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Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Ballsaison

151 Millionen Euro Umsatz erwartet

520.000 Gäste werden auf den Wiener Bällen erwartet, so eine aktuelle Studie der Wirtschaftskammer Wien – Flair, Ambiente und Tradition punkten – Durchschnittlich 290 Euro Ausgaben pro Ballgast.

Die Rekordjagd in Frack und Ballkleid geht weiter. Denn die Liebe zu Ballbesuchen in Wien ist ungebrochen hoch, Tendenz steigend. Die heurige Ballsaison ist im Vergleich zum Vorjahr um ganze acht Tage kürzer, aber nicht weniger opulent. „Wir erwarten heuer rund 520.000 Ballgäste, das sind um 5.000 Besucher mehr als im Vorjahr! Ein schöner Beweis für die anhaltende Beliebtheit der ,fünften Jahreszeit‘“, so Markus Grießler, Spartenobmann der Tourismus und Freizeitbetriebe in der Wirtschaftskammer Wien. „Auch die Gesamtausgaben der Ballgäste steigen heuer weiter, wir rechnen mit 151 Millionen Euro.“ Dies bedeutet eine Steigerung um vier Prozent (2018/19: 145 Millionen Euro) gegenüber dem Vorjahr. Damit geben Ballgäste heuer durchschnittlich 290 Euro aus, davon rund 180 Euro vor bzw. direkt am Ball, also für Eintrittskarten, Tischreservierung und Verpflegung vor Ort. 

Nicht nur direkt am Ball lassen sich die Ballbesucher ihren schönen Abend einiges kosten, auch rund um das Ereignis profitieren viele Wiener Unternehmen. Damit die Damen und Herren eine gute und vor allem fesche Figur machen, sorgt besonders das Gewerbe und Handwerk. „Ungefähr 55 Euro entfallen vor dem Ball auf Ausgaben für Friseur und Kosmetik, ein Abendessen oder Services wie Taxifahrten, was eine deutliche Steigerung von rund 10 Euro im Vergleich zur vergangenen Saison bedeutet“, freut sich Maria Smodics-Neumann, Wiener Spartenobfrau Gewerbe und Handwerk und Abgeordnete zum Nationalrat. „Für die Garderobe, Schuhe, Accessoires oder auch Tanzkurse geben die Besucher durchschnittlich weitere 55 Euro aus“.
 
Traditionsreich, aber keinesfalls verstaubt

Wer geht heuer auf Bälle? Das Eventphänomen „Ball“ hat ein großes Stammklientel, aber der Anteil der jüngeren Besucher steigt seit Jahren konstant an. Und dies bringt auch für die Eventveranstalter neue Herausforderungen mit sich: Neben dem traditionellen Ambiente und klassischem Flair von altehrwürdigen Räumlichkeiten wie der Hofburg oder dem Rathaus gehen die Veranstalter mit der Zeit und setzen zum Beispiel vermehrt auf Lichtprojektionen oder Videowalls, um z.B. Mitternachtseinlagen gekonnt in Szene zu setzen.
 
Die beliebtesten Bälle 19/20 laut der Befragten

Zuckerbäckerball (16.1.2020)

Kaffeesiederball (14.2.2020)

Blumenball (17.1.2020)

Die heurige, traditionelle Ballsaison startet zu Faschingsbeginn am 11. November 2019, der erste Ball ist der Rauchfangkehrerball am 15.11.2019 und endet am Faschingsdienstag, 25.2.2020 mit dem Elmayer Kränzchen. Mehr als 450 Bälle – von ganz groß bis ganz klein - finden jedes Jahr in Wien statt.

Modetrends 2019/2020: Kleider in Rottönen, metallische Stoffe und superelegante Hochsteckfrisuren

„Bei Nacht sind alle Katzen grau“ gilt definitiv nicht für die heurigen Ballmoden. Die Farben der Ballsaison 2019/20 verkörpern ein aufkommendes Selbstvertrauen, da sind sich die Wiener Modemacher sicher. Einen kleinen Einblick bieten die Roben der Mode Wien-Sonderausstellung „Bonnard Art Collection“. Das Spektrum der Trendfarben reicht von sanftem Crème und Grün bis zu Blautönen von Hell- bis Nachtblau. Knallige Rottöne von Orange, Himbeere, Fuchsia und Pink ergänzen die Palette. Neben der Farbe stehen individuell gestylte Looks im Vordergrund. Als Stilelemente werden in dieser Ballsaison Rüschen, Maschen, Volants und Federn interessant in Szene gesetzt. Asymmetrie und Drapierungen umschmeicheln die Silhouette der Trägerin und verleihen ihr Anmut und Eleganz. Die Stoffvorschläge reichen von semitransparenten Materialien, Prints und Applikationen bis zu metallisch schimmernden Stoffen bis hin zu Samtstoffen.
 
Ebenfalls ein zentraler Punkt jedes Ballstylings ist die Frisur. Superelegante Hochsteckfrisuren haben jetzt wieder Hochsaison. Klassisch und veredelt mit dekorativen Perlen oder Feder-Elementen, aber auch feminin-verspielt mit Flechtelementen verleiht das Haarstyling de luxe den ultimativen Glamour-Look, ob für Silvester, Party oder Ball. Was das Frisurenstyling betrifft, gibt es nichts, was komplett verpönt ist – das einzige No-Go sind ungepflegte Haare.
 
Als krönender Abschluss gilt es, für die Besucherinnen noch den passenden Schmuck auszuwählen. Hier sehen die Wiener Gold- und Silberschmiede einen Aufwärtstrend im handgefertigten und individuell erzeugten Schmuck, wobei vermehrt ältere Stücke aus Gold, Silber und Platin Schmuckstücken zu neuen Juwelen werden.

 

Foto: Shutterstock - Katheryna Larina

StartUp

Frisches Obst per Mausklick

Was haben Österreichs Olympia-Nationalheld Felix Gottwald und sechs Unternehmer gemeinsam? Das neue Fresh-Startup ICH+, das Obst und Gemüse in Rekordzeit an jede Adresse in Österreich liefert. Der tägliche Vitaminkick kommt per Mausklick: frisch wie nie, garantiert ohne Plastik und Co2-neutral zugestellt mit der Post. Drei Jahre lang hat ein Expertenteam das intelligente Liefersystem für ICH+ entwickelt, jetzt ist es marktreif und schafft erstmals in großem Stil die direkte Verbindung zwischen ausgewählten Bauern und Konsumenten! Unternehmen nützen die Frischequalität von ICH+ für vitaminreiche Mitarbeiterprogramme ebenso, wie Privatpersonen. Denn noch nie war es so einfach, die Basis für eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit dem regional und saisonal Besten aus der Natur frei Haus geliefert zu bekommen.

Als sie einander kennenlernten, wollten sie „einfach nur irgendetwas miteinander tun, das für möglichst viele Menschen Sinn macht“. Das war vor drei Jahren. „Wir hatten tausend Einfälle bis zu dieser einen, zündenden Idee“, erzählt Felix Gottwald, Österreichs erfolgreichster Olympiasportler, als einer von sieben Gründern neben Model und Moderatorin Patricia Kaiser, Wirtschaftsjournalistin Kathrin Nachbaur, Frutura-Gesellschafter Manfred Hohensinner, Marketingmanager Franz Kneißl, Steuerberater Josef Töglhofer und dem Berater und Coach Michael Holzer.

VITAMINKICK PER MAUSKLICK: OBST UND GEMÜSE, FRISCH WIE NIE
Aus der einen, zündenden Idee ist ein Unternehmen im sensibelsten und zugleich zukunftsträchtigsten Segment des gesamten E-Commerce geworden, dem Handel mit frischem Obst und Gemüse. Drei Jahre lang hat ein Expertenteam für das Frische-Startup ICH+ jenes intelligente Liefersystem entwickelt, das eine neue Ära am Obst- und Gemüsemarkt einläutet. Denn über die Kooperationen mit dem führenden Frische-Logistiker Frutura und der Österreichischen Post schafft das Online-Unternehmen von Felix Gottwald und seinen Partnern, in direkter Linie zusammenzubringen, was zusammengehört – Bauern und Konsumenten.

