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Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Österreichs Casinos

Wie sieht die Zukunft des Spielens aus?

In Österreich ist das Spielen in Casinos genauso beliebt wie im restlichen Europa und der ganzen Welt. Ob dabei in einemOnline Casino oder einem stationären Casino gespielt wird, sei dahingestellt, denn beide Arten des Casinos haben ihre Vor- und Nachteile.

Die Spieler mussten sich allerdings in den vergangenen eineinhalb Jahren aufgrund der Schutzmaßnahmen mit den Online Casinos zufrieden geben, denn der Besuch in stationären Casinos war lange Zeit nicht gestattet. Dadurch kam es zu einem wahren Run auf die Online Casinos und die Nutzerzahlen schossen nach oben. 

Die Gründe dafür liegen jedoch nicht alleine in der Pandemie begründet, sondern auch die vielen Vorteile, die die Online Casino bieten, haben ihren Teil dazu beigetragen, dass so viele Menschen online zocken.

In Österreich gibt es momentan zwar eine Regelung in Bezug auf die Online Casinos, jedoch ist diese auch für viele Menschen und vor allem viele Betreiber von Online Casinos nicht wirklich zufriedenstellend. 

Das Problem liegt darin, dass die Regelungen nur für die Casinoanbieter in Österreich gelten, jedoch für die auswärtigen Casinos nicht.

Ein weiteres Problem der Regelung, das genauso für Deutschland gilt, wo zum 1. Juli ein neues Gesetz in Kraft treten sollte, ist das EU-Gesetz, das über dem österreichischen Gesetz steht. Diese Umstände lassen sehr viele Fragen offen, wie die Zukunft des Zockens in Österreich aussieht. Die Antworten darauf finden Sie deshalb in diesem Artikel.

Wie ist der Status Quo in Österreich?

In Österreich ist das gesamte Glücksspiel, sowohl online als auch offline, durch den Staat geregelt und nicht wie in Deutschland durch die einzelnen Bundesländer.

Dies ist schon ein klarer Vorteil gegenüber der Regelung in Deutschland, denn dort kommt es oft zu Problemen aufgrund der unterschiedlichen Regelung auf Länderbasis. 

Zur Regulierung des Markts des Glücksspiels in Österreich ist die verantwortliche Institution die sogenannten Casinos Austria, die eigentlich ein Monopol auf den Markt des Glücksspiels haben.

Ein weiteres Unternehmen, das den Casinos Austria untersteht, ist für das Glücksspiel im Internet verantwortlich. Diese Institution soll das Glücksspiel im Netz und in der realen Welt regeln und so illegales Glücksspiel verhindern. 

Genau wie in vielen anderen Ländern der EU besteht auch in Österreich das Problem, dass das Gesetz mit den Gesetzen der EU in Widerspruch steht und das Glücksspiel und vor allem die Betreiber die Leidtragenden dieses Umstands sind.

Des Weiteren gibt es auch in Österreich sehr viele Anbieter, die eine Lizenz aus anderen EU-Ländern besitzen und so in einer rechtlichen Grauzone in Österreich ihre Dienste anbieten dürfen. 

Meistens kommen diese Art der Anbieter mit Lizenzen aus Ländern wie Malta oder Liechtenstein aus. Der Grund ist wie so oft das Geld, denn das Glücksspiel ist eine riesige Industrie, die Österreich sehr viel Steuern einbringt und so nur ungern vonseiten der Regierung verboten wird.

An dieser Stelle könnte eine einheitliche Regulierung für Sicherheit bei den Anbietern sorgen und die Anbieter von Online Casinos sicher arbeiten lassen.

Wie in vielen anderen Ländern auch steht zudem das eigene Gesetz im Gegensatz zum EU-Gesetz, was zu weiteren Problemen führt. Außerdem gibt es auch noch andere Zweige des Glücksspiels, die jedoch vom Staat betrieben werden und so nicht den Casinos Austria unterliegen. Die Situation ist für die Betreiber von Online Casinos teilweise so kompliziert, dass es für sie der einfachste Weg ist, wenn sie sich einfach eine Lizenz in Malta organisieren und damit dann in Österreich arbeiten.

Der österreichische Staat versuchte in den vergangenen Jahren häufiger Online Casinos zu schließen, die nicht unter die Casinos Austria fallen und so nicht legal dort ihre Services anbieten durften.

Das hatte zur Folge, dass diese Unternehmen sich Lizenzen aus anderen EU-Ländern besorgten und damit dann zurück im österreichischen Markt waren. Das Problem dabei ist, dass ein Casino mit einer Lizenz aus Malta auch in Malta Steuern bezahlt und der österreichische Staat sich so selbst einen Stein in den Weg zu mehr Steuereinnahmen legte.

Die Zukunft des Zockens in Österreich

Die Casinos Austria haben die Möglichkeit ihre Lizenz auf 15 weitere Online Casinos in Österreich aufzuteilen, welche dann für ganze 15 Jahre Gültigkeit haben.

Diese Unternehmen, die eine Zweitlizenz bekommen, müssen zudem nicht einmal in Österreich ihren Firmensitz haben. Dieses Durcheinander macht es schwer für die Betreiber der österreichischen online Casinos legal zu arbeiten. 

Doch dass eine Regulierung bald kommt, die die Zukunft des Zockens in Österreich besser regelt als jetzt, ist eher nicht zu erwarten. Demnach müssen die Casinos, die keine Lizenz von den Casinos Austria erhalten weiter so wirtschaften, wie sie es momentan machen.

Dadurch wird auch die rechtliche Grauzone mit einer Lizenz aus einem anderen EU-Land nicht verschwinden. Doch es gibt Hoffnung, den die momentane Regelung in Österreich ist bereits über zehn Jahre alt und es ist deshalb davon auszugehen, dass ein neues Gesetz auf den Weg gebracht werden könnte. 

Dadurch, dass Deutschland vergangenen Juli den sogenannten Glücksspielstaatsvertrag beschlossen und verabschiedet hat, kommt auch in Österreich die Forderung auf, ein solches Gesetz zu verabschieden. Denn dadurch entsteht für Österreich ein echtes Problem, denn wenn ein Casino mit einer deutschen Lizenz ausgestattet ist, dann darf dieses Online Casino auch in Österreich seine Dienste anbieten und dort legal arbeiten.

Es ist für die Zukunft davon auszugehen, dass auch weitere Länder in Europa bald Gesetze zur Regulierung des Markts des Online Glücksspiels verabschieden werden, was dazu führt, dass Österreich immer mehr unter Druck gerät, dies auch zu tun.

Denn das Glücksspiel im Netz ist ein riesiger wirtschaftlicher Faktor, der in der Zukunft noch weiter wachsen wird und so noch mehr an Gewicht gewinnt. Diese enorm hohen Steuereinnahmen wird sich der österreichische Staat sicher nicht entgehen lassen wollen, warum stark damit zu rechnen ist, dass auch bald in Österreich ein entsprechendes Gesetz kommt. 

Dies wäre auch eine sehr gute Möglichkeit, um die Spieler in Österreich besser zu schützen, wie es bereits jetzt in Deutschland durch das neue Gesetz vorgesehen ist.

Denn Spielsucht und damit verbundenen Schulden sind ein großes Problem des Glücksspiels, gegen das vorgegangen werden muss. In Zukunft müssen sich die Staaten besser auf die Angebote im Netz einstellen und dürfen sich dieser Entwicklung nicht verschließen.

Foto: Ben Lambert

                                                – Bereitgestellt von ImpulsQ –

 

 

Ab 25. Juni

Wiener Nacht U-Bahn kehrt zurück

467 Tage nach ihrem letzten Einsatz kehrt die Nacht U-Bahn zurück und bringt die Fahrgäste in den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen wieder wie gewohnt sicher und bequem im 15-Minuten-Intervall an ihr Ziel. In der Nacht von Freitag, den 25. Juni auf Samstag, den 26. Juni feiert die Nacht U-Bahn damit ihr Comeback nach ihrem letzten Einsatz am 15. März 2020.

Die Öffnungsschritte der Bundesregierung und die Lockerung der Corona-Schutzbestimmungen machen in vielen Bereichen die lang ersehnte Rückkehr zur Normalität möglich.

Mit den verlängerten Öffnungszeiten in der Gastronomie und der bevorstehenden Rückkehr der Nachtgastronomie bringt dann die Nacht U-Bahn an Wochenenden und vor Feiertagen die NachtschwärmerInnen wieder gut durch Wien.

