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Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Top-Stories

Ernährung

Vorsicht bei Aktivkohle in Lebensmitteln

Die Verwendung von Aktivkohle (Medizinalkohle, Carbo medicinalis) in Lebensmitteln ist ein gängiger Ernährungstrend: Aktivkohle verleiht den Lebensmitteln eine schwarze Farbe und soll dem „Detox bzw. Entschlacken“ dienen. Sie wird z.B. in Rezepten für Smoothies, Eis und Pizza verwendet. Doch bei diesem Trend ist Vorsicht geboten.

Was ist Aktivkohle?

Aktivkohle wird aus pflanzlichen, tierischen, mineralischen oder petrochemischen Stoffen hergestellt und ist als Granulat oder in Tablettenform gepresst erhältlich.

Sie wird als Pflanzenkohle bezeichnet, wenn als Ausgangsmaterialien z. B. Holz, Torf, Nussschalen, Braun- oder Steinkohle bzw. Kunststoffe dienen.

Als Tierkohle, lat. carbo animalis, wird Aktivkohle bezeichnet, die aus tierischem Blut (Blutkohle) oder aus Knochen (Knochenkohle) hergestellt wird.  

Wo wird sie eingesetzt?

In der Lebensmittelindustrie wird Aktivkohle in geringen Mengen als Farbstoff E 153 eingesetzt. Gemäß der Zusatzstoffverordnung muss das „quantum satis“ Prinzip („so viel wie nötig und nicht mehr als notwendig“) eingehalten werden. In Frucht- oder Gemüsesäften, wozu auch Smoothies zählen, darf der Farbstoff E 153 nicht eingesetzt werden. Auch einige Kosmetika enthalten Aktivkohle. Im Medizinbereich wird Aktivkohle als Arzneimittel zur Therapie bei Durchfällen und schweren Vergiftungen verwendet um Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zu entfernen.

Welche Auswirkungen hat der Verzehr von Lebensmitteln mit Aktivkohle?

Aktivkohle bindet sehr gut organische Substanzen wie z.B. Gifte oder auch Nährstoffe und Vitamine. Sie unterscheidet dabei nicht zwischen „erwünschten“ und „unerwünschten“ Stoffen.

Beeinträchtigung der Nährstoffaufnahme

Übermäßige oder dauerhafte Einnahme von Aktivkohle hat negative Auswirkungen auf die Nährstoffaufnahme: wesentliche Nährstoffe wie Vitamine und Minerale werden schlechter aufgenommen, da sie im Magen gebunden werden. Zusätzlich kann es in seltenen Fällen zu Verstopfungen oder Erbrechen kommen.

ACHTUNG: Beeinträchtigung der Wirksamkeit von Medikamenten

Durch den Verzehr von Aktivkohle werden Arzneimittel im Darm gebunden und können nicht mehr entsprechend wirken. Die Wirksamkeit der Anti-Babypille sowie von Herz- und Diabetesmedikamenten wird dadurch beispielsweise stark beeinträchtigt.

Sind Lebensmittel mit Aktivkohle das versprochene „Detox“-Wunder?

Der „Detox“-Begriff ist weder definiert noch wissenschaftlich belegt. Es gibt keine wissenschaftlichen Belege dafür, dass Entgiftungs-Diäten oder „Detox“-Produkte die Ausscheidung von Giftstoffen fördern. Außerdem sind „Detox bzw. Entschlacken“ nicht zulässige gesundheitsbezogene Angaben, sie widersprechen dem allgemein anerkannten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis und sind daher irreführend.

Tipps:

  • Verzichten Sie auf Lebensmittel mit Aktivkohle, da sie keine gesundheitlichen Vorteile bringen. Ausnahme: medizinische Indikation z.B. Durchfall
  • Wenn Sie Lebensmittel mit Aktivkohle verzehren, beachten Sie Wechselwirkungen mit Arzneimitteln:
    • Halten Sie einen Abstand von 2-3 Stunden zur Medikamenteneinnahme ein.
    • Da die Zuverlässigkeit der Pille reduziert wird, kann eine zusätzliche Methode der Empfängnisverhütung notwendig sein.
Foto: Shutterstock/showcake
Trzesniewski

Unaussprechlich gute Sommer-Brötchen

Jeder kennt sie, jeder liebt sie: die 25 traditionellen Trzesniewski-Brötchen. 18 davon werden immer noch nach den Original-Rezepturen von 1902 liebevoll zubereitet. Doch Abwechslung macht das Leben süß:

Jetzt gibt es – nur diesen Sommer – erstmals ein Karfiol-Brötchen! Raffiniert gewürzt mit türkischem Kümmel und Kurkuma. Die drei magischen K’s vereinen sich auf dem Brötchen zu einer erfrischenden, leichten Köstlichkeit. Blumenkohl, wie er auch genannt wird, lässt die Geschmacks-Knospen erblühen!

Das Karfiol-Brötchen folgt einem unübersehbaren Trend: Es ist gesund, vegetarisch, leicht, kalorienarm, und natürlich frei von Palmöl und Palmfett. Kurkuma gilt als eines der gesündesten Gewürze weltweit, hat es doch antioxidative Wirkung. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt es bei Arthritis, Alzheimer und Herzerkrankungen. Schon Hildegard von Bingen lobte den Karfiol für seine Lebensgeister weckenden Kräfte.

Natürlich kommt ausschließlich österreichischer Karfiol aus Bodenhaltung unter die Gabel – denn jedes Brötchen wird noch immer liebevoll händisch mit der Gabel gestrichen. So ist es bei Trzesniewski Tradition. Das Sommerbrötchen ist übrigens eine limitierte Edition und nur bis Herbst 2018 erhältlich.

Finanzen

245.712 Fälschungen beschlagnahmt

Der österreichische Zoll hat 2017 245.712 gefälschte Produkte im Gesamtwert von mehr als 13,7 Millionen Euro, gemessen am Originalpreis, beschlagnahmt. Das geht aus dem Produktpirateriebericht 2017 hervor, der jedes Jahr dem Nationalrat übermittelt wird. Obwohl die Zahl der Aufgriffe von 1.947 im Jahr 2016 auf 1.665 Fälle zurückgegangen ist, hat sich die Anzahl der dabei aufgegriffenen Artikel um +236,8% erhöht (2016: 67.535 Artikel).

„Geistiges Eigentum ist für Unternehmen ein zentraler Wertschöpfungsfaktor“, unterstreicht Staatssekretär im Finanzministerium MMag. DDr. Hubert Fuchs die Wichtigkeit der Bekämpfung von Produktpiraterie. „Marken- und Produktpiraterie gefährden Händler, Hersteller und darüber hinaus Wettbewerbsfähigkeit, Handel und Investitionen. Der Zoll bekämpft dieses Problem an der Wurzel, in dem gefälschte Waren aus dem Verkehr gezogen werden, bevor sie noch auf dem Markt verteilt werden“, zeigt sich der Finanz-Staatssekretär mit der Bilanz in Sachen Produktpiraterie zufrieden.

82 Millionen Beschäftigte in der EU (etwa 38% der Gesamtbeschäftigung)können direkt und indirekt schutzrechtsintensiven Wirtschaftszweigen zugerechnet werden. 42% der gesamten EU-Wirtschaftsleistung, also 5,7 Billionen Euro, entfallen auf solche Wirtschaftszweige. Hier werden deutlich höhere Löhne und Gehälter gezahlt als in anderen Branchen; der Mehrverdienst beträgt 46%. Der Handel der EU mit der übrigen Welt entfällt zu 90% auf schutzrechtsintensive Wirtschaftszweige.