OBST UND GEMÜSE DIREKT VOM BAUERN – FÜR ALLE IN ÖSTERREICH
Anders als sonst, macht hochwertiges Obst und Gemüse von ICH+ auf dem Weg zum Kunden keinen Umweg. Im Gegenteil: Es kommt direkt von einer Community eigens ausgewählter Bauern in Österreich, Europa und weltweit zu Frutura ins steirische Hartl, wird dort im besten Reifezustand zu 100 Prozent ohne Plastik in Boxen geschlichtet und auf kürzestem Weg mit der Post an jede Adresse in ganz Österreich Co2-neutral zugestellt. Es ist wie im Sport: Die schnellste Linie von der Ernte bis zum Konsumenten schafft einen bemerkenswerten Frischevorsprung, der bis zu mehreren Tagen betragen kann. Das neue Frische-Startup ist weder in der Verfügbarkeit von Obst und Gemüse in bester Qualität eingeschränkt noch im Lieferradius. Es können daher sowohl Vitalkostprogramme von Unternehmen für Mitarbeiter als auch Direkt-Belieferungen von privaten Kunden bedient werden – und das erstmals im gesamten Bundesgebiet.

Je nach Studie wird dem Online-Anteil bei Obst und Gemüse in den kommenden Jahren ein Wachstum von bis zu 30 Prozent vorhergesagt – die Frischequalität wird dabei, analog zum stationären Lebensmittelhandel, ein zentrales Kaufkriterium bleiben. Hier nützt ICH+ das Know-how von Partner Frutura bei den saisonal besten Anbaugebieten und Erzeugern und die Öko-Effizienz der Post als exklusiver Zusteller: Zeit ist Frische und Frische ist Geschmack plus höhere Nährstoffqualität.

Peter Umundum, Vorstand bei der Österreichischen Post für Paket und Logistik, hat das Potenzial des Konzepts von ICH+ auf Anhieb erkannt und zeichnet für die Lieferpartnerschaft verantwortlich: „E-Commerce ist auch im Lebensmittelhandel angekommen – wenngleich es noch Potenzial gibt, zeigt sich eine durchaus positive Entwicklung. Vor allem bei Frischewaren und Produkten wie Obst und Gemüse braucht es dazu auch Partner, die eine rasche und zuverlässige Zustellung garantieren. Und: Mit der Post werden alle Sendungen CO2-neutral zugestellt – damit tragen wir seit 2011 spürbar zum Klima- und Umweltschutz bei.“

JEDES PLUS ZÄHLT – BEI DER GESUNDEN ERNÄHRUNG UND FÜR DIE NATUR
Nicht nur im Lieferservice, sondern generell haben sich die sieben ICH+ Gründer auf das Leitprinzip „JEDES PLUS ZÄHLT“ verpflichtet. Denn nach wie vor sind 41 % der Österreicherinnen und Österreicher übergewichtig, werden jährlich 4,6 Millionen Krankenstandsfälle (15,8 % mehr als 2008) registriert und bis 2030 werden 5 Prozent der Bevölkerung mit einer Krebsdiagnose konfrontiert sein. Gleichzeitig kommt ein internationales Forscherteam des Imperial College London / School of Public Health, das die 95 wichtigsten Ernährungsstudien zum Thema Obst und Gemüse ausgewertet hat, zu folgendem Ergebnis:

Die ideale Tagesration an pflanzlicher, vitalstoffreicher Kost sei demnach noch über den von der Weltgesundheitsorganisation WHO empfohlenen fünf Portionen – nämlich beim Doppelten, bei zehn Portionen oder 800 Gramm! Diese tägliche Menge an natürlichen Vitaminen, Mineral-, Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen, so die Wissenschaftler, senke Gesundheitsrisiken beträchtlich: das einer Herz- und Kreislauferkrankung um 24 %, das eines Schlaganfalls um 33 %, das einer Tumorerkrankung um 13 %.

Der Status quo in Österreich laut den letzten verfügbaren Zahlen aus dem Österreichischen Ernährungsbericht: Frauen kommen pro Tag im Schnitt auf 150 bis 220 Gramm Obst und 200 bis 218 Gramm Gemüse, also im allerbesten Fall auf etwa die Hälfte der idealen Verzehrmenge, Männer liegen deutlich darunter: 132 bis 147 Gramm Obst und 200 bis 218 Gramm Gemüse.

Felix Gottwald: „Schon anhand dieser Zahlen zeigt sich, dass bei der bewussteren Ernährung wirklich jedes Plus zählt und wir in Österreich auch noch Potenzial haben. Das wissen die Menschen und deshalb dozieren und belehren wir auch nicht, sondern kommen ihnen mit unserem Angebot einfach auf ganzem Weg entgegen, um das Zugreifen bei frischem, hochwertigem Obst und Gemüse so einfach wie möglich zu machen – egal ob am Arbeitsplatz oder privat zuhause.“

VITAMINPROGRAMME FÜR MITARBEITER WERDEN IMMER BELIEBTER
Stichwort Obst und Gemüse am Arbeitsplatz: Inzwischen sind namhafte heimische Unternehmen Kunden von ICH+, da Mitarbeiterprogramme mit natürlichen Vitaminen auch bei uns immer mehr im Kommen sind. Vorreiter sind hier Dänemark und die Niederlande, wo Mitarbeiterbefragungen zu Firmenobst-Programmen ergaben, dass 97 % der Belegschaft derartige betrieblichen Initiativen als Wertschätzung des Arbeitgebers interpretiert, von der 96 % auch tatsächlich täglich Gebrauch machen. Immerhin 38 % aller in der Studie eingebundenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sagen, dass das Obst am Arbeitsplatz sie generell zu einer gesundheitsbewussteren Lebensweise und mehr sportlicher Betätigung inspiriert und animiert habe.

DIE ICH+ HALTUNG: DIE ÖKOLOGIE IST WICHTIGER ALS ÖKONOMIE
„In Zeiten von Klimakrise, Plastikmüll-Berg und alarmierenden Auswirkungen ungesunder Ernährung haben wir zwar auch nicht die Universalformel zur Rettung der Welt, aber zumindest drehen wir an allen ökologischen Stellschrauben, an denen wir drehen können“, sagt Felix Gottwald. Das finge schon bei der Auswahl der ICH+ Partner an: „Unser Plus am Ich steht auch für Wertschätzung. Uns ist wichtig, dass das Bewusstsein für den Wert von natürlichen Lebensmitteln steigt. Das betrifft auch den Umgang mit unseren Lieferanten: Wir wollen, dass sie mit Freude dabei sind und zahlen deshalb auch gerne faire Preise, dann stimmt die Qualität und am Ende sind alle happy. Wir als kleines Startup können uns das erlauben: Wir sind keinem Konzern Rechenschaft oder Gewinnoptimierung schuldig und zufrieden, wenn es sich wirtschaftlich für alle gut ausgeht.“

KONZENTRISCHES MODELL: REGIONAL / SAISONAL GEWINNT
Regional und saisonal hat in der Sortimentspolitik von ICH+ prinzipiell Priorität, die Boxen werden nach einem konzentrischen Modell zusammengestellt, nicht nach Spanne. Außerdem gehören reine Bio-Frischeboxen mit Obst und Gemüse zum fixen Angebot. Gottwald: „Wir haben nicht alle Früchte der Welt im Angebot – lieber weniger, dafür die wichtigsten und in der besten verfügbaren Qualität.“
Konkrete Marktziele? „Wir haben ICH+ jetzt drei Jahre lang gemeinsam zur Marktreife gebracht, ganz ohne Werbung schon jetzt begeisterte Kunden und freuen uns, wenn das Unternehmen, an dem wir ja alle neben unseren Jobs arbeiten, organisch wächst. Die Vision von ICH+ ist das, was beim Wein längst Usus ist: Jeder kennt seine Bauern und kriegt auch mit, was für eine ungemein wertvolle Arbeit hinter unserer alltäglichen, gesunden Lebensbasis steckt, die oft für zu selbstverständlich gehalten wird.“

Fotos: Nikola Reiner-Rautek, Bazzoka Studio

E-Mobilität

Zu hohe Kosten

Zu teuer, zu schwer, zu geringe Reichweite: Das E-Auto ist mit vielen Vorurteilen behaftet. Eine Studie der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney zeigt, welche Hürden die Hersteller von Elektromobilen nehmen müssen, um in Sachen Preis/Leistung mit Verbrennern gleichziehen zu können. Derzeit liegen die Materialkosten von E-Mobilen noch um 60 Prozent höher als jene von herkömmlichen Fahrzeugen. Und auch die Akkus werden teurer statt günstiger.