„Die Nacht U-Bahn war vor dem Auftreten des Coronavirus‘ ein fester und wichtiger Bestandteil des Wiener Nachtlebens. Ich freue mich deshalb ganz besonders, dass die Nacht U-Bahn wieder zurück ist. Pünktlich zur Öffnung der Nachgastronomie sorgt die Nacht U-Bahn wieder dafür, dass alle, die das Wiener Nachtleben auskosten, sicher und wohlbehalten zu Hause ankommen“, so Öffi-Stadtrat Peter Hanke. 

Zusatzstraßenbahn U2Z fährt auch im Nachtbetrieb

Während der Arbeiten zum U2 Update sorgt die Zusatzbimlinie U2Z auf der Ringstraße für Verstärkung zwischen Karlsplatz und Schottenring.

Mit dem Comeback der Nacht U-Bahn wird der U2Z ebenfalls ab 25. Juni in den Nächten vor Samstagen, Sonn- und Feiertagen alle 15 Minuten für die Fahrgäste unterwegs sein.

Nacht U-Bahn: In zehn Jahren 17-mal um die Welt

Seit 4. September 2010 ist die Nacht U-Bahn für die Fahrgäste im Einsatz. In den fast zehn Jahren – bis zu ihrer unfreiwilligen Pause – legten die Züge der Nacht U-Bahn rund 670.000 Kilometer zurück. Das entspricht ca. 17 Erdumrundungen. „Rund 58 Millionen Fahrgäste nutzten in den vergangenen Jahren das Angebot und waren damit auch in der Nacht umweltfreundlich und bequem unterwegs“, so Wiener Linien-Geschäftsführer Günter Steinbauer. 

Maskenpflicht schützt Gesundheit von Fahrgästen und MitarbeiterInnen

Bei aller Freude über die zunehmenden Lockerungen bleiben Sicherheit und Gesundheit unserer Fahrgäste und MitarbeiterInnen unsere oberste Priorität. Bis einschließlich 30. Juni gilt die FFP2-Maskenpflicht im gesamten Bereich der Öffis und damit natürlich auch in der Nacht U-Bahn. Ab 1. Juli entfällt zwar die FFP2-Maskenpflicht. In den Stationen sowie im Fahrzeug muss jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Foto: Brennen Higgins/Shutterstock

Kommentare

Elwedritsche

Bleibts dahaam!

killheelp

Como se llamo esto i am from SPAIN.

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Red Dot Design Award

Auszeichnung für Stokke®

Bei einem der größten und renommiertesten Designwettbewerbe der Welt, dem jährlich stattfindenden Red Dot Design Award, hat Stokke mit dem neuen Stokke® Xplory® X einmal mehr seine Innovationsführerschaft im Bereich herausragendes Design bewiesen.

Product Design Award 2021

Der Stokke® Xplory® X wurde mit dem begehrten "Red Dot: Best of the Best" ausgezeichnet. Dieser Preis wird für bahnbrechendes Design vergeben und ist die höchste Auszeichnung im Wettbewerb. Sie ist für die besten Produkte einer Kategorie reserviert.

"Unser Ziel war es, einen neuen Industriestandard zu setzen und ein Produkt mit WOW-Effekt zu schaffen, das bei Eltern wirklich ankommt. Die Partnerschaft mit dem professionellen Team von EGGS Design machte dies möglich.2, so Anders August Kittilsen, Design Lead Stokke.

Über den Red Dot Design Award

Der Red Dot Award ist einer der größten Designwettbewerbe der Welt. 

Produkte aus rund 60 Ländern nehmen an dem Wettbewerb teil. Die internationale Jury besteht aus erfahrenen Experten verschiedener Disziplinen, die die besten Designs des Jahres auswählen. 

Der mehrtägige Jurierungsprozess basiert auf zwei wesentlichen Kriterien: Designqualität und Innovationsgrad. Die Juroren prüfen alle Einreichungen, um neben der Ästhetik auch die gewählten Materialien, die handwerkliche Verarbeitung, die Oberflächenstruktur, die Ergonomie und die Funktionalität zu beurteilen. 

Einzigartiges Design – für mehr Nähe zum Baby   

Der Stokke® Xplory® X  fördert aufgrund seiner flexibel einstellbaren Höhe die Eltern-Kind-Bindung, die Babys brauchen, um sich geborgen und geliebt zu fühlen. Mit dem höhenverstellbaren Sitz sind Babys immer auf Augenhöhe mit ihren Eltern. Je nach Bedarf bieten drei Positionen – Aktiv, Ruhen, Schlafen –  zu jeder Tageszeit ultimativen Komfort für Babys und Kleinkinder. 

Der Stokke® Xplory® X steht für Sicherheit, Qualität und außergewöhnliches Design. Der ergonomische Sitz bietet Halt für Kopf und Hüfte und Bewegungsfreiraum für die Arme. Innovative Schwenkräder sorgen dafür, dass er sich kinderleicht lenken und bedienen lässt, und leicht auch nur mit einer Hand zu steuern ist. 

Wie die meisten Produkte von Stokke wächst der Stokke® Xplory® X mit dem Kind mit. Dank der Babyschale oder dem Autositz ist er ideal für Neugeborene geeignet und kann mit dem Sitz bis zu einem Gewicht von 22kg genutzt werden.

Stokke® Xplory®  X  – auf einen Blick  

·         Erhältlich in fünf Farben: Golden Yellow, Royal Blue, Ruby Red, Modern Grey, Rich Black.

·         Hartschalensitz mit sicherer, komfortabler Innenausstattung, extraweichem Sitzverkleinerer und einem Sicherheitsbügel, der wahlweise mit schwarzem oder braunem Lederimitat bezogen ist. 

·         Der superweiche Stoff mit UPF 50+ ist wasserabweisend und PFC-frei.  

·         Exklusives kratzfestes Gestell mit mattem Finish, inklusive großer abnehmbarer Einkaufstasche

·         Im behaglichen Inneren der schützenden Babyschale kann das Baby unterwegs flach liegen und entspannt schlafen.

·         Passendes Zubehör: Wickeltasche, Sommerbezug, Regenschutz, Sonnensegel und vieles mehr.

Geprüfte und bewährte Sicherheit und Qualität

·         Einzigartiger höhenverstellbarer Sitz: beliebig anpassbar auf die Körpergröße der Eltern, passt bequem an jeden Tisch

·         Wächst mit dem Kind mit – ab der Geburt bis 22 kg/48,5 lbs

·         Die verstellbare Fußstütze gibt den Beinen Halt

·         Kinderwagensitz, Babyschale und Autositz für hervorragenden Komfort und Sicherheit: Zusammen mit der Babyschale oder dem Autositz ist er auch ideal für Neugeborene.

  • 360°-Schwenkräder für müheloses Lenken

Mehr Informationen: www.stokke.at. Erhältlich im ausgewählten Fachhandel und im Stokke-Webshop.

Foto: Stokke

Aktuelle Erhebung

Zahlungsverhalten der Österreicher

In den vergangenen zwölf Monaten hat sich das Zahlungsverhalten der ÖsterreicherInnen im stationären Handel grundlegend geändert. Vor allem bargeldlose Alternativen entsprechen dabei dem aktuellen Bedürfnis nach schnellerem und vor allem kontaktlosem Bezahlen. Absoluter Liebling ist dabei die Bankomatkarte (auch Debitkarte genannt), 96 % der ÖsterreicherInnen nutzen sie. So die Ergebnisse einer aktuellen Gallup-Studie im Auftrag von Mastercard Österreich. 

Bankomatkarte erste Wahl beim bargeldlosen Bezahlen 
Knapp die Hälfte der Befragten gab an, während des vergangenen Jahres häufiger bargeldlos bezahlt zu haben. 60 % davon wollen dieses Verhalten künftig beibehalten, bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 66 %. Die österreichischste aller Bezahlkarten, die Bankomatkarte, erfreut sich beim Bezahlen ohne Bargeld anhaltender Bekanntheit (99 %) und Beliebtheit: 65 % bezahlen nun mehrmals wöchentlich mit ihr, im Vergleich zu 59 % im 1. Quartal 2020. Besonders geschätzt wird die Bankomatkarte von 18- bis 30-Jährigen, bereits 77 % von diesen nutzen sie mehrmals pro Woche. Bei den bis 50-Jährigen sind es 71 %, über 50-Jährige nutzen 53 % die Bankomatkarte mehrmals wöchentlich. 

Bezahlen mit Smartphone und Wearable am Vormarsch 
Auch die Möglichkeit, die Bankomatkarte zu digitalisieren, beispielsweise am Handy, hat im letzten Jahr einen Bekanntheitsschub um 10 Prozentpunkte auf 60 % erlebt. Mittlerweile können fast alle der in Österreich ausgegeben Bankomatkarten am Smartphone digitalisiert werden. Dieser Trend spiegelt sich auch im Zahlverhalten wider: Rund 19 % der ÖsterreicherInnen nutzen Funktionen wie Apple Pay bereits. 

