Eine gegensätzliche Meldung heute:
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[u]Kind geschlagen: Mutter ohrfeigt Nonne[/u]
Ein Nachspiel hatte eine Ohrfeige, die eine Nonne einem Kindergartenkind in Vöcklabruck gab. Am Tag danach hatte die Leiterin des Kindergartens eine Auseinandersetzung mit der Mutter des Buben.
Als die Frau ihren fünfjährigen Sohn vom Kindergarten abmeldete, verpasste sie ihrerseits der Nonne eine Ohrfeige.
Nur das Ergebnis war ein anderes:
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Nach einer Aussprache reagierte der Orden und enthob die Kindergartenleiterin augenblicklich ihres Postens. Sie soll nicht mehr im pädagogischen Bereich eingesetzt werden.
Der Unterschied ist deshalb beachtenswert, da auf der einen Seite eine offenbar ungeeignete Leiterin (schwarz = böse) sofort ihrer Funktion enthoben worden ist. Während auf der anderen Seite (rot = gut) die Leiterin der Salzburger Schule umso fester im Sattel sitzt.
[color=#0040BF]Oder wars vielleicht deshalb, weil - wenn ein mann eine frau schlägt - das politisch korrekt immer negativ besetzt ist, während - wenn eine frau eine frau schlägt - das politisch korrekt nicht möglich ist, daher auch nicht passiert ist?[/color]
Bevor wieder Aufreger kommen:
Schulen und Kindergärten sind Dienstleistungsbetriebe, Eltern und Kinder deren Kunden. Deshalb auch im Bereich des Konsumentenschutzes zulässig.
Kommentare
in irgendeiner zeitung............
so.
sagt jemand, der immer alles genau belegt und zitiert haben will. pech für dich, in der schule weiß man nix davon. schon gar nix, ob die schülerin an alk gedacht hätte.
was soll übrigens läppisch kichern heißen? läppisch heißt ganz einfach, ganz unschwierig. wie kichert man läppisch? welcher angebliche journalist irgendeiner zeitung war dabei und hat das gehört?
naja, im märchen erzählen warst immer schon sehr groß.
murks,
ganz so ist es nicht.
die probleme rund um die schülerin in salzburg waren ja schon länger bekannt, auch daß sie sehr kräftig gemobbt wurde. die schule hat das hingehen lassen, dafür ist die direktorin verantwortlich.
bei dem sehr schwierigen kindergartenkind hatte die leitung schon länger versucht, die mutter zu einer therapie zu bewegen. ein kindergarten darf das nicht von selber. schlagen ist natürlich unentschuldbar. darum wars aber auch nicht, sondern wollte ich nur die unterschiede hervorheben. eine lehrerin hat ein kind auch dann nicht zu beschimpfen, wenn es angeblich "läppisch" kichert.
daß emmadritsche dann natürlich gleich wieder den faden verliert und mit pädophilen priestern kommt, ist kein wunder. sonst würdmer doch glatt ihre parteilinie vergessen, gehtdochnich, nee.
Da war in irgendeiner Zeitung ein Interview mit der Lehrerin! Warum sollte ich das erfinden? Die Schülerin hat sich an der Tafel derart verhalten, daß sie an Alk gedacht hat.
Woher nehmen Sie als einziger, dass die Schülerin verwirrt erschien und läppisch gekichert haben soll? Das hatte nicht einmal die Lehrerin behauptet.
Typisch tavor: wieder alles zu verpolitisieren.
Murks hat recht, es sind zwei völlig unterschiedliche Vorgänge Die Salzburger Lehrerin hat eine verwirrt erscheinende, läppisch kichernde Schülerin an der Tafel gefragt, ob sie alkoholisiert sei und ein "Du blöde Kuh" geerntet. Also eine völlig andere Ausgangssituation.
Ich hätte mir allerdings wie beim 2. Fall gewünscht, daß die Kirche auch bei pädophilen Priestern so gehandelt hätte anstatt sie nur zu versetzen, wo sie ihrer perversen Neigung weiter nachgehen konnten.
Es gibt einen - meiner Meinung nach - gravierenden Unterschied:
Die Nonne hat ein fünfjähriges Kind geschlagen, das war eindeutig ein Grund sie ihres Postens zu entheben. Nebenbei kann ich mir vorstellen, dass so ziemlich jede Mutter ähnlich reagieren würde, falls ihr Kind geschlagen wird und ich kann es auch sehr gut verstehen. Eine Kindergärtnerin die bei einer Auseinandersetzung mit einem Fünfjährigen dermassen überfordert ist, dass sie Gewalt anwenden muss ist in einem Kindergarten total fehl am Platz.
Die Leiterin der Salzburger Schule hat die Schülerin nicht geschlagen, sondern nur eine Vermutung aufgestellt, die durch ein normales Gespräch auch zu klären gewesen wäre. Da haben die Eltern eindeutig überreagiert.
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