Die neue Studie „Integratives Kostenmanagement für E-Fahrzeuge“ der internationalen Unternehmensberatung A.T. Kearney beleuchtet die schwierige Kostensituation, in der sich die Hersteller von Elektroautos derzeit befinden. Knackpunkt und größer Kostentreiber ist der Akku. Neben dessen hohen Anschaffungskosten bereitet vor allem das Gewicht - es steigt gegenüber vergleichbaren Verbrennern um ca. 300-800kg (ca. 15-50 Prozent) - Probleme. Ein höheres Gesamtgewicht des Fahrzeugs bedeutet auch eine steifere Karosserie, größer dimensionierte Bremsen, Achsen und vieles mehr. Das treibt die Kosten nach oben. „Elektroautos kämpfen noch immer mit deutlich höheren Materialkosten als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren. Die Automobilindustrie wird die Renditeziele von Elektrofahrzeugen nur dann erreichen, wenn Zusammenarbeitsmodelle neu definiert und Prozesse bereichs- bzw. unternehmensübergreifend vollständig ausgerichtet werden. Die bis zu 60 Prozent höheren Materialeinzelkosten, die vor allem durch die Batterie bzw. den Antrieb bedingt sind, müssen an anderen Stellen eingespart werden“, so Marcus M. Weber, Partner bei A.T. Kearney und Mobilitätsexperte.

Hohes Gewicht lässt Materialkosten um 60 Prozent explodieren

Anhand des Mercedes EQC haben die Experten von A.T. Kearney nachgerechnet, wo die Knackpunkte liegen. So beträgt das Fahrzeugleergewicht des Mercedes EQC 2.425kg. 650kg davon entfallen auf die 80kWh-Batterie inkl. Batteriegehäuse und Kühlung. Gegenüber dem Verbrenner GLC bedeutet dies ein Mehrgewicht von 690kg. Dieses Zusatzgewicht führt zu Sekundäreffekten im ganzen Fahrzeug. Die Kosten des Fahrwerks (Achsen, Räder/Reifen, Lenkung, Bremsen und Bremsregelung) steigen aufgrund der stärkeren Auslegung um ca. 5-10 Prozent. Zum Schutz der Batterie bei Front- und Seitencrashs werden in der Karosserie zusätzliche Crashmaßnahmen erforderlich. Hierbei entstehen ebenfalls Mehrkosten in der Höhe von ca. 10 Prozent. In Summe ergibt sich im Vergleich zum Verbrenner eine 60-prozentige Steigerung der Materialkosten.

Akkus werden teurer, nicht günstiger

Bisher sind Automobilhersteller von steigenden Volumina und weiter minimierten Kosten in der Zellproduktion ausgegangen. Doch genau das Gegenteil ist der Fall! Aufgrund einer angespannten Marktsituation steigen die Preise. Das Angebot der Zellmodule wird von einer kleinen Anzahl von Zulieferern bestimmt. Die asiatischen Hersteller Samsung, Panasonic und CATL produzieren derzeit ca. 90 Prozent der weltweit verfügbaren. Um die Abhängigkeit von asiatischen Lieferanten zu verringern, müssten Zulieferer und Automobilhersteller in eine eigene Batteriefertigung investieren. Eine eigene Zellproduktion ist allerdings mit erheblichen Investitionsrisiken verbunden, die von den Unternehmen bislang als zu riskant eingeschätzt werden. Eine Möglichkeit sich Know-how ohne Aufbau einer eigenen Zellfertigung aneignen zu können, besteht in der Gründung strategischer Partnerschaften. Ein Beispiel für eine derartige Partnerschaft ist die Kooperation zwischen Tesla und Panasonic. Der Tesla und der Batteriehersteller investieren gemeinsam in eine „Gigafactory“ und teilen sich damit das Investitionsrisiko.

Runter mit den Kosten, aber wie? 

Laut Studie bleibt den Herstellern somit nur ein Ausweg: Sie müssen die Gesamtfahrzeugeigenschaften wie z. B. die Aerodynamik optimieren. „Verbessert sich die Aerodynamik durch die Absenkung der Fahrzeughöhe, kann der Batterieenergieinhalt bei gleichbleibender Reichweite reduziert werden. Eine Kilowattstunde spart dann bis zu 80 Euro Materialkosten“, so Weber. Das ist Teil eines ganzheitlichen Fahrzeug-Kostenmanagements, an dem viele Hersteller und Zulieferer derzeit noch bei der Umsetzung scheitern. Ein durchsetzungsstarkes Projektmanagement, das die Komplexität eines integrativen Ansatzes effizient bewerkstelligen kann, ist von zentraler Bedeutung. Die Komplexität ist hoch. Neben den Materialeinzelkosten müssen auch die Lieferantenbeziehungen bzw. -netzwerke neu durchdacht werden. Vor allem strategische Partnerschaften werden hierbei immer wichtiger, um fehlendes Know-how rasch auszugleichen und mögliche Risiken dauerhaft zu minimieren. Marcus M. Weber ist sich sicher: „Im Zeitalter der Elektromobilität werden nur die Autobauer und Zulieferer erfolgreich sein, die ein integratives und effizientes Kostenmanagement in der täglichen Arbeit praktizieren.“

Foto: Shutterstock/Bjoern Wylezich
 
 
Tourismus und Freizeitwirtschaft

Der beste Tourismus-Lehrbetrieb des Jahres 2019

Vorbilder vor den Vorhang: Wirtschaftskammer Wien zeichnet Restaurant „Zum weißen Rauchfangkehrer“ als Tourismus-Lehrbetrieb des Jahres 2019 aus.

Bereits zum 8. Mal vergibt die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien den Ausbildungspreis „Lehrbetrieb des Jahres“. „Ausbildungsbetriebe leisten sensationelle Arbeit. Überdurchschnittliche Lehrbetriebe sollen auch offiziell ein Dankeschön für Ihre Leistungen erhalten“, erklärt Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft. „Dafür sehen wir uns unterschiedliche Kriterien an. Der Betrieb muss über lange Jahre Lehrlinge ausgebildet haben. Entscheidend ist weiters das hohe Niveau der Ausbildung, das auch immer wieder zu ausgezeichneten Lehrabschlüssen führt beziehungsweise der besondere über die „normale“ Ausbildung hinausgehende Einsatz für die angehenden Tourismusfachkräfte. Alle Kriterien werden vom Restaurant „Zum weißen Rauchfangkehrer“ mehr als erfüllt.“

„Das gesamte Team des Gastronomiebetriebs bedankt sich herzlich für die große Ehre der Auszeichnung“, sagt Alexander Stauder, Geschäftsführer des Restaurants. „Eine Bestärkung für unsere Ausbilderinnen, eine Bestätigung für unsere Lehrlinge, die die richtige Berufswahl getroffen haben und eine große Freude für das ganze Team“, so Stauder weiter.

In den vorangegangenen Jahren ging dieser Titel an das Hotel Imperial, das Café Central, die Figlmüller-Betriebe, das Restaurant „Zum Leupold“, die Oberlaa Konditorei sowie das Sofitel Vienna Stephansdom.

 

Über den Preisträger

Der „Rauchfangkehrer“, der um 1848 gegründet wurde, war einst das Zunftlokal der Altwiener Kaminpfleger. Einer davon verirrte sich im schwerbeschwipsten Zustand in den Keller des Nachbarhauses und schlief in einem Mehltrog seinen Rausch aus. Weißbestaubt stieg er am nächsten Morgen wie ein Mehlgeist aus dem Keller empor, mitten in den Frühschoppen der Rauchfangkehrermeister. Diese Episode gab dem Lokal den Namen.

Heute bietet das Restaurant "Zum weißen Rauchfangkehrer" das Beste aus der Wiener Küche. Die Zutaten kommen größtenteils von österreichischen Bauernhöfen und werden täglich frisch geliefert. Derzeit werden 13 Lehrlinge in unterschiedlichen gastronomischen Berufen ausgebildet. In den vergangenen zehn Jahren wurden etwa 25 Lehrlinge zum positiven Lehrabschluss geführt, davon fast die Hälfte mit Auszeichnung oder gutem Erfolg. Im „Zum weißen Rauchfangkehrer“ erfolgt die Lehrlingsentschädigung über den KV-Löhnen und darüber hinaus gibt es für außergewöhnliche Leistungen oder besondere Einsätze auch ein Bonussystem.