Insgesamt hat das kontaktlose Bezahlen – egal ob mit Plastikkarte oder digitalisiert auf Smartphone oder Wearable – an Beliebtheit gewonnen. Von 53 % der Befragten wird die NFC Technologie als sehr positiv bewertet (im Vergleich zu 44 % im Vorjahr). Deutlich dazu beigetragen hat die im März 2020 durchgeführte Erhöhung des Betrags ohne PIN-Eingabe bei kontaktloser Bezahlung auf 50 Euro. 

Online-Shopping auch mit der Bankomatkarte 
Auch der E-Commerce erlebte im vergangenen Jahr einen wahren Boom und stellte während der Handelsschließungen oft die einzige Einkaufsgelegenheit dar. Rund ein Drittel der Befragten nutzt inzwischen beim Online-Shopping schon die Debit Mastercard als Zahlungsmittel (+ 11 Prozentpunkte auf 32 %). Das Bewusstsein, dass die neue Bankomatkarte auch als Online-Bezahlungsmöglichkeit genutzt werden kann, verdoppelte sich zudem im vergangenen Jahr nahezu. 

„Die Bankomatkarte ist heute wandlungsfähiger denn je, offen für den E-Commerce oder auch die Nutzung am Smartphone. Diese neuen Funktionen waren im letzten Jahr ganz besonders entscheidend für den Handel, sowohl online wie stationär. Daher ist es uns ein Anliegen, die weitere Einführung der Debit Mastercard schnell voranzutreiben“, so Christian Rau, Country Manager bei Mastercard Austria.

Aktuelle Studie

CEOs zuversichtlich wie nie

Die Zuversicht von CEOs weltweit nimmt wieder stark zu. Ein Jahr nachdem COVID-19 zur weltweiten Pandemie erklärt wurde und eine handfeste Krise auslöste, zeigt die 24. Global CEO Survey von PwC nun ein Rekord-Hoch des Optimismus. 76 Prozent der mehr als 5.000 weltweit befragten CEOs glauben, dass sich das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2021 verbessern wird. Im Vorjahr lag dieser Anteil bei nur 22 Prozent. Mit 79 Prozent sind österreichische CEOs im Vergleich sogar noch um eine Spur optimistischer (Vorjahr: 12%). An einen Rückgang des Weltwirtschaftswachstums glauben derzeit nur noch 14 Prozent der weltweiten Top-Manager (Vorjahr: 53%), in Österreich sind es sogar nur mehr 10 Prozent (Vorjahr: 68%). 

„Obwohl die Auswirkungen der Pandemie in unserer Vorjahresstudie noch nicht abzusehen waren, zeigten sich österreichische CEOs damals schon pessimistisch, noch gar nicht wissend, welche Herausforderungen ihnen 2020 bringen würde. Es tut gut zu sehen, dass Vorstände hierzulande nach einem derart schwierigen Jahr wieder neuen Optimismus fassen und an den Aufschwung glauben“, so Peter Perktold, CEO und Senior Partner bei PwC Österreich. „Viele Prognosen sprechen mittlerweile auch für eine solch positive Grundhaltung, die Erholung in Österreich werden wir aber nicht in allen Branchen in gleicher Qualität und Geschwindigkeit sehen.“ 

Vertrauen österreichischer CEOs ins eigene Umsatzwachstum wächst 
Zuversicht äußern CEOs hierzulande auch dann, wenn es um das Umsatzwachstum ihres eigenen Unternehmens geht. Ganze 92 Prozent gaben an, sehr zuversichtlich (40%) bzw. zuversichtlich (52%) zu sein, dass ihr Unternehmen 2021 ein Wachstum verzeichnen wird. Damit steigt die Wachstumserwartung österreichischer Unternehmer nicht nur gegenüber dem Vorjahr deutlich an (73%), sondern überholt im Vergleich auch Nachbarland Deutschland (81%) sowie den europäischen (83%) und globalen Durchschnitt (85%). Beim Dreijahresausblick verdichtet sich diese Zuversicht: sogar 95 Prozent der österreichischen CEOs glauben dann an ein Umsatzwachstum ihres Unternehmens – und damit mehr als im europäischen (90%) und globalen (89%) Vergleich. 

Eine Analyse auf globaler Ebene zeigt jedoch große Unterschiede in der Wachstumserwartung nach Branchen. CEOs aus dem Technologie- bzw. Telekommunikationssektor sind zu 45 Prozent bzw. 43 Prozent „sehr zuversichtlich“, im Jahr 2021 ein Umsatzwachstum in ihrem Unternehmen erzielen zu können. Am wenigsten optimistisch zeigen sich hingegen CEOs weltweit in den Branchen Transport und Logistik (29%) sowie im Gastgewerbe und Freizeitsektor (27%). 

Deutschland mit Abstand wichtigster Markt für österreichische Unternehmen 
Als wichtigsten Wachstumsmarkt für die nächsten zwölf Monate wählen CEOs weltweit erneut die USA an erster Stelle (35%). Damit konnten sie ihre Führungsposition gegenüber China (28%) nach einer Annährung im Jahr 2020 wieder ausbauen (Vergleich 2020: USA 30%, China 29%). Für Österreichs CEOs ist mit großem Vorsprung weiterhin unser Nachbarland Deutschland (76%) der attraktivste Markt, gefolgt von den USA (36%) und China (33%). 

Mehr Sorge vor Überregulierung und Cyber-Angriffen als vor Pandemien 
Während im internationalen Vergleich Pandemien und Gesundheitskrisen aktuell zu den größten von CEOs wahrgenommenen Bedrohungen zählen (Global: 52%; EU: 45%; US: 46%; China: 41%), scheinen österreichische Top-Manager bereits besser mit der Pandemie umzugehen und zu kalkulieren (14%). Viel mehr Sorge bereiten hierzulande Überregulierungen (38%), gefolgt von Cyber-Bedrohungen (26%), Populismus (21%) sowie das Fehlen und die Verfügbarkeit wichtiger Schlüsselkompetenzen (21%). 

„Wie unsere Studienergebnisse zeigen, sehen die meisten heimischen CEOs die Auswirkungen der Pandemie nicht mehr als entscheidende Bedrohung für ihr Unternehmenswachstum. Vielmehr steht in Österreich mit der staatlichen Überregulierung traditionellerweise ein bekanntes Thema an der Spitze der größten Herausforderungen. Zudem rückt aber auch die Sorge vor Cyberkriminalität gerade in letzter Zeit immer stärker in den Fokus“, so Peter Perktold. 

Zunehmend besorgt zeigen sich CEOs auch wegen möglicher Unsicherheiten in der Steuerpolitik sowie der Verbreitung von Falschinformationen (28%, gegenüber 16% im Jahr 2020), die zu einem Rückgang des Vertrauens in der Gesellschaft beiträgt. 

„CEOs stehen vor zwei grundlegenden Herausforderungen. Einerseits, wie sie Vertrauen bei ihren diversen Stakeholdern aufbauen können, deren Erwartungen an Unternehmen höher sind als je zuvor. Andererseits, wie sie ihre Unternehmen anpassen und nachhaltige Ergebnisse liefern, in einem Umfeld, das sich in rasantem Tempo verändert. Unternehmen, denen das gelingt, werden stärker, widerstandsfähiger und produktiver aus der Pandemie hervorgehen und auch besser in der Lage sein, künftigen Disruptionen standzuhalten“, so Peter Perktold. 

Erfolgsfaktor Digitalisierung steigert Investitionsbereitschaft 
Die COVID-19-Krise zeigt Auswirkungen auf die langfristigen Investitionen vieler Unternehmen in den kommenden drei Jahren. So möchten 57 Prozent der CEOs in Österreich vermehrt in die digitale Transformation ihres Unternehmens investieren. Dabei liegt Österreich über dem globalen Durchschnitt von 49 Prozent. Als einen der wichtigsten Faktoren für die Zukunftsfähigkeit Österreichs nannten die befragten CEOs zudem eine adäquate digitale Infrastruktur (62%). 

Österreichische CEOs ambivalent in Klimafragen 
Für immer mehr CEOs stellt der Klimawandel eine Bedrohung für das eigene Unternehmen dar: 30 Prozent teilen diese Sorge, im Vorjahr waren es noch 24 Prozent. In Österreich sind es unverändert 14 Prozent der CEOs. Dies mag darin begründet liegen, dass der Klimawandel im Vergleich zu anderen Bedrohungen wie der Pandemie, Überregulierung und Cyber-Bedrohungen zu wenig als unmittelbare Bedrohung für das Wachstum wahrgenommen wird. 