Das Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) befasst sich auf empirischer Ebene mit den direkten und indirekten Einnahme-und Arbeitsplatzverlusten durch gefälschte Produkte. Die Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums hat auch unmittelbare wirtschaftliche Auswirkungen auf Österreich. Die Umsatzeinbußen und Einnahmeverluste durch Fälschungen gestalten sich nach Branchen gemäß den EUIPO-Studien wie folgt:

Branche Umsatzeinbußen Umsatzeinbußen Einnahmeverluste in der EU in Österreich in Österreich (in Mio.€/Jahr) Taschen, Koffer 12,7% 17,9% 32 Schmuck, Uhren 13,5% 14,1% 32 Pestizide 13,8% 12,2% 19 Spielzeug, Spiele 12,3% 11,3% 49 Bekleidung, Schuhwaren 9,7% 10,7% 632 Kosmetika, Körperpflegeprodukte 7,8% 7,2% Zahlen nicht genannt Reifen 7,5% 6,1% 30 Sportgeräte 6,5% 5,5% 31 Wein 2,3% 5,0% 5 Arzneimittel 4,4% 4,6% 109 Tonträger 5,2% 4,3% 3 Spirituosen 4,4% 4,1% 8 Batterien 1,8% 1,6% 3 Insgesamt 953 Mio. Euro (Quelle: EUIPO)

Bei Bekleidung und Schuhwaren, Schmuck und Uhren, Taschen und Koffern, Wein sowie Arzneimitteln liegen die Auswirkungen von Fälschungen in Österreich demnach über dem EU-Durchschnitt. „Das belegen auch unsere Aufgriffszahlen, denn nahezu 91% unserer Produktpiraterie-Aufgriffe betreffen diese Bereiche“, bestätigt Gerhard Marosi, Experte für Produktpiraterie im Finanzministerium, diese Statistik aus der täglichen Arbeit des Zolls und präzisiert: 
„Gefälschter Wein ist zwar noch nicht in Österreich, sondern nur in anderen Ländern aufgetaucht. In den anderen 4 Sparten verzeichnen wir 2017 1.514 Aufgriffe mit einem Originalwert der Waren von rund 10,5 Millionen Euro.“

Bei den Herkunftsländern, also den Staaten, in denen die Fälschungen produziert wurden, 
hat im Jahr 2017 Indien bei der Anzahl der Fälle (60,9%) China im Vergleich zum Vorjahr überholt. Das ist vor allem darauf zurückzuführen, dass von den insgesamt 54.895 aus dem Verkehr gezogenen Medikamentenplagiaten allein 54.609 Stück aus Indien stammen. Mehr als die Hälfte aller vom Zoll aufgegriffenen gefälschten Artikel stammen nach wie vor aus China. Insgesamt stammen die in Österreich aufgegriffenen Waren hauptsächlich aus dem asiatischen Raum oder aus der Türkei.

Die weitaus meisten Sendungen, 90% der Fälle, wurden per Post verschickt. Der Online-Handel für den Verkauf von Fälschungen floriert – vor allem für gefälschte Arzneimittel, aber auch für Kleidung, Schuhe, Sonnenbrillen, Handtaschen, Uhren und Mobiltelefone. Daraus ergibt sich ein entsprechend hoher Versand in Kleinstsendungen auf dem Postweg.

Foto/Quelle: Shutterstock/ Tang Yan Song

 

Bildung

VHS im April: Neue Kurse und Veranstaltungen

Der April eignet sich mit den VHS Kursen rund ums Kräutersammeln und -verkochen gut zum Entschlacken, Streetphotography fördert die Kreativität und mit den Sprechstunden der Vielfalt am Gesellschaftsklimatag trägt die VHS zum Austausch in einer diversen Gesellschaft bei.

Der Frühling ist der optimale Zeitpunkt, um den Körper zu entgiften und zu entschlacken. Nach dem langen Winter ist der Körper oft durch zu großen Fleischgenuss oder zu wenig frisches Gemüse und Kräuter übersäuert. Das macht den Körper müde und den Geist träge. Der „5-Elemente Kochkurs: Entschlacken“ am 18. April vermittelt, wie man mit Gemüse und frischen Kräutern den Winterspeck bekämpft, die Vitalität steigert und damit der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirkt (17 bis 21 Uhr, VHS Hernals, 17., Rötzergasse 15).

Wer erfahren möchte, wo in Wien die besten Frühlingskräuter zu finden sind, kommt am besten am 14. April mit zur „Wildkräuterwanderung: Kräuter finden mitten in Wien“. Von 14 bis 17 Uhr geht es bei einer ausgiebigen Wanderung der VHS Penzing über die Steinhofgründe um einen kreativen Einsatz der Wildkräuter, ob als erfrischende Beilage zum Salat oder als gesundes Pesto. Treffpunkt ist bei der Feuerwehr Steinhof, Johann-Staud-Straße 75, 1160 Wien.

Am 20. April werden in der VHS Heiligenstadt (19., Heiligenstädter Straße 155) Gänseblümchen, Löwenzahn, Bärlauch, Brennnessel, Scharbockskraut und vieles mehr zu Kräuteraufstrichen, Wildkräutersalat, Kräutertee, Kräutersalzen, Spitzwegerich-Trunk und Entschlackungswickel verarbeitet.

Fotografieschwerpunkt in Margareten, Trash-Art-Ausstellung in der Landstraße

Streetphotography bietet die VHS polycollege (5., Johannagasse 2) für jene an, die die Stadt mit neuen Augen entdecken wollen. Beim ersten Termin am 19. April (18 bis 21 Uhr) erfolgt die Einführung, bevor am zweiten Termin am 21. April (10 bis 14 Uhr) mögliche Perspektiven und Motive in der Stadt ausprobiert werden. Analysiert werden die Werke am 26. April (18 bis 21 Uhr).

Wer nach Equipment sucht, ist beim großen Flohmarkt des VHS Film und Medien Zentrum Margareten (FMZ) am 20. April von 13 bis 19 Uhr in der Johannagasse 2 gut aufgehoben: Videokameras, Kamerazubehör, Leuchten, Stative, Monitore und vieles mehr freuen sich auf neue BesitzerInnen.

Nicht Wiederverwendetes, sondern Weggeworfenes und Gefundenes aus Papier, Plastik und Metall ist das Rohmaterial, mit dem die bildende Künstlerin Irene Wölfl ihre Werke gestaltet: Die Resultate zeigt die VHS Landstraße am 4. April bei der Vernissage „Found in“, die Künstlerin ist anwesend: 18.30 Uhr, Hainburger Straße 29, 1030 Wien. Anschließend ist die Ausstellung ist bis 27. April montags bis freitags, 9 bis 20 Uhr, bei freiem Eintritt zu sehen.

Wir müssen reden: Am 27.4. ist Gesellschaftsklimatag

Als Teil des Gesellschaftsklimabündnisses organisieren die Wiener Volkshochschulen Sprechstunden der Vielfalt. Bereits zum fünften Mal sollen am 27. April mithilfe von moderierten Speedtalks Vorurteile abgebaut und zu einem positiven Klima in einer diversen Gesellschaft beigetragen werden.

Die VHS Brigittenau nimmt mit der von Erwin Steinhauer moderierten Sprechstunde der Vielfalt am Platz der Kinderrechte in 1200 Wien von 14 bis 15 Uhr teil. In der VHS Hernals gibt es eine Sprechstunde von 14 bis 16 Uhr am Elterleinplatz (bei Regen in der Rötzergasse 15). Diese wird vom Netzwerk SprachenRechte moderiert, das für Grundrecht auf Schutz und Förderung der sprachlichen Identität eintritt. Und am Platz vor der VHS Simmering (11., Gottschalkgasse 10) findet ebenfalls von 14 bis 15 Uhr eine Sprechstunde der Vielfalt statt.

Faszination Gehirn in Penzing, Yuri’s Nacht in der Urania

Eine Reihe kostenloser Workshops und Vorträge in der VHS Penzing rückt das Gehirn mit all seinen Facetten in den Fokus. Wie geht Gedächtnistraining, was ist Brainfood, wie leiste ich Erste Hilfe bei einem Schlaganfall? Einfache Tricks zur Entspannung durch Meditation, Mentaltraining, Lach-Yoga und vieles mehr über das wohl faszinierendste und vielseitigste menschliche Organ gibt es von 10. bis 30. April in der Hütteldorfer Straße 112.

