Klimageräte bis zu 800 Euro

Für den Verbraucher stellt sich die Frage, mit welchen laufenden Kosten nach der Anschaffung gerechnet werden muss. Wie viel Strom verbraucht wird, hängt von der Wahl des Klimageräts, der Größe des Raums sowie der Außentemperatur ab. Fest installierte Splitgeräte arbeiten bei großer Hitze in der Regel effizienter, als mobile Monogeräte. Bei einer täglich achtstündigen Nutzung von Mai bis Mitte September betragen die zusätzlichen Stromkosten bei einem Klimagerät pro Haushalt durchschnittlich rund 350 Euro im Jahr. Drei Geräte pro Haushalt schlagen mit bis zu 800 Euro zu Buche. Laut dem Energievergleichsportal compera.at kann man sich die kühle Krise bei der Stromrechnung ersparen: „Ein Vergleich lohnt sich, bei einem Wechsel des Stromanbieters sind Einsparungen zwischen 65 und 180 Euro möglich“, erläutert compera.at-Geschäftsführer Marc Schuler.

Foto: Shutterstock/Africa Studio

Wiener Bademanteltag

Österreicher lieben es flauschig

Die Therme Wien befragt 500 Österreicher zu ihren Bademantelvorlieben. Am Donnerstag dem 2. Mai 2019 heißt es gratis Eintritt für Thermengäste im Bademantel.

Unter dem Motto „Life is better in a Bademantel“ initiierte die Therme Wien 2018 einen eigenen Feiertag für den Bademantel: den Wiener Bademanteltag. Der Tag feiert das Kleidungsstück und das Gefühl, das es vermittelt – Wohlbefinden und Entspannung. Doch wie viele Österreicher besitzen überhaupt einen Bademantel und in welchen Situationen wird er getragen? Kurz vor dem 2. Wiener Bademanteltag am 2. Mai zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag der Therme Wien die Bademantelvorlieben im Land. 

Fest steht, der Bademantel gehört zu den beliebtesten Kleidungsstücken der Österreicher:  83 % der Befragten besitzen einen, knapp 40 % sogar mehrere Bademäntel. Getragen wird er am liebsten in der Therme bzw. während eines Wellness-Aufenthalts (66,2 %) oder nach dem Duschen bzw. Baden (60, 2 %). Weitere Gründe sind bei Krankheit (27 %), nach dem Aufstehen in der Früh (19,2 %), vor dem Schlafengehen (16,3 %) oder wenn entspannt werden soll (14,6 %). 

Bademanteltyp „flauschig und warm“
Bei der Farbe mögen es die Österreicher klassisch: 41 % besitzen einen weißen Bademantel, danach folgt länger nichts. Abgeschlagen auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Farben „blau“ (23 %) und „rosa, rot bzw. violett“ (21 %). Mehrfarbige oder Mäntel mit Muster werden hierzulande nur selten getragen. 
Eindeutig sind auch die Motive, die hinter dem Griff zum Bademantel stecken: Jeder Zweite gibt an, dass der Bademantel flauschig und warm sein soll. Ein Drittel (35 %) schätzt vor allem das freie Körpergefühl: Ein Bademantel ist bequem und schnürt nicht ein. Nur knapp 4 % sind der verführerische Bademantelträger bzw. Bademantelträgerin, die Wert auf einen eleganten und aus edlem Material gefertigten Bademantel legen. 

Österreicher sind keine Langfinger
Obwohl Bademäntel laut Untersuchungen zum häufigsten Diebesgut in Hotels zählen, sind lediglich 8 % der Befragten bereits der Verlockung erlegen, einen Bademantel mitzunehmen – entweder weil er so bequem war, so gut gefallen hat oder gerade dringend benötigt wurde. 

2. Wiener Bademanteltag am 2. Mai 2019
Heuer richtet die Therme Wien bereits den 2. Wiener Bademanteltag aus und schenkt allen Teilnehmern, die am 2. Mai ab 16 Uhr bereits im Bademantel anreisen und in die Therme Wien kommen, an diesem Tag den Thermeneintritt. Dazu Dr. Edmund Friedl, Geschäftsführer der Therme Wien: „Der Bademanteltag soll uns daran erinnern, mehr auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit zu achten. Regelmäßige Auszeiten vom Alltag sind wichtig, um die richtige Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu halten. Als Gesundheits- und Freizeitdestination freuen wir uns nach dem großen Erfolg im Vorjahr den 2. Wiener Bademanteltag auszurufen und den Teilnehmern einen kostenlosen Thermenaufenthalt zu spendieren.“

Die Aktion gilt am 2. Mai ab 16 Uhr (bis Thermenschluss um 22 Uhr, Badeschluss 21:40 Uhr). Jeder Teilnehmer muss beim Eintreffen in der Therme Wien und beim Check-in an der Kassa einen Bademantel tragen. Pro Person wird lediglich ein gratis Eintritt ausgegeben. Zusätzliche Konsumationen (Restaurant, Sauna etc.) sind zu bezahlen. Sollte die maximale Besucherzahl (2.200 Thermengäste) erreicht sein, kann es zu Wartezeiten kommen, ein Eintritt kann nicht garantiert werden. Alle Informationen unter www.thermewien.at/bademanteltag. 

Foto: Therme Wien

Werbung