Ein positiver Trend zeichnet sich ab zur Klimaberichterstattung: Unter österreichischen CEOs sind sich 74 Prozent sicher, dass Unternehmen künftig ihre Auswirkungen auf die Umwelt besser messen müssen – global sind nur 39 Prozent der CEOs dieser Meinung. Gleichzeitig sprechen sich 43 Prozent der befragten CEOs weltweit für eine bessere Berichterstattung über Umwelt- und Klimathemen in ihrem Unternehmen aus, in Österreich sind es sogar 67 Prozent. Während 60 Prozent der CEOs weltweit Klimarisiken noch nicht in ihr strategisches Risikomanagement einbeziehen, ist dies in Österreich zumindest nur bei 31 Prozent der CEOs der Fall. 

„Obwohl Österreich in vielen Klima-Belangen deutlich vor dem globalen Durchschnitt liegt, planen derzeit nur 19 Prozent der österreichischen CEOs signifikante Investitionen in Nachhaltigkeitsinitiativen (global: 23%). Hier ist ein negativer Effekt durch die Pandemie zu erkennen, die Prioritäten hierzulande zumindest kurzfristig verschoben hat“, kommentiert Perktold.

Foto: fitzkes/Shutterstock

Corona

Lego profitiert von E-Commerce

Der dänische Spielwarenhersteller Lego hat trotz der Coronavirus-Krise in der ersten Jahreshälfte 2020 seine Einnahmen im Vergleich zum Vorjahresniveau um sieben Prozent auf 15,7 Mrd. Dänische Kronen (etwa zwei Mrd. Euro) gesteigert. Das Betriebsergebnis ist sogar um elf Prozent auf 3,9 Mrd. Kronen (ungefähr 500 Mio. Euro) gewachsen. Grund dafür ist dem Konzern nach der Online-Handel.

"Investition macht sich bezahlt"

"Wir haben es trotz des Virus geschafft. Über die vergangenen 18 bis 24 Monate haben wir in unser Produkt-Portfolio, den E-Commerce-Bereich und in unsere Marke investiert. Das macht sich jetzt bezahlt. Unser Erfolg ist zunehmend weniger damit verbunden, welche Läden geschlossen sind oder ob es Lockdowns gibt", zitiert die "Financial Times" Lego-CEO Niels Christiansen.

Der weltgrößte Spielzeughersteller aus Billund musste im Corona-Lockdown viele seiner Geschäfte und Fabriken schließen, dennoch konnte der Konzern sein Ergebnis in Europa, den USA und in Asien erhöhen. Das Unternehmen hat in dieser Zeit vor allem von seinem E-Commerce-Auftritt profitiert. Dennoch plant Lego, weiterhin stark auf physische Geschäfte zu setzen. Allein in China sollen noch in diesem Jahr 80 weitere Läden eröffnen.

Konkurrenz leidet unter der Krise

Laut dem Bericht leidet die Spielwaren-Konkurrenz dagegen teils massiv unter der Krise. Die Absätze von Barbie-Puppen-Hersteller Mattel sind im ersten Halbjahr um 14 Prozent gefallen. Transformers-Macher Hasbro hat einen Einbruch der Einnahmen von gar 19 Prozent erlitten. Beide Unternehmen haben Verluste gemacht.

Foto: Shutterstock/Ekaterina_Minaeva
Finanzen

COVID-Pandemie hinterlässt Spuren

Laut einer repräsentativen Integral-Studie im Auftrag der Erste Bank erlebt aktuell ein Drittel (32%) der ÖsterreicherInnen finanzielle Einbußen auf Grund der wirtschaftlichen Folgen der COVID19-Pandemie.

Am stärksten spüren das demnach die 30-49-Jährigen. 46% dieser Altersgruppe geben an, finanzielle Einschränkungen zu erleiden. Bei den Berufstätigen generell müssen momentan laut Umfrage 4 von 10 (42%) Personen in der Haushaltskasse zurückstecken.

„Die Erste Bank wird weiterhin Kundinnen und Kunden zur Unterstützung mit Kredit- und Ratenstundungen zur Seite stehen, um für finanzielle Entlastung zu sorgen“, sagt Peter Bosek, CEO der Erste Bank.

Anstieg des geplanten Veranlagungsbetrages um 29 Prozent

Insgesamt wollen 81% (+2PP) der befragten Sparenden in den nächsten 12 Monaten etwas auf die hohe Kante legen. Der Betrag der dafür vorgesehen wird, steigt deutlich im Vorjahresvergleich von 4.200 Euro auf 5.400 Euro an. Fonds, Aktien und Anleihen werden für österreichische Anleger immer attraktiver und legen um 3 Prozentpunkte auf  29% zu. Weiterhin beliebt sind die Sparklassiker Sparbuch, welches um 5 Prozentpunkte zulegt (64%) und der Bausparvertrag (42%, +2PP).

Tendenziell weniger geplant werden hingegen Lebensversicherungen (31%, -3PP) und Immobilien (16%, -3PP). Bosek: „Das Sparbuch eignet sich im anhaltend niedrigen Zinsumfeld nur mehr als kurzfristige Liquiditätsreserve. Aufgrund der geringen Einlagenzinsen und der darüber liegenden Inflation verlieren die Österreicher viel an Kaufkraft. Aus unserer Sicht ist ein Fondssparplan die sinnvollste Vorsorgevariante. Mit 50 Euro pro Monat kann man da schon einsteigen.“

Signifikante Zunahme der Kredithöhe

Die Zahl derjenigen, welche eine größere Anschaffung planen, ist mit 36% im 12-Monats-Trend fast identisch (+1PP). Wie gewohnt greifen Autokäufer, Häuserbauer und Co. gerne zu eigenen Rücklagen (83%).

Über einen Bankkredit oder ein Bauspardarlehen will das geplante Vorhaben aber auch weiterhin etwa jeder Fünfte (18%, -1PP) realisieren und plant dabei höhere Summe aufzunehmen: Die geplante Kredithöhe steigt signifikant um 40% von im Schnitt 71.500 Euro vor einem Jahr, auf nun 99.500 Euro. „Krisenbedingt sinkt das Volumen bei Konsumkrediten, Wohnkredite sind dagegen stärker gefragt, da Wohnraum in der Krise einen wichtigeren Stellenwert bekommen hat“, sagt Bosek.

Foto: Shutterstock/lovelyday12

Kommentare

kritischer Konsument

Gerade gab es im deutschen TV Berichte über unseriöse Entrümpler. Bei einem Test mit hochwertiger Einrichtung (Thonet-Sessel, echte Rolex, Goldschmuck, Gemälde, echter Perser u.a.) im Wert von 12000€ wurde von allen Firmen zwischen 600 und 1200 € "geschätzt" und das mit den Räumungskosten "verrechnet". Eindeutig Betrug und Abzocke!

kritischer Konsument

Also werden mehrere Themen von dieser unseriösen Müllfirma gekapert.

Erinnert an unselige Zeiten, als Ghillie, tavor und Co die alte Mucha zerstört haben.

entrumpelungver...

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Stiegl-Hausbrauerei

Gin-Style IPA „Ginder”

In der Stiegl-Hausbrauerei entstehen seit mittlerweile 25 Jahren durch originelle Interpretationen alter Bierstile immer wieder frische Geschmäcker und spannende Bier-Kreationen. Nach einer kurzen „Zwangs(Sud)pause“ geht’s dort jetzt wieder richtig los. Zum Auftakt wurde der „Publikumsliebling“ des Vorjahres gebraut, der auch heuer wieder für außergewöhnlichen Biergenuss sorgen wird. 

Stiegl-Kreativbraumeister Markus Trinker und sein Team konnten es kaum erwarten und so war die Freude riesengroß, als in der Stiegl-Hausbrauerei nach einer kurzen Sudpause der reguläre Braubetrieb wieder aufgenommen wurde, um das neue saisonale Stiegl-Hausbier zu brauen. „Wir haben uns dabei ganz bewusst für die Neuauflage unserer beliebten Bierkreation „Ginder“ entschieden, denn das Gin-Style IPA hat nach seiner Premiere im Vorjahr alle Erwartungen übertroffen und bei den Fans besonderer Bierspezialitäten voll eingeschlagen“, freut sich Markus Trinker. 