Wissenschaftlich geht es auch am 12. April in der VHS Wiener Urania und der Urania Sternwarte bei „Yuri’s Night“ zu: Am 12.4. 1961 flog der Kosmonaut Juri Gagarin als erster Mensch ins All, Anpfiff für das Zeitalter der bemannten Raumfahrt. Anlässlich dessen gibt es spannende Vorträge etwa zu NASA- und Marsmissionen mit Experten u.a. vom Institut für Weltraumforschung Graz und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Anschließend geht es zum Sternderl schau’n auf die Urania Dachterrasse. Beginn 18.30 Uhr, Eintritt frei!

Weitere Informationen und das komplette Programm auf www.vhs.at

Foto/Quelle: Shutterstock/ Matej Kastelic 
Literatur

AK-Bibliothek lockt mit 6.500 Büchern zum Flohmarkt

Buchfans haben die Gelegenheit, ihr Bücherregal aufzufüllen – beim Bücherflohmarkt der AK-Bibliothek am 6. April zwischen 13 und 19 Uhr. Der Erlös dient einem guten Zweck.

Der jährliche Bücherflohmarkt ist eine Fundgrube für alle Bücherfreundinnen und -freunde: Mehr als 6.500 ausgemusterte Bücher, aber auch Hörbücher auf CD und Filme auf DVD stehen zur Auswahl. Anspruchsvolle Literatur, Kriminal- und Liebesromane, Sach- und Fachbücher, fremdsprachige Werke und noch vieles mehr warten am Freitag, 6. April, zwischen 13 und 19 Uhr im Foyer der Kammersäle in der Grazer Strauchergasse auf neue Leserinnen und Leser. Die unterschiedlichen Medien kosten zwischen 50 Cent und 2 Euro.

Guter Zweck

Der Erlös geht an die Lesehöhle in der Bärenburg im LKH Graz. Das ist eine mit knappen Mitteln ausgestattete Kinder- und Jugendbibliothek, die Kindern und ihren Eltern ein bisschen Abwechslung zum Krankenhausaufenthalt bietet. Das Bücherservice ist sogar mobil – für alle, die ihr Bett nicht verlassen dürfen.

Foto/Quelle: Shutterstock/ Yulia Grigoryeva

 

Handel

Valentinstag – Österreicher geben im Schnitt 60 Euro aus

Was die Österreicher zum Valentinstag schenken, wo und wann sie ihre Geschenke kaufen und wie viel sie dafür ausgeben, hat der Handelsverband gemeinsam mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Mindtake im Rahmen des Consumer Check erfragt. Die Top-Geschenke zum Valentinstag werden auch 2018 wieder Blumen (59%), Süßigkeiten (24%) und nicht-materielle Geschenke (17%), etwa gemeinsame Ausflüge, sein.

"Die Ausgaben pro Person steigen im Jahresvergleich zu 2017 von durchschnittlich 55 Euro auf 60 Euro. Auch kleinere Händler in B-Lagen abseits der Zentren erreichen heuer immerhin jeden Dritten Schenkwilligen. Onlinekäufe führt bereits jeder Vierte durch. Auffällig ist auch, dass die unter 30-Jährigen mit Abstand am meisten für Geschenke ausgeben wollen, im Schnitt 84 Euro", so Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Stationärer Handel hat die Nase vorne

Rund 34% der Österreicher werden ihre Valentinstags-Einkäufe u.a. in Geschäften in der Nähe erledigen, 23% im Shopping-Center und knapp 15% in den klassischen Einkaufsstraßen. Der Online-Handel kommt auf 23,5% (Vorjahr: 19%) und schließt damit zu den Shopping Malls auf.

Ein Drittel aller Österreicher (31%) verzichtet heuer gänzlich auf Geschenke. Die Mehrheit beschenkt ihre PartnerIn (43%) bzw. Ehefrau/-mann (32%). Aber auch die Mütter dürfen sich freuen, denn jedeR Fünfte (21%) macht zum Valentinstag der Mutter ein Geschenk.

Foto/Quelle: Shutterstock/ sarsmis

 

Verbraucherschutz

Verfahren gegen Amazon gewonnen

Der VKI hatte – im Auftrag des Sozialministeriums – zahlreiche Klauseln in den AGB von Amazon EU S.à.r.l. beanstandet und eine Verbandsklage eingebracht. Bereits 2014 hatte das Handelsgericht (HG) Wien 11 Klauseln als gesetzwidrig beurteilt. Zwei Jahre später beantwortete der Europäische Gerichtshof (EuGH) Fragen des Obersten Gerichtshofs (OGH) zur Rechtswahlklausel durch Amazon. Nun liegt das endgültige Urteil des OGH vor. Nach Ansicht des OGH sind alle 12 Klauseln unzulässig. Die Rechtswahlklausel – konkret jene des luxemburgischen Rechts – ist missbräuchlich und damit gesetzwidrig. Daneben sind aber auch etwa Klauseln zur Rechnungsgebühr und zur Verwendung von Nutzerdaten auf Amazon.de (z. B. Kundenrezensionen) unwirksam.

Amazon EU S.à.r.l. mit Sitz in Luxemburg (kurz Amazon) betreibt mit der Webseite www.amazon.de im Internet einen Versandhandel und richtet diesen auch auf österreichische Kunden aus. In Österreich besteht keine formelle Niederlassung. 

Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hatte im Auftrag des Sozialministeriums 12 Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Amazon in der Fassung 2012 beanstandet und Verbandsklage eingebracht. Beanstandet wurden u. a. Klauseln im Zusammenhang mit Datenschutzrecht, eine Rechtswahlklausel, Klauseln zur Rechnungsgebühr, zu Verzugszinsen sowie zum Rücktrittsrecht. Das Handelsgericht Wien beurteilte nach österreichischem Recht 11 dieser Klauseln mit Urteil vom April 2014 als unzulässig.

Nach Klärung von Vorfragen durch den EuGH, welches Recht bei der Prüfung der Klauseln im Verbandsverfahren Anwendung findet, liegt nunmehr die Sachentscheidung des OGH zu den vom VKI beanstandeten Klauseln vor.

Der OGH erklärte alle 12 Klauseln für unwirksam. Die Rechtswahlklausel – konkret jene des luxemburgischen Rechts – ist missbräuchlich und damit gesetzwidrig. Der fehlende Hinweis auf den Schutz der zwingenden Bestimmungen des Verbraucherstaatrechts führt zur Nichtigkeit der Klausel, die Rechtswahlklausel – konkret jene des luxemburgischen Rechts – ist nicht anzuwenden.

Des Weiteren beanstandete der OGH die Regelung, dass bei der Zahlung auf Rechnung Amazon zusätzlich zu den Versandkosten eine einmalige Gebühr von 1,50 Euro inkl. Mehrwertsteuer pro Lieferung verrechnen kann. Verbraucher, die derartige Gebühren bezahlen mussten, können diese daher rückfordern.

Daneben sah der OGH auch einige Klauseln im Zusammenhang mit Datenverarbeitung für gesetzwidrig an. Laut OGH stellen die Verwendung von Nutzerdaten (z. B. Kundenrezensionen auf Amazon.de) sowie die Einräumung einer ausschließlichen Lizenz für die weitere Verwendung der Inhalte für jegliche Zwecke (online wie offline) durch Amazon eine Verletzung der Urheberrechte der Kunden dar. Damit bleibt der Kunde nicht „Herr seiner Daten“. Das Urheberrecht an Textbeiträgen, eingestellten Lichtbildwerken oder Grafiken erlischt erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers. Für den OGH steht so einer umfassenden Werknutzungseinräumung, die ausschließlich im Interesse von Amazon liegt, keine erkennbare Gegenleistung gegenüber. Daraus können für die Kunden vermögensrechtliche Ansprüche ableitbar sein, weil Kundendaten eine geldwerte Leistung für Amazon darstellen. 