Foto: WK-Wien/Tourismus

Junior Sales Champion

Österreich-Finale des Handels-Lehrlingswettbewerbs

Mit Begeisterung und Herzblut: Beim Junior Sales Champion Österreich 2019 wurden unter Teilnehmern aus ganz Österreich die besten Nachwuchsverkaufstalente ermittelt.

Serviceorientiert, freundlich, kompetent, und durchaus auch selbstbewusst: So haben sich die 17 Teilnehmer des Junior Sales Champion Österreich - das ist der Bundeswettbewerb für Einzelhandelslehrlinge - im WIFI Salzburg dem Publikum präsentiert. 

Handelsobmann Buchmüller: „Alle, die es ins Österreich-Finale geschafft haben, sind Profis, die sich mit ihren tollen Leistungen in den Landesbewerben qualifiziert haben“

„Es sind jedenfalls allesamt Profis, die in das Österreich-Finale des Junior Sales Champion gekommen sind“, hielt Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), nach dem Österreich-Finale fest. „Die Handelslehrlinge haben sich ja mit ihren besonderen Leistungen bei den Bundesländerbewerben zum Junior Sales Champion 2019 qualifiziert. Und sie alle waren mit viel Begeisterung und Herzblut bei der Sache.“ Der besondere Dank von Buchmüller, der selbst Lebensmittelhändler ist, gilt allen Unternehmerinnen und Unternehmern, die Nachwuchs ausbilden und ihre Lehrlinge fördern und ermutigen.

Im Fokus: Serviceorientierung, Warenpräsentation, Verkaufsgespräch, Behandlung von Einwänden

In maximal zehnminütigen Verkaufsgesprächen wurden die 17 Handelslehrlinge in Bezug auf Beratung und Service, Warenpräsentation, Argumentation, Verkaufsabschluss aber auch die Behandlung von Einwänden der Kunden unter die Lupe genommen. Neben dem deutschsprachigen Kunden beim Verkaufsgespräch galt es zeitgleich auch eine weitere, englischsprachige Kundin bestmöglich zu beraten. 

Das waren die Finalisten beim Junior Sales Champion Österreich:

Teilgenommen haben: Emre Yörükö (aus Vorarlberg), Melanie Graßl (Niederösterreich), Elias Neururer (Tirol), Mersija Muric (Kärnten), Sarah Schwaighofer (Wien), Lisa Götschhofer (NÖ), Hannah Kohlbacher (Salzburg), Sebastian Hotwagner (Burgenland), Julia Taferner (Steiermark), Paul Wohlgenannt (Vlbg.), Kerstin Kada (Oberösterreich), Eva Schmidl (Bgld.), Melanie Sampl (Sbg.), Isabell Erian (Ktn.), Martin Köberl (Stmk.), Verena Ager (T) sowie Michelle Staufer (NÖ).

Junior Sales Champion Österreich 2019 – So sehen Sieger aus: 

Die meisten Punkte und damit den ersten Platz beim Junior Sales Champion holte sich die Oberösterreicherin Lisa Götschhofer. Platz 2 ging an Kerstin Kada, ebenfalls aus Oberösterreich. Sebastian Hotwagner aus dem Burgenland landete auf dem dritten Platz. 

Jörg Schielin, der Leiter des Bildungspolitischen Ausschusses der WKÖ-Bundessparte Handel, hob die besondere Leidenschaft der Lehrlinge für ihren Beruf, für die Kunden, für ihre Produkte hervor: „Die Begeisterung war heuer besonders augenscheinlich. Die jungen Damen und Herren haben überaus starke Leistungen gezeigt, das Niveau war sehr hoch“, zeigte sich Schielin erfreut.

Und so geht’s weiter: Junior Sales Champion International am 6. November 2019 

Die drei Bestplatzierten beim Junior Sales Champion Österreich 2019 - Lisa Götschhofer, Kerstin Kada und Sebastian Hotwagner - werden unser Land beim Junior Sales Champion International vertreten. Der geht am 6. November 2019 ebenfalls im WIFI Salzburg über die Bühne. Dort treten sie gegen Jungverkäufer aus Bayern, der Schweiz und aus Südtirol an.

 

Foto: WKS/Vogl

SMARTPHONE Magazin Test

Österreichs Mobilfunk-Reseller getestet

Die Fachredaktion hat die österreichischen Mobilfunker in den drei Kategorien “Tarifauswahl”, “Allgemein” und “Kundenservice” bewertet. Mit gesamt beinahe 88 von 100 Punkten geht spusu als Sieger dieses Tests hervor, gefolgt von Tchibo und Lidl.

Das SMARTPHONE-Magazin ist ein Titel des österreichischen CDA-Verlages. Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung ist der Verlag stets unter den Marktführern bei Technik-Titeln. Neben Netztests führt das Fachmagazin auch Kundenbefragungen und App-Tests durch. Zum ersten Mal hat sich die Redaktion nun mit den Mobilfunk-Resellern, abseits der drei “großen” Anbieter der Netzinfrastruktur auseinandergesetzt. Beweisen mussten sich die Mobilfunker in den drei Kategorien “Tarifauswahl”, “Allgemein” und “Kundenservice”.

Spusu als Testsieger mit 87,55 von 100 Punkten

Mit einer Gesamtwertung von 87,55 Punkten geht spusu als Gesamtsieger des SMARTPHONE Magazin Tests hervor. Mit 66 Cent hat spusu den günstigsten Preis pro GB und kann sich auch in den anderen Kategorien behaupten. Mit 80,30 Punkten hat sich Tchibo Mobile verdient auf Platz zwei eingereiht. Der Anbieter überzeugt mit gutem Kundenservice und einer klaren Tarifstruktur. Auf Platz drei landet Lidl connect, mit einem preislich ansprechenden Gesamtpaket.

Wenig Preisunterschiede der Anbieter

Bei der Tarifauswahl zeigt sich, dass sich Anbieter oftmals an der Konkurrenz orientieren. Bei genauerem Hinsehen lassen sich dennoch Unterschiede erkennen, wie etwa dem angebotenen Datenvolumen. Dieses variiert zwischen fünf und 15 GB im Monat.

Höchstwerte für beinahe alle Mobilfunker

Sämtliche Anbieter überzeugen mit einer transparenten Darstellung der zu erwartenden Kosten und alle Anbieter verzichten auf eine Bindung. Dies führt dazu, dass die Mobilfunker bob, eety, HoT, Lidl connect, s-Budget Mobile, spusu und yesss! die volle Punktzahl in der Kategorie Allgemein erreicht haben. Punktabzug gab es für folgende fehlenden Services: Red Bull Mobile übernimmt keine Rufnummern von A1, Liwest Mobile verrechnet eine Aktivierungsgebühr und Tchibo Mobile unterstützt Nutzer nicht mit einer eigenen App.

Nur acht Minuten bis zur ersten Antwort

Tchibo Mobile hatte mit acht Minuten nicht nur die schnellste Reaktionszeit auf unsere E-Mail-Anfrage, auch die Kompetenz und Hilfsbereitschaft schriftlich sowie telefonisch überzeugen die Redaktion des SMARTPHONE Magazins. Auf Platz zwei schaffte es spusu, gefolgt von Lidl auf Platz drei.

Alle Ergebnisse finden Sie hier: https://smartphonemag.de/reports/mobilfunker-im-grossen-test

 

Foto: Shutterstock - Akhenaton Images

Handelsverband-Studie

Generation 55+ gibt pro Monat 156 Euro für Onlineshopping aus

WhatsApp & Facebook führen Social Media Ranking an. Kauf auf Rechnung populärstes Zahlungsverfahren. Best Ager interessieren sich v.a. für Elektrogroßgeräte und Smartphones.

Best Ager, also ältere Menschen über 55, werden für den Handel als Zielgruppe immer wichtiger. Doch was bewegt diese Baby Boomer? Wo kaufen sie am liebsten ein? Der Handelsverband ist diesen Fragen nachgegangen. Wie die österreichische Generation 55+ shoppt und welche Faktoren ihr Einkaufsverhalten bestimmen, haben wir gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut MindTake Research und der Preisvergleichsplattform idealo erfragt.

Generation 55+ shoppt am liebsten im stationären Handel

Die Rangliste der beliebtesten Informationsquellen für den Kauf von Produkten führt hierzulande ganz klar die Suchmaschine an (80%). Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Beratung im Geschäft (60%) und die Website des Händlers bzw. Herstellers (54%). Sprachassistenten wie Amazon Alexa dürften hingegen noch ein Nischenthema sein – sie werden lediglich von 3% der Best Ager als Informationsquelle genutzt.