Gin-Style IPA „Ginder“

Für die Komposition des „Ginder“ haben sich der Stiegl-Kreativbraumeister und der oberösterreichische Gin- und Spirituosenhersteller Peter Affenzeller zusammengetan und unter dem Motto „Bier trifft Gin“ gemeinsam die perfekte Rezeptur kreiert. Mit dieser außergewöhnlichen Bierspezialität hat man in der Stieglbrauerei einen Trend am Getränkemarkt aufgegriffen und weiterentwickelt. Sowohl Craft- bzw. Kreativbiere als auch Gin haben in den vergangenen Jahren als Lifestyle-Getränke einen echten  Hype erlebt. „Was lag also näher, als ein Bier zu brauen, das in seiner aromatischen Ausprägung vom Gin inspiriert wurde“, erklärt dazu Markus Trinker. Das Geheimnis des beliebten Stiegl-Hausbiers liegt aber nicht in der Beigabe von Gin, sondern in der besonderen Gewürzmischung. „Als Gin- und Spirituosenhersteller haben wir unsere ganze Erfahrung im Umgang mit den ‚Botanicals‘ miteinfließen lassen“, ergänzt der Gin-Experte Peter Affenzeller.

Für alle, die das „Ginder“ noch nicht kennen bzw. verkostet haben: Die Salzburger Bierspezialität begeistert durch ihre floralen Noten – allen voran natürlich Wacholder – kombiniert mit Lavendel, Koriander und Zitrusrinde. „Der Geschmack ist einerseits geprägt von den ‚Botanicals‘ und wird zugleich von der fruchtigen, IPA-typischen Hopfung unterstrichen“, beschreibt Markus Trinker seine Bierkreation. Als Speisenbegleiter passt das „Ginder“ sehr gut zu würzigen Gerichten, das Gin-Style IPA eignet sich aber auch perfekt als Digestif.

Im Handel und in der Gastronomie erhältlich

Ab sofort, bis Ende August ist das Stiegl-Hausbier „Ginder“ im Stiegl-Braushop, im Stiegl-Getränkeshop Salzburg und online auf www.stiegl-shop.at sowie bei ausgewählten Partnern der Gastronomie und des Lebensmittelhandels in der 0,75-Liter-Einwegflasche erhältlich. In der Gastronomie kann man die Stiegl-Hausbiere auch frisch gezapft vom Fass genießen.

Die Stiegl-Hausbiere: Genuss und Lebensfreude 

Vorerst dürfen sich BiergenießerInnen  also über die Neuauflage des „Ginder“ freuen. Man darf aber auch gespannt sein, mit welchen raffinierten Bierspezialitäten Markus Trinker und sein Team heuer noch überraschen werden.

Foto: Neumayr/Leo
E-Commerce-Ranking

Die Top 250 Webshops in Österreich

Brandneue Studie von EHI und Statista in Kooperation mit dem Handelsverband erfasst die größten Onlineshops in Österreich und der Schweiz.

Die E-Commerce-Märkte von Österreich und der Schweiz befinden sich weiter im Wachstum. So konnten die 250 umsatzstärksten Onlineshops beider Märkte 2018 ein zweistelliges Umsatzwachstum verbuchen. Das Wachstum findet in beiden Alpenländern jedoch vorwiegend in der Spitze statt. Dementsprechend bleibt die Marktkonzentration in Österreich und der Schweiz weiterhin auf hohem Niveau.

"Die Umsätze der Top-250-Webshops wurden mit 3,2 Mrd. Euro in luftige Höhen geschraubt. Ein halbe Mrd. Euro mehr als im Vorjahr wurde erzielt, was einer Erlössteigerung von +16 Prozent entspricht. Die Top-10-Onlineshops erzielen mit gut 1,6 Mrd. Euro höhere Umsätze, als die Plätze 11 bis 250 zusammen. Branchenprimus Amazon konzentriert allein ein Viertel aller Umsätze auf sich, noch ohne Berücksichtigung des Marktplatzgeschäftes. Für die meisten der 12.000 restlichen heimischen Austro-Onlineshops bleibt wenig vom E-Commerce-Kuchen übrig", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Online-Boom ist ungebremst 

Der Onlinehandel in Österreich verzeichnet in 2018 ein Umsatzwachstum von 16,3 Prozent. Im Vorjahr lag das Plus noch bei 9,2 Prozent. Insgesamt haben die 250 umsatzstärksten Onlineshops 2018 mit physischen Waren im Internet 3,2 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,7 Mrd. Euro) umgesetzt. Der Löwenanteil des Gesamtumsatzes entfällt auch in 2018 auf die größten Onlineshops im Ranking – insbesondere auf die Top 10, die mit 1,6 Mrd. Euro gut die Hälfte des Gesamtumsatzes der Top 250 in Österreich erwirtschaftet haben. Die Markkonzentration bleibt somit in etwa auf Vorjahresniveau (51,1 Prozent). Angeführt wird das Ranking von amazon.de (719,8 Mio. Euro), zalando.at (341,8 Mio. Euro) und universal.at (125,0 Mio. Euro).

Auch in der Schweiz lässt sich ein stärkeres Umsatzwachstum feststellen als noch im Vorjahr. Der Gesamtumsatz der Schweizer Top 250 lag 2018 bei 7,7 Mrd. Schweizer Franken (nachfolgend: CHF). Damit wurde ein Umsatzplus von durchschnittlich 10,2 Prozent erreicht (Vorjahr: 5,2 Prozent). Auch im Schweizer E-Commerce bleibt die Marktkonzentration auf hohem Niveau. Mit 3,6 Mrd. CHF geht knapp die Hälfte (46,1 Prozent) des Gesamtumsatzes auf das Konto der Top 10. Mit einem Umsatz von 785,1 Mio. CHF ist zalando.ch erstmals auf Platz 1 vorgerückt und hat den jetzt zweitplatzierten Shop digitech.ch (774,9 Mio. CHF) hinter sich gelassen. Auf Platz 3 des Rankings behauptet sich amazon.de mit einem Gesamtumsatz von 466,4 Mio. CHF.

Durchschnittliche Umsatzentwicklung

Das Umsatzwachstum in Österreich hat sich weiter in die Spitze verlagert. Die 50 umsatzstärksten Shops weisen mit durchschnittlich 51,7 Prozent das stärkste Umsatzwachstum auf (Vorjahr: 46,4 Prozent). Die Plätze 51 bis 100 sind im Durchschnitt noch um 17,0 Prozent (Vorjahr: 12,2 Prozent) und die Plätze 101 bis 150 um 10,5 Prozent (Vorjahr: 0,4 Prozent) gewachsen. Auf den Plätzen 151 bis 200 lässt sich nur noch ein geringes Umsatzwachstum von 0,6 Prozent feststellen. Damit erzielen sie jedoch ein deutlich besseres Ergebnis als im Vorjahr (-17,5 Prozent). Die Ränge ab 201 verlieren mit -1,6 Prozent leicht. Aber auch hier ist eine starke Verbesserung zum Vorjahresergebnis (-24,4 Prozent) festzustellen. "Die Shops auf den hinteren Plätzen des österreichischen Rankings scheinen sich zu erholen", kommentiert Nina Langer, Autorin der Studie und Projektleiterin E-Commerce im EHI.

Auch in der Schweiz weisen die 50 umsatzstärksten Onlineshops das höchste durchschnittliche Umsatzwachstum (37,2 Prozent) auf. Dieses lag im Vorjahr bei 25,1 Prozent. Um durchschnittlich 14,7 Prozent (Vorjahr: 9,0 Prozent) sind die Umsätze der Plätze 51 bis 100 gestiegen. Während die umsatzstärksten Shops im Ranking ein größeres Umsatzwachstum als noch im Vorjahr aufweisen, profitieren die kleinen Shops dagegen nicht vom E-Commerce-Markt Boom. Die Ränge 101 bis 150 verzeichnen mit durchschnittlich 12,0 Prozent ein geringeres Umsatzwachstum als im Jahr zuvor (14,6 Prozent). Die Ränge 151 bis 200 sind mit durchschnittlich 5,0 Prozent nur leicht gewachsen und lassen ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr (9 Prozent) nach. Die Shops ab 201 kämpfen sogar mit Umsatzrückgängen von durchschnittlich -13,9 Prozent (Vorjahr: 0,8 Prozent).

Die Newcomer

Der Onlinehandel in Österreich zeigt sich dynamisch. So ist fast jeder fünfte Onlineshop in den Top-250-Onlineshops ein Neueinsteiger. Unter den 49 Neueinsteigern ist ein Shop, der es direkt in die Top 50 geschafft hat. Vier weitere Anbieter haben es unter die Top 100 geschafft.