„Es ist erfreulich, dass Amazon die zwingenden österreichischen Gesetze einhalten muss und dass damit auch für internationale Großunternehmen wie Amazon klare Schranken bei der Datennutzung gesetzt werden“, erläutert Mag. Thomas Hirmke, Leiter der Rechtsabteilung im VKI. „Auch die Rechnungsgebühr ist nunmehr gefallen und kann zurückgefordert werden.“

 

 
Foto/Quelle: Shutterstock/Fotoknips

 

61. Wiener Kaffeesiederball

Jakob Kirchmayr gestaltet Julius Meinl Kunstfächer

Auch beim 61. Wiener Kaffeesiederball, der am 18. Jänner 2018 in der Hofburg Vienna stattfinden wird, können sich die Damen wieder auf einen eleganten Begleiter freuen: Der Julius Meinl Kunstfächer sorgt für erfrischende Momente auf der Ballnacht. Jedes Jahr wird er von einem anderen Künstler gestaltet, den Galerist Ernst Hilger und Christof Cremer, künstlerischer Leiter des Wiener Kaffeesiederballs, vorschlagen. Dabei legen sie großen Wert auf den Bezug zur Wiener Kaffeehauskultur und das Ballmotto. In seiner 61. Auflage steht der Ball unter dem Motto „Café Modern – gestern, heute, morgen“ und spiegelt die Zeitlosigkeit des Wiener Kaffeeshauses wider, das seit jeher Anziehungspunkt für Künstler, Literaten, Freigeister und Intellektuelle ist.

In dieser Ballsaison stammt der Julius Meinl Kunstfächer vom österreichischen Künstler Jakob Kirchmayr und nimmt Anleihen an der Farbwelt des beliebten Balls, der sich heuer in Gold, Pink und Weiß präsentiert. Ihm ist in der Galerie Hilger im Jänner 2018, begleitend zum Wiener Kaffeesiederball, auch eine Einzelausstellung gewidmet. In ausdrucksstarkem Pink und mit dem Schriftzug „We Danced. And We Danced Close“ spannt der Julius Meinl Kunstfächer den Bogen zwischen dem Hauptthema eines Balls – Tanzen und dem erotischen Element des Tanzens, das sich auch beim Genuss des Kaffees wiederfindet. Kaffeegenuss – ein erotisch inspirierendes Erlebnis.

Inspirierender Botschafter für die Verbindung von Kunst und Kaffee

„Der Julius Meinl Kunstfächer schlägt eine Brücke zwischen Kaffeehauskultur, Musik und bildender Kunst. Er interpretiert das Ballmotto künstlerisch und zieht sich als Akzent durch die wunderbare Ballnacht“, so Hilger, der heuer auch mit dem Goldenen Kaffeekännchen für seine jahrelangen Verdienste um die Wiener Kaffeehauskultur ausgezeichnet wurde.

„Der neue Julius Meinl Kunstfächer steht für Poesie und Inspiration. Damit drückt er jene Werte stimmig aus, die Julius Meinl seit über 100 Jahren eng mit der Wiener Kaffeehauskultur verbinden. Er ist ein starker Ausdruck der Verbundenheit zwischen Kultur und Kaffee“, kommentiert Julius Meinl-CEO Marcel Löffler.

„Wir sind stolz darauf, in Kooperation mit der Galerie Hilger jedes Jahr ein nachhaltiges Kunstwerk zu präsentieren, mit dem jede Besucherin ein Stück der unvergesslichen Nacht am Wiener Kaffeesiederball mit nachhause nehmen kann und das sich auch im Wiener Sommer großer Beliebtheit erfreut“, sagt Ballleiterin Anna Karnitscher.

„Kunst und Kaffee gehören für mich untrennbar zusammen. Das Wiener Kaffeehaus ist weltweit einzigartig und inspiriert mit seiner Atmosphäre unzählige Generationen von Künstlern“, unterstreicht Kirchmayr.

„Die Förderung und Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstlern ist integraler Bestandteil der Wiener Kaffeehauskultur und Stiftungsgrund des Klubs der Wiener Kaffeehausbesitzer. Der Stil und die Verbindung von Schrift und Bild des Zeichners Kirchmayr passt wunderbar zu unserem Ballmotto ‚Café Modern’“, erklärt Christof Cremerals künstlerischer Leiter des Wiener Kaffeesiederballs.

Prominente Kunstliebhaber freuen sich über die ersten Julius Meinl Kunstfächer des Wiener Kaffeesiederballs

Einen ersten Blick auf den neuen Julius Meinl Kunstfächer warfen in der Galerie Hilger unter anderem: Die Julius Meinl Poesie-Botschafterin Silvia Schneider (PULS 4), Kaffeesieder Reginalt-Walter Dreier, Oldtimerexperte Heribert Kaspar, Freewave-Geschäftsführer Wolfgang Krivanek, Julius Meinl-Prokurist Ewald Laister, MARESI-Brand Managerin Bettina Liposchek, Wirtschaftsagentur Wien-Managerin Sabine Ohler, Julius Meinl Österreich-Geschäftsführerin Renata Petovska, Lusthaus Wien-Besitzer Helmut Raftl, Kulturmanagerin Nadja Rapp-Wimberger, Tanzschul-Besitzer Thomas Schäfer-Elmayer, Kulturmanager Daniel Serafin, Dirigent Uwe Theimer und ORF RadioKulturhaus-Manager Thomas Wohinz.

Über Jakob Kirchmayr

Jakob Kirchmayr (1975 in Innsbruck geboren, lebet und arbeitet in Wien) Zeichnungen kennzeichnen sich bei erster Betrachtung durch das Porträthafte. Der Mensch steht im Zentrum. Weniger aber ist es die realistische oder überzeichnete Darstellung des Menschen oder einzelner Eigenschaften, sondern vielmehr die Untersuchung gesamtgesellschaftlicher Zusammenhänge, die in einem Gesicht, in einem Körper oder in einer schemenhaften Gestalt münden. Dazu bedient sich Kirchmayr zeichnerischer Mischtechniken, er variiert realistische mit abstrakten Elementen und irritiert mit Farben.

Die Feingliedrigkeit und das Ephemere, ebenso der oft schreiende Ausdruck stumm wirkender Gestalten, erinnern an die Arbeit von Zoran Mušič, dessen expressive Malereien mit leisen Mitteln oft das Unsagbare ausdrücken.

Kirchmayrs Figuren setzen sich aus zeichnerisch sorgsam eingesetzten Verästelungen, Venen und Muskeln zusammen und wirken von daher organisch und lebendig. Sie können den Betrachter erschrecken, weil sie den Verfall des Menschen preisgeben – sie sind Mensch und Schatten, Tatsächliches und Andeutung. Wie fragile Adern heben sich die Striche vom Untergrund ab und strömen in konkreten Körperformen zusammen. Manchmal wirken die Figuren prometheisch, obwohl oder gerade weil ihre flüchtigen Strukturen, ihre fragilen Oberflächen sich zu maximaler Komplexität verdichten.

Die Farbe dient Kirchmayr dazu, eine Reflexionsebene für den Betrachter einzuziehen. Etwa wenn ein alt und krank wirkender Mann in dunklem Anzug grünstichig wird, so setzt er das Motiv mit der Farbe in einen Kontext, der eine Stimmung suggeriert, die vorgibt nachvollziehbar zu sein, weil sie einen inneren Zustand verstärkt – jedoch irritiert und sogar verstört. Gleichsam dienen Kirchmayr in seinen jüngeren Arbeiten abstrakte Elemente, etwa beim Porträt eines Kardinals, oder überzeichnete realistische Elemente, etwa eine Figur, auf deren Kopf ein fauler Kürbis sitzt, als Charakteristika seiner Figuren im umgekehrten Sinn –  als Bebilderung äußerer Zustände, die sich am Individuum manifestieren. Auch abstrakte Elemente mischen sich organisch in die figurativen Bilder. Gesichtspartien oder Körperteile verschwimmen ins Abstrakte und verstärken dadurch den tragisch-menschlichen Faktor. Dort wo Kirchmayr abstrakter wird, tut er dies, um Strukturen aufzuweichen und Rollenbilder zu hinterfragen, ihm dient die Abstraktion als Charakterisierungsinstrument.