"Ungeachtet des aktuellen eCommerce-Booms kaufen die älteren Österreicher noch immer am liebsten im stationären Handel ein – bevorzugt im Supermarkt (23%), im Fachmarktzentrum (14%) und im Shopping Center (13%). Der Onlinehandel kommt in dieser Altersgruppe nur auf eine Zustimmungsrate von 13%", erklärt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

WhatsApp, Facebook und YouTube führen Social Media Ranking an

Bei den Sozialen Medien und Messenger Diensten haben die heimischen Senior Citizens mittlerweile die Qual der Wahl: Neben etablierten Plattformen wie Facebook, Twitter, Pinterest oder LinkedIn erfreuen sich auch Startups wie der Chat-Dienst Viber großer Beliebtheit.

"Trotz der Vielfalt am Markt spielen WhatsApp und Facebook im Social Media Ranking der Generation 55+ mit Zustimmungsraten von über 55% in einer eigenen Liga. Instagram kommt hingegen lediglich auf 15%, Snapchat auf weniger als 2%", so Will.

Kauf auf Rechnung das populärste Zahlungsverfahren

Wie sieht das Kaufverhalten im eCommerce aus? "Die heimischen Best Ager geben im Schnitt monatlich 156 Euro im Onlinehandel aus. Geht es um das bevorzugte Zahlungsverfahren, belegen der Kauf auf Rechnung, die Zahlung mit Kreditkarte sowie PayPal die Spitzenplätze", bestätigt Rainer Will.

Best Ager bei Künstlicher Intelligenz, Chatbots und Kryptowährungen skeptisch

Im Vergleich mit der Generation Z sind die Baby Boomer viel kritischer, was die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) in Form von Chatbots betrifft. "80% der Menschen über 55 finden den Einsatz von Chatbots wenig sinnvoll. Sie legen im Kundenservice viel mehr Wert auf einen persönlichen Kontakt mit realen Menschen", erläutert Veronika Bahr, Country Managerin von idealo Österreich. Bei der jungen Generation liegt die Zustimmungsrate hingegen bei 66%.

Große altersspezifische Unterschiede zeigen sich auch bei der Verwendung von Kryptowährungen wie Bitcoin. "Während fast jeder dritte Jugendliche eine breitere Verfügbarkeit von Bitcoin & Co kaum erwarten kann, sinkt dieser Wert bei den Ü55-Konsumenten auf lediglich 5%", so Bahr.

Die Top 5 Produktkategorien der Generation 55+ auf idealo.at:

• Elektrogroßgeräte
• Smartphones
• Elektrowerkzeuge
• Sanitär / Armaturen
• Gartengeräte

Kühlschränke und andere Elektrogroßgeräte sind mit Abstand die meistnachgefragten Kategorien der Best Ager auf idealo. Aber das Smartphone auf Platz zwei zeigt deutlich: Auch die Rentner schätzen die Vorzüge von Apps und möchten auf dem neuesten Stand der Technik sein. "Vor allem ältere Frauen nutzen das gekaufte Smartphone auch zum Onlineshoppen. 43 % der Frauen und nur 26 % der Männer vergleichen Preise mit einem mobilen Endgerät", weiß Bahr.

 

Foto: Shutterstock - Kite_rin

Eistee-Untersuchung

Viel Zucker und auch viel Koffein

20 verschiedene Produkte untersuchte der Verein für Konsumenten-information (VKI) für die AK. Bis zu zehn Stück Würfelzucker befinden sich in einem halben Liter Eistee.

„Wegen des Zucker- und Koffeingehalts sind Eistees nicht für Kinder geeignet“, sagt Susanne Bauer, Leiterin der AK-Marktforschung über die Ergebnisse der neuesten Eistee-Untersuchung. Der VKI hat für die AK Steiermark 20 Eistees auf den Zucker- bzw. den Koffeingehalt untersucht. Auch Preis, Inhaltsstoffe und Nährwerte wurden verglichen.

Im Schnitt sechs Stück Würfelzucker im halben Liter

Eistee wird klassisch unterwegs getrunken und meist eine Flasche auf einmal. Die Tees werden vor allem in 0,5-Liter-Flaschen verkauft. Die Koffeingehalte der Tees reichen von 26,9 bis 199 Milligramm pro Kilo. Mit 99,5 Milligramm enthält ein halber Liter Club Mate Eistee somit die Hälfte der empfohlenen Einzeldosis bzw. ein Viertel der maximalen Tagesdosis Koffein.

Zum Süßen werden verschiedene Zuckerarten verwendet, Saft und Saftkonzentrate sowie Süßungsmittel. Der höchste Zuckergehalt findet sich in Arizona Pomegranate Green Tea mit 8,2 Gramm pro 100 Gramm, gefolgt von Clever Eistee Pfirsich mit 7,5 Gramm pro 100 Gramm. Im Schnitt enthalten die Eistees 5 Gramm pro 100 Milliliter, also rund 25 Gramm pro halber Liter, was rund sechs Stück Würfelzucker entspricht.

Ab 40 Cent pro Liter

Die gekauften Produkte sind auf Basis von Schwarz-, Grün-, Matetee, weißer Tee bzw. Mischungen dieser Tees mit teeähnlichen Erzeugnissen. Sie wurden in Supermärkten, Discountern und im Großhandel eingekauft und es wurde darauf geachtet, dass die am häufigsten erhältlichen Marken und die am häufigsten vertretene Geschmacksrichtung gekauft wurden. Die günstigsten Produkte sind Clever Eistee Pfirsich und Wake Up Eistee Pfirsich mit 40 Cent pro Liter. Teuerstes Produkt ist All I Need Green Tea mit hochgerechnet 6 Euro pro Liter.

Foto: Shutterstock - Robert Kneschke

Verkauf

Wiener Gebrauchsabgaben-Novelle beschlossen

Am Freitag, beschließt der Wiener Landtag eine Anpassung des Gebrauchsabgabengesetzes (GAG). Im Zuge des Begutachtungsverfahrens konnte die Wirtschaftskammer Wien für Betriebe einige Verbesserungen erreichen. Doch es kommen auch empfindliche Gebührenerhöhungen.

Eindämmung der Mozartverkäufer
Als wichtige Neuerung bezeichnet Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien, das Vorgehen gegen den Wildwuchs der sogenannten Mozartverkäufer: „Seit vielen Jahren prägen sie das Bild in der Wiener Innenstadt - und es wurden immer mehr. Vor allem in der Wiener City ist öffentlicher Raum sehr knapp. Ein gutes Miteinander kann es nur mit klaren Regeln geben.“ Daher fordert die WK Wien schon lange eine zahlenmäßige Eindämmung und ein Platzkartensystem, wie es das auch für Straßenkünstler gibt. Jetzt kommt ein Tarif für solche Straßenverkäufer. „Er wird den Wildwuchs etwas reduzieren und das Shopping-Ambiente für die Kundinnen und Kunden erhöhen,“ ist er überzeugt.

Ladenvorbauten: Gebührenflut verhindert
Wenn Geschäfte ihre Auslage in den öffentlichen Raum vorbauen, brauchen sie dafür eine Genehmigung und müssen jedes Jahr Gebrauchsabgabe an die Stadt bezahlen. Einige Geschäfte haben nun von der Stadt aber eine zweite Rechnung bekommen - und zwar für Leuchtschilder in diesem Ladenvorbau. Die betroffenen Betriebe wandten sich an die WK Wien und baten um Hilfe. „Die WK Wien hat sich nun bei der Stadt Wien mit ihrer Rechtsmeinung durchgesetzt, wonach die Gebühr für den Ladenvorbau auch sein gesamtes Inneres abdeckt. Den Betrieben wird damit eine Doppelbezahlung erspart,“ zeigt sich Trefelik erfreut. Die WK Wien fordert aber weiter die komplette Abschaffung der Gebühren auf Schilder und Lampen.