Ein Shop hat es in der Schweiz unter die Top 100 geschafft. Die übrigen Shops reihen sich in die Ränge ab 101 ein, die meisten davon (21 Onlineshops) sind auf den hinteren 49 Rängen zu finden.

Die Studie E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2019, in der die jeweils 250 umsatzstärksten Onlineshops untersucht wurden, kann im EHI-Shop bestellt werden. Die Rankings der 50 umsatzstärksten Onlineshops in Österreich und der Schweiz stehen auf der Webseite des EHI zur Verfügung.

Foto: EHI

Münze Österreich AG

Sonja Klima prägt erste Pferdemünze

Am Montag, dem 25. November 2019, begrüßte Münze Österreich AG-Generaldirektor Gerhard Starsich die Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule Sonja Klima in der heimischen Münzprägestätte. Die beiden hatten sichtlich viel Spaß bei der Prägung der allerersten Münze mit dem Namen „Freunde fürs Leben“. Das Bild der neuen 5-Euro-Münze zeigt zwei Pferde. 

„Ich bin glücklich, dass es nach der fünf Schilling Münze wieder eine Münze mit Pferden gibt, diesmal anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Lipizzanergestüt Piber“ so Sonja Klima.
Das neuneckige Geldstück versteht sich als Beitrag zum Jubiläum des Gestüts, das zur Spanischen Hofreitschule in Wien gehört. Seit 1920 werden dort Lipizzaner gezüchtet. Jährlich kommen zirka 40 Fohlen zur Welt. Dementsprechend zeigt das Münzbild ein übermütiges Jungtier, dahinter folgt ihm die Mutterstute.

Die Münze „Freunde fürs Leben“ wird es ab 11. März 2020 in zwei Varianten im Handel geben:

- aus ¼ Unze Silber in einer attraktiven Verpackung mit Banderole

- aus Kupfer zum Nennwert, also 5 Euro um 5 Euro

Die Münzen sind Zahlungsmittel in Österreich.

Die Münze erscheint rechtzeitig vor Ostern. Die Silbermünze mit österlich gestalteter Banderole sowie die Kupfermünze zum Nennwert sind nette Osterpräsente für alle Pferdeliebhaber und diejenigen, die durch eine innige Freundschaft mit diesen wunderbaren Geschöpfen verbunden sind. Ebenso ist die Botschaft „Freunde fürs Leben“ eine nette Geschenkidee.

ÜBER DIE MÜNZE ÖSTERREICH

Mit fast 825 Jahren Geschichte ist die Münze Österreich AG mit Sitz in Wien heute eine der dynamischsten und erfolgreichsten Münzprägestätten der Welt. Ihr Geschäftsmodell beruht auf vier Produktfamilien: Umlaufmünzen, Anlagemünzen aus Gold, Platin und Silber, Sammlermünzen, Ronden (ungeprägte Münzplättchen) und Verlagsmedaillen aus Edelmetallen. Ihr Erfolgsrezept: Die verlässlich hohe Qualität ihrer Produkte, höchste Handwerkskunst und laufende Investitionen in Produktinnovationen sowie in den modernsten Maschinenpark der Welt.

Foto: Münze Österreich AG

Das meistverkaufte Buch 2019

Gold und Platin für "Der Jungbrunnen-Effekt"

Jubel über Gold und Platin für über 40.000 verkaufte „Der Jungbrunnen-Effekt“-Exemplare.

Dass das Jungbrunnen-Fieber kein Ende kennt, zeigte sich eindrucksvoll am Freitag den 22.11.2019 im Thalia Wien Mitte: Das Autorentrio P. A. Straubinger, Margit Fensl und Nathalie Karré jubelte mit seinen Fans über die Verleihung von Gold und Platin für über 40.000 verkaufte Exemplare ihres Buches „Der Jungbrunnen-Effekt. Wie 16h Fasten Ihr Leben verändert“ durch den Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. „Ein großes Danke an alle Leserinnen und Leser, die sich in den letzten Monaten gemeinsam mit uns auf den Weg gemacht haben, um gesünder, fitter und einige Kilo leichter durchs Leben zu gehen“ so die vom großen Zuspruch überwältigten Autoren. Mittlerweile hat sich eine mehrere tausend Mitglieder zählende Jungbrunnen-Community gebildet, die mit den Autoren tagtäglich praktische Fragen zum Thema Intervallfasten diskutiert und den Anlass für die Fortsetzung des Bestsellers gab. Soeben ist nun „Der Jungbrunnen-Effekt. Mein Praxisbuch. Wie 16-Stunden-Intervallfasten mit Leichtigkeit gelingt“ im Kneipp Verlag erschienen. Das Praxisbuch gibt Tipps und Tricks, wie sich das Intervallfasten im Alltag umsetzen lässt, wenn etwa die Selbstdisziplin nachlässt- wie zB im Urlaub oder auch jetzt in der Weihnachtszeit. Es zeigt eindrücklich, dass für die Zellerneuerung und den Gewichtsverlust bedeutsam ist, was in den verbleibenden 8h gegessen wird und warum auf den zirkadianen Rhythmus (die innere Uhr der Zelle) Rücksicht genommen werden sollte. Antworten auf die Frage, warum Meditations- und Bewegungsroutinen für den gewünschten Jungbrunnen-Effekt unerheblich sind, runden das Praxisbuch ab.

Foto: Akos Burg

Gesundheit

Wie Wien zur Metropole der Gesundheitswirtschaft wird

WK Wien, Stadt Wien, IV Wien, Ärztekammer und Hauptverband der Sozialversicherungsträger legen konkrete Maßnahmen zur Stärkung der Wiener Gesundheitswirtschaft vor.

Gemeinsam mit der Stadt Wien, Ärztekammer Wien, Industriellenvereinigung Wien und dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger hat die Wirtschaftskammer Wien die Initiative „Round Table Innovative Gesundheitswirtschaft“ ins Leben gerufen. „Gemeinsam wollen wir Wien zur Metropole der Gesundheitswirtschaft machen“, sagt WK Wien-Präsident Walter Ruck: „Dieser Wirtschaftssektor ist vielfältig wie kaum ein anderer. Umso wichtiger ist es, sowohl das große Ganze zu sehen, als auch die Gesundheitswirtschaft in den einzelnen Bereichen zu unterstützen. Das gelingt durch den Schulterschluss aller Partner.“ 

Ausgezeichnete Basis

Wie Ruck betont, ist die Gesundheitswirtschaft in Wien bereits heute gut aufgestellt. Rund 500 Unternehmen generieren hier mit 23.000 Beschäftigen einen Umsatz von 12 Milliarden Euro pro Jahr. Nicht nur für große Unternehmen der Gesundwirtschaft ist Wien ein optimaler Standort. Auch für Start-ups aus dem Gesundheitsbereich ist Wien hoch attraktiv. In den letzten fünf Jahren sind mehr als 110 Start-ups gegründet worden. „Zudem zeigen auch die Erfahrungen aus unseren Wirtschaftsmissionen, dass Wien international einen guten Ruf als Wirtschaftsstandort hat. Das ist eine ausgezeichnete Position, auf der wir aufbauen können und wollen.“

Als eine der ersten Maßnahme gingen vor zehn Tagen die Life Science Investment Days über die Bühne. Bei dieser internationalen Konferenz war die WK Wien als maßgeblicher Partner mit an Bord. Dabei wurden Start-ups mit internationalen Investoren vernetzt, um die Suche nach Kapitalgebern zu erleichtern. 

Stärkefelder ausbauen

Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke berichtet von der letzte Woche vorgestellten Wiener Wirtschafts- und Innovationsstrategie, in der die Gesundheitswirtschaft eine besondere Rolle spielt. „Einer der sechs Bereiche, auf die Wien strategisch im nächsten Jahrzehnt fokussieren wird, ist die Gesundheitswirtschaft. Life Sciences und Medizinische Dienste bilden ebenso wie Grundlagenforschung und Spitzenmedizin in Wien ein klares Stärkefeld der Wirtschaft und Wissenschaft“, betont Hanke und spricht auch bereits über die Umsetzung der Strategie: „Am Ausbau dieses Stärkefeldes werden wir in den nächsten Jahren mit konkreten Leitprojekten arbeiten, etwa der Einrichtung einer eigenen Zulassungsstelle für Medizinprodukte, um Innovationen schneller voranzutreiben. Ich freue mich, dass Alexander Biach im Rahmen der Umsetzung der Strategie die Themenverantwortung für das Spitzenthema ,Gesundheitsmetropole Wien‘ übernommen hat. Damit konnten wir einen echten Kenner der Wirtschaft und des Gesundheitssektors für diese Aufgabe gewinnen.“ 

Entscheidend für die Zukunft

IV-Wien Geschäftsführer Johannes Höhrhan zeigte sich erfreut, dass die Gesundheitswirtschaft mittlerweile als ganz wesentlicher Bestandteil der Wiener Wirtschaft wahrgenommen werde. „Gerade in diesem Bereich ist es für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort entscheidend, dass Industrie und Wissenschaft eng zusammenarbeiten“, führte er weiter aus. Zwei gute Beispiele dafür seien die Projekte „WAALTeR“ und „PRIMA – Komfort im Leben“, in denen der Einsatz von Technologie in der Pflege erprobt wird und erste Erfolge verzeichnen kann.