Kirchmayrs Darstellungen des Menschlichen oder auch des Menschenzerfressenden, mögen ihm also dazu dienen, innere Stimmungen der Gesellschaft nach Außen zu kehren. Seine Figuren wirken verstörend, weil man sich in ihrem Blickfeld wähnt, weil sie oft direkt aus dem Bildrahmen heraus den Betrachter zu fokussieren scheinen.
So steht in Kirchmayrs Zeichnungen der physische Zustand auch für das Innenleben seiner Figuren. Manchmal erreichen die Figuren etwas Schemenhaftes, sie sind, wie bei Mušič, Schatten ihrer Existenz, Schatten des Lebendigen und Möglichen, eine Konsequenz des Lebendigen.

Kirchmayrs Motive sind auf den ersten Blick destruktiv, deuten den Verfall an, weil sie so viel Inneres nach Außen kehren, weil sie anatomisch wirken. Man ist erinnert an das weibliche und das männliche Skelett in der Capella Sansevero in Neapel, deren Adern- und Venengeflecht seit dem 18. Jahrhundert vollständig erhalten ist – Knochen und Venen. Was aber bei Kirchmayr so destruktiv wirkt, ist vielmehr eine Verdichtung innerer und äußerer Zustände, gesellschaftlicher und individueller Befindlichkeiten zu einer Synthese, einem Porträt, einem schemenhaften Abbild des wahrscheinlich Realen.

Foto: Andreas Tischler
Gewinnspiel

Ein ganz besonderes Weihnachtskonzert

Die Weihnachtskonzerte TRUMPETS IN CONCERT – A VERY SPECIAL CHRISTMAS bedeuten seit 19 Jahren für hunderte Familien einen festlichen und gefühlvollen Höhepunkt der Weihnachtszeit. Traditionelle Weihnachtslieder, klassische Stücke, Balladen und Ohrwürmer lassen uns die Freude und Würde des Weihnachtsfestes hautnah spüren. A VERY SPECIAL CHRISTMAS ist ein besonderer Abend, festlich, nachdenklich, fröhlich und voll Geborgenheit.

Die Konzertformation TRUMPETS ist längst weit über die Grenzen Österreichs bekannt. Seit Jahren gestaltet die Klassikband nicht nur stimmungsvolle und glanzvolle Konzerte bei Festivals und in Kirchen in Österreich. Regelmäßig ist TRUMPETS IN CONCERT auch bei internationalen Festivals zu Gast. So traten TRUMPETS bei den Bregenzer Festspielen auf, gastierten in London bei Proms at St. Jude's und konzertierten mehrmals beim Internationalen Festival Carinthischer Sommer, wo es auch mit dem englischen Komponisten Sir Peter Maxwell Davis künstlerisch zusammenarbeitete . TRUMPETS wurde gleich zweimal hintereinander eingeladen die musikalische Umrahmung der Inauguration von Bundespräsident Dr. Heinz Fischer zu gestalten, die auch im österreichischen Fernsehen ORF 2 live zu hören und zu sehen war. Bei NAXOS erschien die CD Imperial Fanfares und wurde international veröffentlicht. Im November 2016 war das Ensemble auf großer Kanada-Tournee u.a. mit Auftritt im Austrian Cultural Forum Ottawa.

Diese Klassik-Band ist nicht nur im Lauten stark, sondern auch in den leisen Tönen. Brillanz trifft auf Sensibilität. Jeder Auftritt der Trompeter bietet ein einzigartiges Musik-Erlebnis. Künstlerische Brillanz und vielfältige, spannende Programme verschmelzen zu einem Abend voll Emotionen – ob in den Sälen der Konzerthäuser oder den sakralen Räumen von Kathedralen und Kirchen.

Diesmal darf das Publikum gespannt sein auf Barockmusik, feierliche (oder: fromme?) Weisen aus Kirchenmetten und fröhliche Christmas-Songs: Stimmungsvolle Vorweihnachtszeit mit TRUMPETS IN CONCERT – A VERY SPECIAL CHRISTMAS in der geheizten Wiener Minoritenkirche. 

Kartenverkauf beginnt ab sofort

Karten sind erhältlich bei Öticket und Wien Ticket sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter www.leebmusic.com

Kartenservice und Ticketline: : 0699/10550308
 

Trumpets in Concert – A very special Christmas  

...himmlischer FESTGLANZ und extravagante GLANZPUNKTE

Fr 1.12.2017, 19:30, Stadtpfarrkirche Wörgl, Tirol

So 3.12.2017, 16:00, Kulturhaus Römerfeld Windischgarsten, OÖ

Fr 8.12.2017, 16:00, Lisztzentrum Raiding, Burgenland

Sa 9.12.2017, 19:30, Minoritenkirche, Wien

Do 14.12.2017, 19:30, Minoritenkirche, Wien

 

Sa 16.12.2017, 19:30, Minoritenkirche, Wien

Mitmachen und gewinnen

Wir verlosen 2 x 2 Karten für das Konzerterlebnis am 9. Dezember in der Wiener Minoritenkirche. Mail an office@diemucha.at, Kennwort "Trumpets". Einsendeschluss ist der 6. Dezember 2017.

Foto: Lona Barce

Sicherheit

Produktrückruf: „Rauchwarnmelder“

Die Firma Uni-Elektra GmbH informiert über den
Rückruf des Artikels „Rauchwarnmelder JB-S02“mit der IAN 113099.

 Die Firma Uni-Elektra GmbH führt im Sinne des vorbeugenden
Verbraucherschutzes aktuell einen Warenrückruf des Artikels
„Rauchwarnmelder JB-S02“ mit der IAN 113099 (siehe Typenschild nach
Abnahme des Batteriefachdeckels) durch. Im Rahmen von Untersuchungen
wurde festgestellt, dass einzelne Geräte zu spät oder zu leise
auslösen. 

Die Firma Uni-Elektra GmbH bittet daher alle Kunden, den Rückruf
dringend zu beachten und den betroffenen Artikel nicht weiter zu
verwenden. Der Rauchwarnmelder wurde unter anderem bei Lidl
Österreich seit 29.02.2016 verkauft und ist bereits nicht mehr im
Verkauf. Diese Warnung besagt nicht, dass die Gefährdung von Lidl
Österreich verursacht worden ist.  

Der Artikel kann in allen Lidl-Filialen zurückgegeben werden. Der
Kaufpreis wird selbstverständlich erstattet, auch ohne Vorlage des
Kassenbons. 

Von dem Warenrückruf ist ausschließlich der Artikel „Rauchwarnmelder
JB-S02“ mit der IAN 113099 (siehe Typenschild nach Abnahme des
Batteriefachdeckels) betroffen. Andere Rauchwarnmelder, insbesondere
weitere Produkte der Firma Uni-Elektra GmbH, sind von dem Rückruf
nicht betroffen.

Kundeninformation
Der Lidl-Österreich-Kundenservice steht unter der gebührenfreien
Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00
Uhr und am Samstag von 8:00 bis 17:00 Uhr ebenfalls zur Verfügung.

Die Firma Uni-Elektra GmbH entschuldigt sich bei allen Betroffenen
für die entstandenen Unannehmlichkeiten.  

Foto: Shutterstock/Alexander Kirch
Gastronomie

Neuer asiatischer Food Hotspot Aï Vienna

Mit Aï Vienna zieht ein Restaurant ins Goldene Quartier, das ein neues Konzept japanisch-asiatischer Küche erstmals nach Wien bringt und seine kulinarische Intention bereits im Namen ankündigt - denn Aï ist das japanische Wort für „Liebe“.
 