Nutzungstarife: Schmerzliche Anhebung
Empfindlich teurer wird die Gebühr für Lampen und Scheinwerfer. Derzeit beträgt sie 9,70 Euro im Jahr pro Lampe, künftig werden es 30 Euro sein. Massiv teurer werden auch die Kosten für Baustofflagerungen - und zwar je nach Art um neun bis 43 Prozent. Das macht Bauen teurer. Auch der Strafrahmen wird empfindlich erhöht: So soll etwa das Vergehen, dass der GAG-Bescheid nicht im Betrieb aufliegt, nicht mehr mit bis zu 2000 Euro, sondern mit bis zu 21.000 Euro bestraft werden. „Aus Sicht der WK Wien fehlt hier jede Verhältnismäßigkeit,“ meint Trefelik.

Nach Gutdünken der Beamten
Problematisch sieht der Spartenobmann auch die Ausweitung der sogenannten Versagungsgründe durch die Stadt, die regeln, in welchen Fällen die Stadtverwaltung eine beantragte Nutzung ablehnen kann: „19 solcher Gründe gibt es bereits - darunter sehr allgemeine Formulierungen wie die Beeinträchtigung der Aufenthaltsqualität für Personen. Jetzt kommen zwei weitere Gründe dazu, die ebenfalls so allgemein formuliert sind, dass nach Ansicht der WK Wien praktisch jeder Antrag nach Gutdünken der Beamten abgelehnt werden könnte." Das widerspricht den Grundsätzen des Rechtsstaats. Die WK Wien fordert daher präzise formulierte Gründe, damit Unternehmen auch Rechtssicherheit haben. 

Unsichere Zeiten für Kioske
Als absolut nicht notwendig erachtet die WK Wien die weitere Verkürzung der Bewilligung von Kiosken. Bis 2013 konnten Kioske unbefristet genehmigt werden, danach nur mehr für zehn Jahre. Künftig soll es eine Erstgenehmigung nur mehr für fünf Jahre geben und eine Folgegenehmigung für sieben Jahre. Dieser Zeitraum ist zu kurz, um unternehmerische Investitionen zurückzuverdienen.

Einiges wird aber auch leichter, erklärt Trefelik: „So werden für Kleinaufsteller wie Halterungen für Fahnen, flach angebrachte Schilder oder Lautsprecheranlagen unbefristete Genehmigungen möglich. Weiters wird die Bewilligung eines Ladenvorbaus künftig dem Hausbesitzer zugerechnet, was bei einem Mieterwechsel im Geschäftslokal zahlreiche Verfahren erspart.“ 

Hintergrund
Gebrauchsabgaben zahlt man in Wien für sehr vieles: Leuchtende Schilder, Scheinwerfer, Schanigärten, Warenständer vor dem Geschäft, Baustofflagerungen vor einer Baustelle etc. Sprich: Überall, wo man den öffentlichen Raum für seine Zwecke nutzt.

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Tourismus

Wien: 1,2 Millionen Euro für Weihnachtsbeleuchtung

Die weihnachtlich beleuchteten Straßen Wiens sind Magnet für Wienerinnen und Wiener sowie für Touristinnen und Touristen und vermitteln nicht nur weihnachtliche Stimmung, sondern haben auch eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.

In den kommenden 12 Monaten werden Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien deshalb die Wiener Einkaufsstraßen nicht nur bei der Montage und Demontage der Weihnachtsbeleuchtung finanziell unterstützen, sondern in den Saisonen 2019/20 und 2020/21 auch bei Neuanschaffungen oder Reparaturen. Zusätzlich zu den bisherigen Mitteln stellen Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien dafür je 600.000 Euro (insg. 1,2 Mio. Euro) zur Verfügung.

Bürgermeister Michael Ludwig zeigt sich erfreut: „Das weihnachtliche Wien strahlt über unsere Stadtgrenzen hinaus in die Welt und zieht Besucher aus allen Ländern an. Aber auch besonders die Wienerinnen und Wiener schätzen unsere in der winterlichen Jahreszeit illuminierte Stadt. Daher ist es mir natürlich ein großes Anliegen, den Wiener Einkaufsstraßen gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Wien bei der Neuanschaffung unter die Arme zu greifen.“

Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck: „Was wäre Wien ohne seine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung? Sie leistet einen wichtigen Beitrag, damit sich unsere Gäste, aber auch die Wienerinnen und Wiener in der Weihnachtszeit wohl fühlen. Gerade in Zeiten des fortschreitenden Online-Handels ist es umso wichtiger, Kunden und Touristen ein echtes Weihnachtserlebnis zu bieten. Deshalb unterstützen wir unsere Kaufleute gemeinsam mit der Stadt noch stärker bei der Weihnachtsbeleuchtung.“

„Seit 1998 gibt es die Förderung zur Weihnachtsbeleuchtung, insgesamt haben Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien schon rund 20 Millionen Euro für Montage, Demontage und Neuanschaffung ausbezahlt. Das ist eine beachtliche Summe und gleichzeitig ein Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Wien“, zeigt sich Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke überzeugt.

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Preisvergleich

Eine Campingnacht kostet in Österreich 29,28 Euro

Das internationale Reise- und Buchungsportal Camping.info, das mit jährlich rund 40 Millionen Seitenaufrufen zu den führenden Informationsquellen für Campingurlaube zählt, hat die Preise von 23.000 europäischen Campingplätzen ausgewertet. Campingurlaube sind preislich attraktiv. Durchschnittlich zwischen elf und 36 Euro bezahlen zwei Personen für eine Campingnacht in der Hauptsaison inklusive Stellplatz, Strom und Ortstaxe. 

In Österreich kostet eine Campingnacht 29,28 Euro. "Damit liegt Österreich zwar preislich im oberen Drittel, aber viele der österreichischen Campingplätze sind ausgezeichnet ausgestattet. Sie bieten viel Komfort und zusätzlich ein umfangreiches Freizeitprogramm", erklärt Maximilien Möhrle, Geschäftsführer von Camping.info mit Sitz in Berlin. "Im Preis-Leistungs-Vergleich zählen die Campingplätze in Österreich auf jeden Fall zu den europäischen Spitzenreitern".

Europäischer Camping-Award: 19 Campingplätze aus Österreich befinden sich in den Top 100

Das beweist auch der Camping.info Award, der jährlich vergeben wird und die besten europäischen Campingplätze auszeichnet. Unter Europas Top 100 befinden sich 19 Campingplätze aus Österreich und mit Camping Grubhof aus St. Martin bei Lofer auch die europäische Nummer eins. Im letzten Jahr freuten sich die österreichischen Campingplatzbetreiber über 6.949.638 Nächtigungen. Ein Plus von 8,5 Prozent und der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1974.

Am teuersten sind Campingurlaube in der Schweiz (36,34 Euro) und Italien (36,18 Euro) gefolgt von den Ländern Kroatien (34,42 Euro), Spanien (33,58 Euro) sowie Dänemark (29,31 Euro). Weniger als 15 Euro kostet eine Nacht in den Ländern Rumänien, Türkei, Albanien, Nordmazedonien, Moldawien und Weißrussland (11,29 Euro). "Allerdings sollten Campingurlauber in diesen Ländern auch einen dementsprechenden Komfortverlust einberechnen", rät Campingexperte Möhrle.

Digitalisierung der Campingbranche schreitet voran

Camping.info gilt als Vorreiter und Marktführer in der Digitalisierung der Campingbranche. Rund 2000 Campingplätze können europaweit online gebucht werden. Bisher wickelte Camping.info mehr als 15.000 Online-Buchungen über Internet, Smartphone oder App ab. "Camping zählt in Europa zu einer der wachstumsstärksten Urlaubsarten. Immer wichtiger ist, dass auch Campinggäste ihren Campingurlaub unkompliziert über das Internet planen und frühzeitig Reservierungen durchführen können", erklärt Campingexperte Möhrle. 