Von der Digitalisierung profitieren

Für Thomas Szekeres, Präsident der Ärztekammer für Wien, steht bei der Diskussion über die Zukunft des Gesundheitswesens ein Bereich gerade aus ärztlicher Sicht im Mittelpunkt, die Digitalisierung: „Sie ist im ärztlichen Alltag längst angekommen, wird aber künftig eine noch größere Rolle spielen.“ Die Digitalisierung im Gesundheitswesen eröffnet auch unzählige Möglichkeiten für Forschung und Wirtschaft, sich in das Thema Gesundheit einzubringen. Nicht nur Patienten und Ärzte profitieren davon, sondern auch Unternehmen, die in den Gesundheitsbereich investieren, damit Erfolg haben und dadurch Arbeitsplätze sichern sowie neue schaffen. Szekeres: „Dadurch erhält auch der Wirtschafts- und Forschungsstandort Wien einen kräftigen Schub und kann sich am internationalen Forschungs- und Innovationsparkett besser positionieren. Aus diesen Gründen sind wir froh, als Mediziner diesen Prozess mit Wirtschaft und Politik mitgestalten zu können und stellen unsere Erfahrung und Expertise gerne zur Verfügung – sei es für die Weiterentwicklung der Gesundheitspolitik in Wien oder als Ideen- und Impulsgeber für junge Forscher und Unternehmer, die sich dem Fortschritt in Medizin und Gesundheitswesen verschreiben.“ 

Kostenreduktion durch Innovation

Alexander Biach, Vorsitzender des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger, betont: „Wir haben mit unserer Initiative einen breiten Stakeholder-Prozess angestoßen und konnten auch die Ärztekammer als wichtigen Partner gewinnen. Im Hauptverband selbst haben wir vor kurzem ein Pilotprojekt gestartet, um innovative Lösungen für die digitalen Herausforderungen zu finden, die den Patienten den Weg durch das Gesundheitssystem erleichtern. Also vom Arztbesuch bis zur Befundeinsicht.“ Mit digitalen Lösungen könnten zukunftsorientierte Verbesserungen für die Patienten bei gleichzeitiger Kostenreduktion im System erzielt werden. „Es ist wichtig, mit ganz konkreten Maßnahmen zu zeigen, wie wichtige Institutionen Impulse setzten können, um Wien zum Spitzenstandort der Gesundheitswirtschaft zu machen.“

Starke Partner

In den kommenden Monaten wollen die fünf Institutionen den Fahrplan, mit dem Wien wieder Weltgesundheitsstandort werden soll, intensivieren. Dazu zählt etwa eine eigene Health Innovation Challenge, bei der Start-ups und KMU digitale Verbesserungen für den Gesundheitsbereich entwickeln und dabei auch noch unterstützt werden. Gemeinsam mit Innovationsleadern und Start-ups sollen dadurch kreative Ideen für den Sozial- und Gesundheitsbereich gefunden und vorangetrieben werden. In Expertenrunden wird 2020 zu den wichtigsten Themen, die in einem großen Stakeholderprozess im Mai diskutiert wurden (Digitale Services und Verwaltung, Patientenversorgung, Gesundheitsforschung, Infrastruktur und Förderungen), die Umsetzung von gezielten Einzelmaßnahmen festgelegt. Das Entscheidende für den Erfolg ist, dass durch die Initiative „Round Table Innovative Gesundheitswirtschaft“ alle wichtigen Player an einem Tisch sitzen. So können Wirtschaftskammer, Stadt, IV, Ärztekammer und Hauptverband den Gesundheitsstandort Wien wieder an die Weltspitze bringen. Denn Ziel ist es, dass Wien sowohl bei den Unternehmen der Gesundheitsbranche als auch bei den Patienten mit hoher Qualität punktet.

 

Foto: Florian Wieser

Studie

Mehrheit der Unternehmen hat bereits eine Cyberattacke erlebt

Zwei von drei Unternehmen waren schon einmal Opfer von Cyberattacken. Ein Drittel berichtet sogar, dass sie bereits mehrfach angegriffen wurden. Die große Mehrheit hat inzwischen Vorkehrungen getroffen. Dies sind Ergebnisse der Studie Digital Value 2019, für die im Auftrag von Horváth & Partners 300 Führungskräfte befragt wurden.

„Mit dem digitalen Fortschritt entstehen neue Risiken. Die umfassende Vernetzung und weit verzweigte Datenströme sorgen nicht nur für mehr Effizienz und Schnelligkeit, sondern bieten Angriffsflächen für Cyberkriminelle“, sagt Rainer Zierhofer, Partner bei Horváth & Partners und Leiter des Beratungsbereichs IT Management & Transformation. Überdurchschnittlich häufig sind Hackerangriffe in den Branchen Medien, Telekommunikation, Chemie, Öl und Pharma, wie die Studie zeigt. 74 Prozent der Medien- und Telekommunikationsunternehmen sowie 70 Prozent der Chemie-, Öl- und Pharmafirmen wurden schon einmal attackiert.

„Die Bedrohung ist nicht zu leugnen. Entscheidungsträger, die untätig bleiben und daraufsetzen, dass ihr Unternehmen schon von Hackern verschont bleiben wird, handeln fahrlässig“, sagt Zierhofer von Horváth & Partners.

Autobranche sichert sich besonders gut ab

Wie teuer ein Angriff die Firma zu stehen kommt, hängt davon ab, wie gut die Abwehrmechanismen greifen. 84 Prozent der Unternehmen haben Vorkehrungen gegen Cyberangriffe getroffen. Vorreiter sind hier die Automobil- und Finanzbranche. Im Automobilbereich sind es 97 Prozent der Firmen, die sich gegen solche Attacken wappnen, in der Finanzbranche 90 Prozent.

Ein Viertel der Medienunternehmen ungeschützt

Auffällig ist, dass ausgerechnet die Branche, die besonders im Visier von Cyberkriminellen steht, die Schutzvorkehrungen noch vernachlässigt. So haben erst 74 Prozent der Unternehmen der Medien- und Telekommunikationsbranche Abwehrmaßnahmen ergriffen. Das sind zehn Prozentpunkte weniger als im Schnitt aller Firmen. „Ein Viertel der Firmen hat noch keine Sicherheitssysteme implementiert, obwohl die Branche bereits ihre Erfahrungen mit Cyberkriminellen gemacht hat. Hier zeigt sich enormer Nachholbedarf. Diesen riskanten Kurs sollten die Firmenchefs nicht mehr lange weiterfahren“, sagt Zierhofer.

Unterdurchschnittlich verbreitet sind Schutzmaßnahmen auch in der Chemie- und Pharmabranche – hier treffen nur 78 Prozent der Firmen Sicherheitsvorkehrungen, obwohl immerhin 70 Prozent mindestens einmal Opfer eines Cyberangriffs wurden. Auch im Transport- und Logistikbereich wappnen sich nur 76 Prozent gegen Angriffe aus dem Netz. Diese Unternehmen wurden zwar bisher am seltensten angegriffen – doch selbst hier berichten 56 Prozent der Befragten, dass sie schon einmal Cyberattacken erlebt haben.

 

Über die Studie:

Für die Studie „Digital Value 2019: Von digitalen Einzelprojekten zur ganzheitlichen Transformation“ wurden im Auftrag von Horváth & Partners rund 300 Entscheider im April und Mai 2019 online befragt. Die Teilnehmer der Studie stammen aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern oder mit einem Jahresumsatz von mindestens 250 Millionen Euro in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die meisten Unternehmen gehören den Branchen Automotive, Industrie, Banken, Handel und Technologie an.

Foto: Syda Productions

ÖBB Rail Tours

Der neue Katalog „Kulturreisen & Traumzüge“ ist da!