Mitten im Herzen der Wiener Innenstadt präsentiert sich ein Gastronomie-Konzept, das hochwertige, innovative asiatische Cuisine mit japanischem Einfluss in ihrer facettenreichen Geschmackswelt erlebbar macht. Neben dem japanischen Holzkohlegrill Robata und Sushi-Bar, die als Active Kitchen dem Gast Einblick und direkte Kommunikation mit dem Koch ermöglichen, komplettiert eine Classic Cocktail-Bar & Lounge das 'Aï Vienna Erlebnis'.
 
Damit wurde ein Ort geschaffen, der die vielen Strömungen der asiatischen Küche neu webt, ein Ort an dem man sowohl den Business Lunch, als auch unvergessliche Dinner mit Freunden im 'Family Style' zelebriert und Mixology Art genießt. Besonders das in Asien beliebte Teilen unterschiedlicher Gerichte, ist für Aï Vienna wichtiger Bestandteil des Konzepts.
 
Das internationale Team, das mehr als 10 Nationen vereint, formierte sich rund um Managing Director der AT Kamp Catering Gruppe Mark Khalifé, Group Executive Chef Samuel Wilkes, Head Chef Sören Herzig, Development Chef Richard Seidel sowie Pâtisserie Chef Daniele Teuchmann. Sie erwecken Aï Vienna nicht nur zum Leben, sondern stellen regionale Produzenten in den Mittelpunkt, die sich auf der Speisekarte wiederfinden und dem Gedanken 'farm to table' entsprechen.
 
"Es war für uns von Anfang an klar, dass wir mit der hohen Qualität, die uns österreichische Produkte bieten, eigene Kreationen entwickeln. So haben wir Miso Suppe oder Getauchte Jakobsmuscheln mit Speck von Johann Ortner kombiniert, der auf unserer Karte charmant als 'Herr Ortner' gefunden werden kann", erzählt Chefkoch Sören Herzig, "Ergänzt werden sie mit den besten Produkten aus aller Welt." Auch bei Gemüsezutaten wurden mit heimischen Bauern Kooperationen geschlossen. Im Sinne der Nachhaltigkeit werden einige asiatische Gemüsesorten exklusiv für Aï angebaut.
 
Vom Robata-Grill werden Alpenrindspieße, Lachsforelle und Seesaibling serviert, außergewöhnliche Kombinationen bieten Gänselebergyoza, Beiried Tataki, Herrn Ortners Schwein auf Char Siu Art mit Nüssen oder Sashimi mit Limetten-Trüffelmarinade.
Als Dessert wird unter anderem die japanische Spezialität Rain Drop (Mizu Shingen Mochi) mit "Hallstein Water" der Familie Muhr, das vom Dachsteingletscher stammt, zubereitet. Auch hier wurde konsequent die Verschmelzung regionaler Produkte mit asiatischer Kochkunst fortgesetzt.
 
Für die Sushi-Bar konnte der japanische Chef Zaw Tun Zaw gewonnen werden, der bereits 18 Jahre in seinem Heimatland arbeitete. Mit einem 6-köpfigen Team werden kunstvoll Sushi, Sashimi, Maki und Nigiri kreiert. Insgesamt 26 Sushi-Gerichte finden sich auf der Karte. Darunter Signature Makis mit Foie gras, Süßwasseraal, handgetauchte Jakobsmuschel sowie Soft-Shell Crab.
Pâtisserie Chef Daniele Teuchmann lässt die Eindrücke seiner Japan-Aufenthalte einfließen, deren Zitate man auf der Dessertkarte entdecken kann.
 
Hinter der Bar ist Mixologist und Bar Managerin Isabella Lombardo für die Cocktails verantwortlich. Sie ließ ihrer Kreativität freien Lauf und sich von japanischen Pop-Art Zitaten, sowohl in der Namensgebung, als auch in der Zusammensetzung der Zutaten inspirieren.
"Kill Bill" ist beispielsweise eine Neuinterpretation des Klassikers Moscow Mule, der mit Pandan-Blättern und Sandelholz geräuchert ein komplett neues Aroma entfaltet.
 
INTERIORDESIGN IN DER SEITZERGASSE 6
Auf zwei Stockwerken und 600 Quadratmetern wurde vom mehrfach ausgezeichneten Designer Gregory Gatserelia (www.gatserelia.com) eine klare Formensprache gewählt, die der Geradlinigkeit der asiatischen Küche entspricht.
 
Die Verschmelzung der verschiedenen Stilrichtungen wird durch eine Glasskulptur symbolisiert, die beide Stockwerke miteinander verbindet. Gegensätzliche Materialien, wie Marmor, Leder, Edelhölzer und Kupfer schaffen subtil verschiedene Bereiche, die Robata-Grill, Sushi- und Cocktail-Bar voneinander abgrenzen, aber dennoch als Einheit erscheinen lassen. Durch stimmungsvolle Details werden die verschiedenen Oberflächen mittels Lichtdesign zu einem Spiel der Kontraste. Einzigartig ist auch das Porzellan, das für Aï Vienna in Japan designt, angefertigt und an die unterschiedlichen Gerichte angepasst wurde.
 
Für private Events steht eine Glasbrücke als schwebender Dining Room zur Verfügung, in der warmen Jahreszeit lockt ein Gastgarten in die Seitzergasse - eine Ruheoase im hektischen Treiben der Innenstadt.
 
DAS ERSTE SEINER ART
Aï Vienna, das aus der Feder der AT Kamp Catering Gruppe stammt, ist der Start für eine Expansion in andere Länder. "Wien ist eine Stadt voller Kultur und Leben, hat eine fantastische Küche und Szene - ein Restaurant, wie Aï gibt es jedoch noch nicht. Damit ist es für uns der ideale Ausgangspunkt, um hier unsere ersten Wurzeln zu schlagen, und danach in anderen Metropolen durchzustarten", so Mark Khalifé.
 
Foto: Aï/Vienna
Handel

Online-Werbung wirkt

An den digitalen Wandel muss man sich anpassen. Werbung und Marketing sind ausschlaggebend für den Erfolg einer Firma. Will ein Unternehmen effektiv, zielgruppengerecht und zeitgemäss kommunizieren, führt kein Weg an Online-Werbung vorbei. Die Zukunft ist digital, so auch im Bereich Werbung. Genau dort setzt das Ad-Tech-Unternehmen Gonnado an und hilft den Einzelhändlern den Schritt in die Digitalisierung zu machen. Dadurch werden die potentiellen Kunden vom Internet wieder zurück ins Ladengeschäft geholt.

Das Consulting-Unternehmen McKinsey hat in einer Studie festgestellt, welche Gründe einer Kaufentscheidung zugrunde liegen. Dabei stellte sich heraus, dass digitale Werbemassnahmen nicht nur ausschlaggebend für den Kaufentscheid sind, sondern auch das Kaufverhalten, also die sogenannte Customer Journey, erheblich beeinflussen. Bei klassischen Medien ist dieser Beeinflussungseffekt auf die Customer Journey nur sehr gering, was somit deutlich für eine Investition in Online Marketing spricht. 

Online-Werbung verändert die Konsumentenwelt   
Die Customer Journey hat sich im Verlauf der Zeit verändert. Früher war der Kaufprozess relativ linear und gut überschaubar. Derzeit ist er mehrdimensional, von Firmen nur schwer vorhersehbar und nicht mehr zu kontrollieren. Der Konsument ist heutzutage dank des Internets bestens informiert, auch über Angebote der Konkurrenz, und hat zahlreiche Möglichkeiten sich für oder gegen einen Kauf zu entscheiden. Dies stellt für den stationären Einzelhandel ein Problem dar. 