Campingpreisvergleich für Europa
Eine Campingnacht in der Hauptsaison für zwei Erwachsene, inklusive Stellplatz, Strom und Ortstaxe:

36,34 Euro Schweiz
36,18 Euro Italien
34,42 Euro Kroatien
33,58 Euro Spanien
29,31 Euro Dänemark
29,28 Euro Österreich
27,36 Euro Slowenien
26,83 Euro Russland
25,47 Euro Norwegen
25,33 Euro Großbritannien
24,60 Euro Griechenland
24,15 Euro Finnland
24,15 Euro Frankreich
24,08 Euro Schweden
23,83 Euro Deutschland
23,41 Euro Luxemburg
23,38 Euro Irland
23,28 Euro Niederlande
22,05 Euro Island
20,88 Euro Belgien
19,75 Euro Ungarn
18,41 Euro Litauen
18,09 Euro Portugal
17,78 Euro Estland
17,14 Euro Serbien
16,97 Euro Slowakei
16,95 Euro Bosnien-Herzegowina
16,63 Euro Lettland
16,50 Euro Ukraine
16,47 Euro Tschechien
16,07 Euro Polen
15,58 Euro Montenegro
15,14 Euro Bulgarien
14,73 Euro Rumänien
14,49 Euro Türkei
13,07 Euro Albanien
12,53 Euro Nordmazedonien
12,00 Euro Moldawien
11,29 Euro Weißrussland

Campingnächtigungen in Österreich:
2018: 6.949.638 Nächtigungen, + 8,44 % 
2017: 6.408.324 Nächtigungen, + 8,04 %
2016: 5.931.418 Nächtigungen, + 8,77 %
2015: 5.453.024 Nächtigungen, + 6,77 %
Höchster Wert: 2018: 6.949.638
Niedrigster Wert: 1974: 3.916.209

Top 3 Campingbundesländer in Österreich:
1. Kärnten: 2.347.430 Nächtigungen, + 1,03 % 
2. Tirol: 1.774.507 Nächtigungen, + 13,46 % 
3. Salzburg: 814.170 Nächtigungen, + 15,64 %

Top 3 Campingplätze in Österreich laut Camping.info Top 100 Award:
1. Camping Grubhof / St. Martin bei Lofer / Salzburg / Europa Nr. 1
2. Camp MondSeeLand / Mondsee / Unterach / Oberösterreich / Europa Nr. 10 / Erstmals unter Europas Top 10
3. Camping Murinsel / Großlobming / Steiermark / Europa Nr. 11 / Bester bei Freundlichkeit 

Zugelassene Reisemobile und Wohnwagen in Österreich
2018: 28.022 Reisemobile / 38.560 Wohnwagen
2017: 26.230 Reisemobile / 37.869 Wohnwagen
2016: 24.922 Reisemobile / 37.316 Wohnwagen
2015: 23.779 Reisemobile / 36.893 Wohnwagen

Foto: Shutterstock/David Pereiras

Wien Tourismus

Hotel-Umsatz im April und Nächtigungen im Mai steigen

+33,9% Hotel-Umsatz im April und +5,3% Nächtigungen im Mai in den Wiener Hotels.

Im Mai 2019 schrieb Wien mit 1.546.000 Nächtigungen ein Plus von 5,3% und damit einen neuen Bestwert. Dieser wurde auch beim April-Nettoumsatz der Beherbergungsbetriebe überschritten: Ein Zuwachs von 33,9% bedeutet, dass die Umsätze fast drei Mal so stark wuchsen wie die Nächtigungen im April. Für den Zeitraum Jänner bis April 2019 wurde ein Umsatz von 263 Millionen Euro erwirtschaftet (+23,5% zum Vergleichszeitraum 2018).

Sieben der zehn nächtigungsstärksten Herkunftsmärkte Wiens verzeichneten im Mai Zuwächse: Österreich (288.000 Nächtigungen, + 8%), Italien (52.000, +46%), die USA (102.000, +4%), Großbritannien (65.000, +6%), Spanien (44.000, +38%), Frankreich (47.000, +5%) und Russland (49.000, +24%). Deutschland (315.000, -8%), die Schweiz (47.000, -1%) und China (40.000,
-1%) erreichten ihre Vergleichswerte aus dem Vorjahr nicht. 21 der 30 aufkommensstärksten Herkunftsmärkte Wiens bilanzierten im Mai positiv, vor allem Japan (33.000, +33%), Rumänien (26.000, +34%), die Ukraine (25.000, +91%), Israel (23.000, +64%) und Kanada (20.000, +29%) brachten hohe prozentuelle Zuwächse.
 
Die durchschnittliche Auslastung der Wiener Betten betrug im heurigen Mai 64,6 % (5/2018: 63,7%), jene der Zimmer rund 83% (5/2018: rund 82%). Wiens Hotellerie hatte im Mai mit rund 66.000 Betten um etwa 1.300 mehr anzubieten als im Mai 2018 (+1,9%). Jänner bis Mai 2019 erhöhte sich die Auslastung von Wiens Hotelbetten somit auf 55,5%, (1-5/18: 52,2%), jene der Zimmer auf rund 72% (1-5/18: rund 67%). Der nunmehr vorliegende Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Hotellerie für die Monate Jänner bis April 2019 beträgt 263.186.000 Euro. Das entspricht einem Plus von 23,5% zum Vergleichszeitraum 2018.

Die Ergebnisse im Detail finden Sie auf: https://b2b.wien.info/de/statistik/daten/statistik-aktuell

Foto: Shutterstock - LaMiaFotografia

 
City Farm Augarten

Bellaflora Kunden spenden 7.000 Euro

Nach Aufkündigung ihres alten Standorts in Schönbrunn übersiedelte die City Farm in ihr neues Areal im Wiener Augarten – ein Kraftakt, der mit viel freiwilligem Einsatz, aber auch hohen Kosten verbunden war. Als Hauptsponsor war es bellaflora ein großes Anliegen, rasch und unkompliziert zusätzliche Hilfe zu organisieren. Die Grüne Nummer 1 startete daher in allen Filialen einen Spendenaufruf und mit der Großzügigkeit der Kunden von bellaflora konnten exakt 6.929,76 Euro gesammelt werden. 

Die City Farm ist ein Bio-Vielfaltsgarten voller Erlebnisse für alle mitten in der Stadt. Ein gartenpädagogisch geschultes Team bietet Programme für Kinder und Jugendliche von drei bis 18 Jahren sowie Workshops für Erwachsene – und zeigt so, wie unser Gemüse den Weg vom Samen bis auf den Teller findet. „Von dieser pädagogischen Philosophie und dem sozialen Gedanken war bellaflora so begeistert, dass wir seit der Gründung das gemeinnützige Projekt als Hauptsponsor unterstützen. Als Wegbegleiter der ersten Stunde waren wir natürlich sehr betroffen, als die Zukunft der City Farm gefährdet war. Diese nationale Hilfsaktion war uns daher ein persönliches Anliegen“, betont bellaflora Geschäftsführerin Patricia Schweiger-Bodner. 

Zukunft gesichert 
Dank vereinter Kräfte, Sponsoren und Spenden konnte der Gartentraum wieder in Erfüllung gehen. Im wunderschönen Augarten wird nun mitten in der Stadt wieder ganzjährig gepflanzt, geerntet, umgestochen, verkostet und zubereitet. Möglich gemacht haben dies zahlreiche Unterstützer, darunter auch bellaflora und ihre Kunden. „Unsere Kunden arbeiten täglich mit der Natur und wissen, welchen wichtigen Stellenwert ein Garten für die Gemeinschaft hat. Mit dieser großzügigen Spende unserer Kunden kann die City Farm auch in Zukunft wachsen!“, bedankt sich bellaflora Geschäftsführer Mag. Franz Koll ganz herzlich bei allen Spendern.

Foto: Franz Pfluegl

Trustmark Austria Awards 2019

Auszeichnung der besten österreichischen Online-Shops

Lampenwelt, Completeshop und Gigasport prämiert. Verleihung der begehrten TMA Awards erfolgte am 12. Juni im Rahmen des eCommerce Day 2019.

Der österreichische Handelsverband hat am Mittwoch beim eCommerce Day "Gamechanger" im Wiener Studio 44 die Trustmark Austria Awards 2019 vergeben. Die TMA Awards – eines der Highlights des größten heimischen Onlinehandelsevents – zeichnen in Österreich tätige Handelsunternehmen für den Einsatz herausragender, innovativer eCommerce- und Omnichannel-Lösungen in drei Kategorien aus. Sie wurden von Christian Rau, Österreich-Chef des diesjährigen Hauptsponsors Mastercard, sowie Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will verliehen.

Gewinner in der Kategorie "Best Online Shop": Lampenwelt.at

Lampenwelt.at, der Gewinner in dieser Kategorie, überzeugte die hochkarätige Jury unter anderem mit einem klassischen und übersichtlichen Design, einer freiwilligen Geld-zurück-Garantie, der Übernahme der Rücksendekosten sowie der einfachen Kontaktaufnahme durch Live-Chats mit einem Kundenberater.