Das neue Kulturreisen- und Traumzüge-Programm lässt auch kommende Saison die Herzen der Eisenbahnliebhaber garantiert höherschlagen. ÖBB Rail Tours freut sich, auf 52 Seiten neue Ideen auf dem Reisesektor vorstellen zu dürfen –  und wie immer kommen Anspruchsvolle mit den exklusiven, perfekt organisierten und professionell geführten Reisen voll und ganz auf ihre Kosten.

Spektakuläre Bahnreisen perfekt organisiert

Für den Zeitraum 01. November 2019 bis 31. Dezember 2020 werden zahlreiche liebevoll und kompetent zusammengestellte Touren im Katalog präsentiert. Eine Mischung aus geführten Gruppenreisen und individuell gestalteten Programmen sorgen für ein breit gefächertes Angebot, das zusätzlich auch voll dem Trend „entschleunigtes, nachhaltiges Reisen“ entspricht.

Highlights: Schauplätze der k.u.k.- Geschichte, Eisenbahnromantik,…

Spannung und eine Fülle an Wissen versprechen wie jedes Jahr die Reisen mit dem bekannten Buchautor Dr. Gerhard Stadler, einem profilierten Kenner der k.u.k.-Geschichte. 2020 kann man ihn in alle Himmelsrichtungen begleiten. Erstmals wird an der Ostsee und danach auch in England nach „rot-weiß-roten Spuren“ gesucht. Zusätzlich stehen eine Sternfahrt in Südtirol und eine Reise nach Galizien mit ihm auf dem Programm.

Ö1 Reisen – ein Qualitätsgarant

Natürlich finden sich auch wieder die anspruchsvollen Ö1 Reisen im Programm.
ÖBB Rail Tours startet in die Kulturreisesaison mit etwas ganz Besonderem: mit dem Sonderzug geht’s Ende April wie anno dazumal in die k.u.k. Kurstadt Karlsbad.
Die 14-tägige Reise „Mit dem Orient Silk Road Express durch Usbekistan“  führt entlang der Seidenstraße von West nach Ost. Die Sonderzugreise führt, durch spektakuläre Natur, von Turkmenistan durch Usbekistan bis nach Kasachstan.
Natürlich dürfen auch zahlreiche Musikreisen wie z.B. zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik (Ende August) sowie den Wiener Festwochen (Ende Mai) nicht fehlen. 2020 feiert aber auch ein von Wien liebevoll „annektierter“ Bonner seinen 250. Geburtstag. Der Jahrestag von Ludwig van Beethoven wird mit Ausstellungen, Spezialführungen und auch Festkonzerten begangen, von denen ÖBB Rail Tours ihren Kunden einige von 07. bis 10. Mai näherbringen möchte.

Ö1 Clubmitglieder erhalten einen ermäßigten Preis für diese speziell ausgezeichneten Reisen.

Weitere Neuheiten auf Schiene

Die schönsten Eisenbahnreisen durch die Schweiz haben bei ÖBB Rail Tours immer einen besonderen Platz. Ein neues Programm, das wohl unvergesslich bleiben wird, ist die 7-tägige Reise „Sommerfrische pur an Schweizer Alpenstrecken – Arosa, Andermatt und Zermatt“. Man erlebt mit der Arosa Bahn, dem Glacier Express und der Matterhorn Gotthard Bahn einzigartige Bahnstrecken, eingebettet in die überwältigende landschaftliche Schönheit unseres westlichen Nachbarlandes.
Selbstverständlich sind auch wieder die beliebten Schweizer Züge Bernina Express, die Golden Pass Line und die Centovalli-Bahn Fixpunkte im Programm.
Eine spektakuläre Zug-Erlebnisreise durch Frankreich hat ÖBB Rail Tours 2020 auch neu dabei. Die 12-tägige „Tour de France – vom Lac Léman bis zur Loire“ bietet imposante Bergetappen, vorzügliche Weine, Schlösserromantik und moderne TGV-Hochgeschwindigkeitszugfahrten.  

Stimmungsvolle Weihnachtsidylle
Auch 2020 sind wieder zahlreiche Adventangebote zur Einstimmung auf Weihnachten im Katalog „Kulturreisen & Traumzüge“ vertreten. Neu dabei sind der „Lichterzauber  in Schärding“, der „Christkindlmarkt in Krakau“ und die Kurzreise „Vorweihnachtliches Brünn“.

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus dem breiten Produkt-Portfolio.

Rechtzeitig buchen

Da einige der angebotenen Reisen nur zu fixen Terminen stattfinden und die Teilnehmeranzahl daher zumeist begrenzt ist, empfehlen wir eine rechtzeitige Buchung.

Katalog „Kulturreisen & Traumzüge“, Information und Buchung unter Tel. (0)1 89930 oder per E-Mail an kulturreisen@railtours.oebb.at oder auf railtours.oebb.at

 

Foto: ÖBB

Brauerei

SLOW BIER: Stiegl beweist Mut zur Langsamkeit

Rechtzeitig zum 30. Jubiläum der Slow Food-Bewegung und der Taufe von „Slow Food Salzburg“ beweist Stiegl „Mut zur Langsamkeit“ und ist ab sofort offizieller Slow Food Salzburg-Partner. „Slow“ ist das „Bier mit der roten Stiege“ aber schon länger, denn in der Salzburger Privatbrauerei nimmt man sich ausreichend Zeit zum Bierbrauen. 

„Die Zeit ist unsere fünfte Zutat“, schmunzelt Bräu Heinrich Dieter Kiener und sein Chef-Braumeister Christian Pöpperl ergänzt, dass die Biere mit der roten Stiege länger reifen dürfen als etwa Biere von internationalen Konzernen. Diese Tatsache und noch zahlreiche weitere Kriterien waren auch ausschlaggebend, dass die Brauerei das härteste internationale Gütesiegel für Bier – das Slow Brewing-Siegel – tragen darf. Die Braukunst-Edition, ein gemeinsames Kunst-Projekt mit der Universität für Angewandte Kunst, widmet sich aktuell auch dem Thema Zeit und in der eigenen Bio-Landwirtschaft auf Gut Wildshut werden in Vergessenheit geratene Urgetreidesorten kultiviert. In dieser Ideenschmiede rund ums Bier wird getüftelt und ausprobiert, wie es besser gehen kann. Hier gehen die Uhren sprichwörtlich anders, denn man verzichtet ganz bewusst auf W-Lan & Co und nimmt sich Zeit zum Herstellen der Lebensmittel und zum Genießen derselben. Außerdem vermälzt man in Wildshut das eigene Bio-Getreide selbst und braut daraus charaktervolle Biere in Bio-Qualität. 

„Sich Zeit nehmen, in Beziehung zu dem treten, was auf den Teller kommt und auch zur Natur, der wir diesen Reichtum zu verdanken haben, das ist es, was uns wichtig ist“, erklärt Bräuin Alessandra Kiener, für die Lebensmittel „Mittel zum Leben“ sind, die auch ihren Wert haben dürfen und ergänzt: „Es ist wichtig, dass für faire Lebensmittel auch faire Preise bezahlt werden.“ Um diese Fairness auch zu leben, bezieht Stiegl auch einen Großteil der Braugerste direkt von den Bauern aus dem niederösterreichischen Weinviertel und zahlt dafür faire Preise. „Das Gerstl muss für beide Stimmen“, bringt es der Braumeister auf den Punkt. Er hat zusammen mit den Gerstenbauern der Erzeugergemeinschaft Zistersdorf (EGZ) ein auf zehn Jahre langfristig angelegtes Bodengesundheitsprojekt gestartet. Es geht dabei darum, die Bodengesundheit nachhaltig zu erhöhen, CO2 und das ebenso klimaschädliche Lachgas im Boden zu binden und so auch die Existenzgrundlage der Bauern und sich selbst einen guten Rohstoff zu sichern. 

Mit Slow Food Salzburg wird es 2020 eine Reihe von Aktionen geben. „Wir denken z.B. an einen Slow Food-Markt bei uns. Aber auch in unseren vor vier Jahren aus der Taufe gehobenen ‚Wildshuter Feldgesprächen‘ werden wir uns dem Thema Slow Food widmen“, verrät Heinrich Dieter Kiener. „Slow Food steht für eine verantwortliche Landwirtschaft, für eine artgerechte Viehzucht, das traditionelle Lebensmittelhandwerk und die Bewahrung der regionalen Geschmacksvielfalt. Für all das steht auch Stiegl, darum ist die Salzburger Privatbrauerei einfach der perfekte Partner für uns“, so die Slow Food Salzburg-Gründerinnen und -Präsidentinnen Alexandra Picker-Rußwurm und Ilse Fischer. 

Foto: Neumayr/Probst 

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