Mit Online-Werbung Kunden messbar zurück in den Laden bringen 
Das Internet-Verhalten der potentiellen Kunden kann man nun verwenden, um dem Einzelhandel entgegenzukommen. Gonnado hat einen Mobile-Coupon entwickelt, um die Interessenten im Netz zurück in den Laden zu führen. Der Mobile-Coupon wird mittels Online-Anzeige spezifischen Zielgruppen angezeigt, was die Werbung effizienter werden lässt. Bei der Einlösung dieses Rabattcoupons im Geschäft wird er dank eines unverkennbaren Codes jener Anzeige zugeordnet, die zum Herunterladen des Coupons geführt hat. So wird der Erfolg jeder einzelnen Online-Anzeige gemessen, wodurch dieses noch kundenspezifischer gestaltet werden kann. Somit ermöglicht es Gonnado dem Einzelhandel, via Mobile-Coupons mehr Kunden ins Geschäft zu holen. Schon über tausend Unternehmen haben die Effektivität von Gonnados Coupon-Remarketing entdeckt und steigern dadurch ihren Umsatz mit einem Faktor 4x bis 50x des investierten Werbebudgets. 

Foto: Gonnado
Gesundheit

Digitale Patientendokumentation

Was Vision war, ist erstmals Realität: In allen Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen der Barmherzigen Brüder Österreich existiert die vollständig papierlose, multimediale digitale Patientendokumentation. Krankengeschichten liegen inkl. Fieberkurve, Pflegedokumentation, Medikationsdaten, Bildern und Befundergebnisse von medizinischen Geräten, von Patienten mitgebrachte Befunde u.v.a. in einer einzigen interdisziplinären Oberfläche für Medizin, Pflege und therapeutische Dienste vor. Mit diesem interdisziplinären und in der Gesamtheit wohl einzigartigen Projekt setzen die Barmherzigen Brüder einen Meilenstein für die optimale Patientenversorgung im deutschsprachigen Raum.

Im Gegensatz zu ELGA dienen die Daten nicht dem Informationsaustausch mit anderen Gesundheitsdiensteanbietern, sondern sind das multimedial digital aufbereitete Ergebnis aller zur Verfügung stehenden Patientendaten zur bestmöglichen Versorgung innerhalb eines Krankenhauses oder einer Pflegeeinrichtung.

„Als einer der größten privaten und von einem Orden geführten Gesundheitsdiensteanbieter Österreichs ist es uns ein Anliegen, medizinische und pflegerische Versorgung sowie innovative Medizintechnik auf höchstem Niveau anzubieten“, sagt Direktor Adolf Inzinger, Gesamtleiter der Österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder. „Die österreichweite Umsetzung der multimedialen digitalen Patientenakte in unseren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ermöglicht einen enormen Fortschritt für die Patientensicherheit sowie für Qualität und zeitnahe Entscheidungsfindung bei der Behandlung und Pflege.“

Es laufen nicht nur die Dokumentationsprozesse in den Ambulanzen und im stationären Bereich digital. Ebenso sind alle medizinischen Geräte an die IT angebunden. Auch der gesamte Versorgungsprozess und die medizinische Dokumentation (inklusive Medikationsprozess von der Anordnung bis zur Ausgabe etc.) laufen digitalisiert ab. Die digitale Dokumentation ist rund um die Uhr durch die Softwarelösungen der ordenseigenen Firma Care Solutions von jedem Ort innerhalb der Einrichtung je nach Berechtigung möglich und aufrufbar.

Die Softwareprogramme der ordenseigenen Firma Care Solutions werden neben den Einrichtungen der Barmherzigen Brüder auch in weiteren Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen österreichweit eingesetzt.

Hohe Sicherheit der Patientendaten 

Der Datenschutz und die Datensicherheit sind bei der digitalen Patientenakte ein wichtiges Thema. „Die Daten sind bei unserem System sehr gut geschützt“, versichert Michael Wiltschnigg, Leiter IT-Applications der Barmherzigen Brüder Österreich und Ge­schäftsführer der Care Solutions GmbH. „Die Systemzugänge sind mittels biometrischer Authentifizierung, also einem ‚digitalen Fingerprint‘, gesichert. So haben nur befugte Ärzte und Pflegepersonen Zugriff auf die sensiblen Informationen.“ Zudem kann durch die Authentifizierung jederzeit nachvollzogen werden, wer Daten gelesen oder bearbeitet hat. Die Daten werden in ordenseigenen Rechenzentren gesichert. Auch im Falle einer Störung ist das System technisch so abgesichert, dass es rund um die Uhr verfügbar ist und die gesamte Akte in lesbarer Form für Pflege und Medizin zur Verfügung steht.

Daten auf einen Blick: Vorteile für alle Beteiligten

Insbesondere die Patienten der Krankenhäuser und Bewohner der Pflegeeinrichtungen der Barmherzigen Brüder profitieren von der Umstellung auf die digitale Akte. Durch die höhere Dokumentations- und Informationsqualität können die benötigten Behandlungen und Pflegemaßnahmen schneller erfasst und umgesetzt werden. „Der Arzt hat einen diagnostischen und therapeutischen Gesamtüberblick und kann seine Entscheidungen auf Basis vollständiger und aktuellster Informationen treffen“, erläutert Univ.-Prof. Ing. Dr. Gerhard Stark, Ärztlicher Direktor der Österreichischen Ordensprovinz der Barmherzigen Brüder. „Das Vorliegen der kompletten Informationen ermöglicht es zudem, eine rasche und kompetente Auskunft zur Behandlung zu geben.“ Mehrfachuntersuchungen können vermieden, Fehldiagnosen und Medikamentenunverträglichkeiten minimiert werden.

„Zusätzlich erhalten wir aus der elektronischen Dokumentation Erkenntnisse, die anonymisiert als Grundlagen für pflegewissenschaftliche Studien und für die Entwicklung verwendet werden können“, sagt Dir. Lydia Viktoria Gromer BA, Leitung Zentrales Pflegemanage­ment der Barmherzigen Brüder Österreich. „Wichtig bei der digitalen Dokumentation ist die Schulung und Begleitung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Einsatz in der Praxis.“

Für Pflegekräfte, Ärzte und Therapeuten bedeutet die digitale Akte eine Vereinfachung der Arbeitsprozesse. Spezielle Wägen mit 22-Zoll-Monitoren und Notebooks sind jetzt unverzichtbare Begleiter. „In unseren Einrichtungen sind die Produkte von Care Solutions unverzichtbare Instrumente beim Visitenmanagement, im Behandlungs- und Pflegesteuerungs- oder Verwaltungsbereich geworden", so Michael Wiltschnigg. „Alle Daten können auf einen Blick erfasst werden. Das oft zitierte ‚digitale Krankenhaus der Zukunft' ist bei uns damit heute schon Realität!" Die Dokumentation ist auf allen Arbeitsplätzen abrufbar, eindeutig nachvollziehbar und leserlich – das Suchen von Befunden oder radiologischen Bildern ist mittels Mausklick in Sekundenschnelle erledigt. Durch die digitale Patientenakte kann der gesamte Prozess des Versorgungsablaufs abgebildet werden. Komplexe Abklärungs- und Behandlungswege innerhalb eines Krankenhauses oder einer Einrichtung können so strukturiert und transparent dargestellt, Missverständnisse und Fehler in der Kommunikation verhindert werden.

Qualitätssteigerungen für zahlreiche Prozesse

Die digitale Dokumentation hat auch im Hintergrund zu zahlreichen Qualitätsverbesserungen beigetragen: Die Daten liegen in strukturierter Form vor. Das erleichtert zahlreiche Auswertungen, die automatisierte Arztbrieferstellung, die Einmeldung von Medikamenten in ELGA etc. Die Umschlüsselung der Medikation (Umstellung von Medikamenten, die Patienten zuhause einnehmen, auf wirksubstanzgleiche Medikamente des Krankenhauses und nach der Entlassung vice versa), das Arzneimittelbewilligungsservice und die Einbindung von ID-Pharma und Diagnosia für Allergiechecks zur Überprüfung von Wechselwirkungen oder für notwendige Dosisanpassungen laufen nun im Hintergrund ebenfalls automatisiert ab.