"Es ist eine große Ehre für uns, den Trustmark Austria Award gewonnen zu haben. Wir freuen uns sehr, dass wir uns mit Lampenwelt.at seit dem Launch 2012 stetig weiterentwickeln konnten. Dieser tolle Preis ermutigt uns, unseren Weg weiterzugehen und alles zu tun, um ein bestmögliches Kundenerlebnis zu schaffen", freute sich Thomas Rebmann, Gründer und CEO von Lampenwelt.

Gewinner in der Kategorie "Best Mobile Solution": Completeshop.at

Die mobile Shopping-Lösung von Completeshop.at konnte u.a. mit Benutzerfreundlichkeit sowie mit der absolut schnellsten Ladezeit punkten: lediglich 1,1 Sekunden benötigt eine vollständige Ladung der mobilen Seite.

Heimo Hackel, Vorstandsvorsitzender von card complete: "Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung für unseren complete Shop. Unsere Karteninhaber haben dabei exklusiv und rund um die Uhr über PC, Tablet oder Handy Zugriff auf alle attraktiven Vorteilsangebote. Mehr als 250.000 Karteninhaber nutzen aktuell bereits die Möglichkeit, ihre 'Credits', die sie mit jedem ihrer Karteneinsätze automatisch erhalten, in den Bereichen Urlaub, Gutscheine, Lifestyle und Erlebnis einzulösen – und jährlich werden es mehr."

Gewinner in der Kategorie "Best Omnichannel Experience": Gigasport.at

In dieser Kategorie wurde der vom Handelsverband gemeinsam mit Google entwickelte Omnichannel-Readiness Index (ORI 2.0) herangezogen. Jener Shop, der Offline- und Online-Kanäle am besten verknüpfen konnte, ist Gigasport.at. Hier wird die Produktverfügbarkeit in der Filiale online angezeigt, zudem ist es möglich, online bestellte Waren direkt in der Filiale zu retournieren.

"Gigasport ist seit 1973 als österreichischer Sporthändler aktiv. Was damals mit einem Katalog begann, wurde 2014 als Gigasport Online Shop in die digitale Welt transferiert. Wir zielen als Premiumhändler darauf ab, führender Multichannel-Anbieter im Sport zu werden und ein konsistentes Kundenerlebnis auf allen Touchpoints zu garantieren. Es freut mich, dass unser Streben, regelmäßig Kundenfeedback einzuarbeiten, mit dem Austrian Trustmark Award 2019 prämiert wurde", so Gernot Ortoff, Leiter Online Marketing & eCommerce bei Gigasport und Kastner & Öhler.

Über den Trustmark Austria Award

Der Handelsverband verleiht einmal jährlich im Rahmen des eCommerce Day die Austrian Trustmark Awards für ausgezeichnete Leistungen hinsichtlich Konsumentenfreundlichkeit. Vergeben wird der Award in den drei Kategorien Best Online Shop, Best Mobile Solution und Best Omnichannel Experience. "Die drei Sieger wurden unter allen Trägern eines gültigen Trustmark Austria Gütesiegels auf Basis objektiver Kriterien des Handelsverband Omnichannel Readiness Index (ORI) sowie einer hochkarätigen Jury vergeben", erklärt Rainer Will die Auswahl.

"Der Award des Handelsverbandes geht an diejenigen Trustmark Austria-Träger, die ein Mehr an Qualität, Transparenz, Professionalität und Sicherheit anbieten. Diese Anstrengungen für die österreichischen Konsumenten möchten wir gerne unterstützen. Herzliche Gratulation den drei Gewinnern", so Christian Rau abschließend.

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Beko

Die Waschmaschine, die selbst dosiert

Viele kennen das: Man steht grübelnd vor der Wachmaschine mit dem Messbehälter in der Hand und überlegt wie viel Waschmittel wohl die richtige Menge ist. Für alle, die keine Zeit mehr verlieren wollen und noch dazu ihre Wäsche schonen sowie Waschmittel sparen möchten, gibt es jetzt die Waschmaschine WTV 8744 D von Beko. Denn sie regelt dank ihrer AutoDose Funktion die Zufuhr von Flüssigwaschmittel und Weichspüler ganz von alleine. Ab sofort ist die WTV 8744 D im Handel erhältlich.

Mit der innovativen Funktion kommt es zu einer zeitsparenden, mühelosen Anwendung – bis zu 20 Waschgänge lang ist es möglich, kein Waschmittel mehr nachfüllen zu müssen. Bei der AutoDose Funktion wird mittels der Messung von drei integrierten Sensoren die richtige Menge an Mittel automatisch hinzugefügt, denn zu viel Waschmittel kann überraschend viele negative Effekte nach sich ziehen. 

Zu viel Waschmittel schädigt die Wäsche

Viele reagieren bei Flecken mit der Verwendung von extra viel Waschmittel, jedoch bestehen diese aus Chemikalien und greifen empfindliches Material an. Zudem wird die Waschmittelüberdosis nicht richtig ausgespült und so können wiederum neue Flecken entstehen. Auch kann es bei zu viel Waschmittel sein, dass nicht schnell genug abgepumpt wird und die Waschmaschine zu sehr schäumt, was wiederum zum Überlaufen führen kann. Ganz abgesehen davon, dass auch die Umwelt durch eine genaue Dosierung von Waschmittel weniger belastet wird. Bei der Verwendung von zu wenig Waschmittel wiederum verringert sich die Waschleistung hingegen deutlich. Mit der AutoDose Waschmaschine von Beko gehören all diese Probleme der Vergangenheit an.  

Besonders smart dank drei integrierter Sensoren

Der Gewichte Sensor misst die Menge an Textilien in der Trommel, der Wassermengensensor misst, wie viel Wasser von den Textilien aufgenommen wird und der Trübheitssensor misst den Trübheitsgrad des Wassers, um die richtige Menge an frischem Wasser wieder einfließen zu lassen. Aufgrund der Messungen der Sensoren wird genau die richtige Menge an Waschmittel der Wäsche hinzugefügt. Bei Bedarf geschieht dies auch noch während des jeweiligen Waschgangs. Es gibt die Dosierungs-Voreinstellungen “gering”, “mittel” und “hoch”. Diese Einstellung funktioniert nur mit Flüssigkeitswaschmittel. Sollte man jedoch mal mit Waschmittel in Pulverform waschen wollen, ist dies auch überhaupt kein Problem. Denn AutoDose kann auch deaktiviert werden. So kann die Waschmaschine auch mit jedem herkömmlichen Waschmittel normal genutzt werden. 
 

Für die optimale Dosierung: AutoDose

Der tatsächliche Verbrauch von Flüssigwaschmittel kann durch die AutoDose Funktion nicht zu viel und nicht zu wenig sein, denn es kommt zu einem optimalen Zusammenspiel von Wasser-, Energie- und Waschmittelverbrauch. Durch die automatisierte Regulierung kommt es zu keiner extremen Schaumbildung mehr. Es ist auch kein Problem, wenn man einmal vergisst, das Waschmittel hinzuzufügen – denn das erledigt jetzt die Waschmaschine von selbst. Und natürlich spart man sich damit auch eine ganze Menge: Denn die unnötige Verschwendung von Waschmittel kostet auch weniger und schont dabei auch die Umwelt.

Aber auch sonst hat die WTV 8744 D einiges zu bieten. In der Energieeffizienzklasse A+++ (-30 %) verfügt sie über 15 Programme und über bekannte Beko Features, wie Pet Hair Removal. Diese Zusatzfunktion ergänzt das jeweilige Programm durch eine intensive Vorwäsche und einen extra Spülgang. So werden Tierhaare aus den Textilien besonders gründlich entfernt. Sie fasst Wäschemengen von eins bis acht Kilogramm und zur Entfernung von hartnäckigen Flecken verfügt sie über ein eigenes Fleckenprogramm.

„Praktisch, unkompliziert und absolut alltagstauglich – dafür steht Beko. Die WTV 8744 D ist aufgrund ihrer innovativen AutoDose Funktion der perfekte Alltagsbegleiter. Die Dosierung wird problemlos von selbst erledigt und minimiert somit nicht nur die persönlichen ökonomischen Ausgaben für Waschmittel, sondern durch ihre Kontrolle der Waschmitteldosis wirkt sich das auch besonders gut auf die Umwelt aus. Das ist einfach smart," so Philipp Breitenecker, Head of Marketing bei Beko / Elektra Bregenz AG.

Die Beko WTV 8744 D ist für eine unverbindliche Preisempfehlung von 649 Euro ab sofort im Handel erhältlich. 

Foto: Beko/Elektra Bregenz AG

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