Weitere Potenziale

lm Rahmen der österreichweiten Ausrollung der digitalen Akte bei den Barmherzigen Brüdern wurden weitere Projekte initiiert und großteils bereits umgesetzt. Neben mobiler Sprachaufzeichnung für das Diktieren von Befunden am Smartphone und bereits vereinzelter Spracherkennung sind dies Apps für die Wunddokumentation, Fieberkurve und Pflegedokumentation die auf jedem beliebigen Device zur Verfügung gestellt werden können, um den Behandlungsprozess noch effizienter zu unterstützen.

Software aus der Praxis für die Praxis

Bei der Einführung der elektronischen Patientenakte und noch zahlreicher weiterer „begleitender" Projekte haben die Barmherzigen Brüder der ordenseigenen SoftwarefirmaCare Solutions vertraut. Deren Portfolio besteht u. a. aus Dokumentationsprogrammen für Medizin, Pflege, Wundmanagement oder den Bereich Intensivstation und Anästhesie. „Die hohe Akzeptanz der digitalen Dokumentation beruht vor allem auf der Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Softwareprodukte“, erläutert Care Solutions Geschäftsführer Michael Wiltschnigg. Auch engagierten Ärzte und Pflegekräfte externer Kunden liefern Input für die Entwicklungen. „So bietet Care Solutions eine hoch konfigurierbare und sehr benutzerfreundliche Software aus der Praxis für die Praxis.“

Digitalisierung im Zeichen von Tradition, Innovation und Fortschritt

Die Dokumentation von Krankengeschichten hat bei den Barmherzigen Brüdern Tradition. Der Ordensgründer, der hl. Johannes von Gott, ließ bereits im 16. Jahrhundert als erster schriftliche Aufzeichnungen erstellen, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu erzielen. Getreu dem Ordensgrundsatz „Gutes tun und es gut tun“ entspricht es der Tradition des Ordens, neue Entwicklungen im Gesundheitsbereich voranzutreiben. Dir. Adolf Inzinger unterstreicht: „Die Barmherzigen Brüder sind seit jeher Vorreiter bei Innovationen in Medizin und Pflege – mit der Umsetzung der digitalen Patientendokumentation in unseren Krankenhäusern und Einrichtungen konnten wir hier einen weiteren Meilenstein setzen.“

Foto: KH Barmherzige Brüder
Bio Austria

Tag der Bio-Landwirtschaft

Am 28. September begehen die Biobäuerinnen und Biobauern Österreichs heuer erstmals den "Tag der Bio-Landwirtschaft". Mittels Verteilaktionen, besonderen Angeboten und Verkostungen in ausgewählten Wiener Filialen des Biofachhandels denn’s werden die Wienerinnen und Wiener über die zahlreichen Vorzüge der Bio-Landwirtschaft informiert. Eine abendliche Diskussionsveranstaltung im Imperial Riding School Renaissance Hotel Vienna rundet diesen Tag im Zeichen der biologischen Wirtschaftsweise ab. Der Tag der Bio-Landwirtschaft 2017 steht unter der Patronanz der Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima und wird in Kooperation mit denn’s durchgeführt.

Gründe, einen solchen Tag ins Leben zu rufen, gibt es reichlich, schließlich ist Österreich das EU-Land mit dem höchsten Bio-Anteil in der Europäischen Union: 22 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche werden hierzulande bereits biologisch bewirtschaftet und knapp jeder fünfte Bauernhof ist ein Bio-Betrieb. "Wir Biobäuerinnen und Biobauern freuen uns über jeden zusätzlichen Hektar biologisch bewirtschafteter Fläche und über jeden Griff der Konsumentinnen und Konsumenten zu einem Bio-Produkt aus Österreich, denn das ist auch gut für die Umwelt und das Klima", betont BIO AUSTRIA Obfrau Gertraud Grabmann.

Reine Luft, sauberes Wasser, fruchtbare Böden

"Mit dem Tag der Bio-Landwirtschaft wollen wir dazu beitragen, das Bewusstsein in der Gesellschaft für die vielfältigen Leistungen der biologischen Landwirtschaft weiter zu stärken", betont Grabmann. Die Botschaft ist klar: Bio-Produkte sind weit mehr als hochqualitative Lebensmittel. Durch einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen erbringt die Bio-Landwirtschaft zahlreiche Leistungen, die für die gesamte Gesellschaft von Bedeutung sind. So sorgt die biologische Landbewirtschaftung für reine Luft, sauberes Wasser, nachhaltig fruchtbare Böden und erfüllt darüber hinaus die höchsten Tierwohl- und Qualitätsstandards, erklärt Grabmann.

Bio - einfach sichere Lebensmittel

Hinter Bio steht des Weiteren ein umfangreiches Qualitätssicherungssystem: Der Warenfluss wird von der bäuerlichen Urproduktion über die gewerbliche Verarbeitung bis hin zum Handel genau kontrolliert. Betriebe werden mindestens einmal im Jahr von unabhängigen, staatlich autorisierten Kontrollstellen überprüft und bekommen erst nach gewissenhafter Begutachtung ein Bio-Zertifikat mit einem Jahr Gültigkeit. "Kein anderes Lebensmittel wird derart streng vom Feld bzw. Stall bis zum Teller kontrolliert. Bei Bio kann man sich daher einfach sicher sein", betont die BIO AUSTRIA-Obfrau. 

Bio, regional und saisonal als Königsdisziplin  

Die regionale Herkunft der Bio-Lebensmittel ist für viele Konsumentinnen und Konsumenten ein wesentliches Kaufkriterium. Darüber hinaus spielt der Gesundheitsaspekt eine wichtige Rolle beim Griff zu Bio, hier besonders der Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide und leicht lösliche mineralische Düngemittel im Anbau. Großen Wert legen die Österreichinnen und Österreicher auch auf die absolute Gentechnik-Freiheit von Bio-Lebensmitteln, nennt Grabmann wichtige Argumente für Bio-Produkte aus Konsument/innen-Sicht. "Wer außerdem auch saisonal einkauft, also in der jeweiligen Jahreszeit in Österreich produzierte Lebensmittel wählt, hat die Königsdisziplin der Lebensmittel für sich entdeckt“, so Grabmann abschließend.

Foto: Bio Austria/Sonja Fuchs
Ausflugstipp

11. Wiener Weinwandertag

Über den Dächern Wiens, direkt an der Höhenstraße gelegen, findet man das erst heuer wiedereröffnete Café & Schloss Cobenzl. Mit einem unvergleichlichen Ausblick über die Stadt und dem bunten Herbsttreiben der Natur, lädt das Schloss am Berg zu den Wiener Weinwandertagen am 30. September und 1. Oktober.

Seien es Wiener Lieder, Schlager, oder ein buntes DJ-Programm – im malerischen Schlosspark, in prachtvoller Kulisse des Schlosses, ist für alle jungen- und junggebliebenen Weinwanderer etwas dabei.

“Auf die Weinwandertage freuen sich jedes Jahr viele WienerInnen, aber auch Besucher der Stadt. Mit unserem bunten Kulinarik, Kunst- und Kulturprogramm verbinden wir Moderne und Tradition, wollen Menschen zusammenführen die das Leben genießen. Egal ob Jung oder Alt, Stammgäste oder Besucher”, so Georg Demmer, der das Café & Schloss Cobenzl mit der Arbeitsgruppe Luftschloss betreibt.

Das Rahmenprogramm im Detail
Das Team rund um Betreiber und Kreativkopf Georg Demmer freut sich das bunte Live- und DJ-Programm, in dem mit Liebe neu gestalteten Schlossareal am Berg, präsentieren zu dürfen: Unter anderem unterhalten Felix Kramer oder Zur Wachauerin die herbst- und weinliebende Meute mit Live-Performances. DJ Support tagsüber und eine Afterparty mit Überrschungs-DJ zur späteren Stunde ist Teil ebenso Teil des Programms.
 
Für Speis und Trank ist natürlich gesorgt. Wein wird es vom ansässigen Weingut Wien Cobenzl geben. Köstliches Raclette von Jumi Käse. Reichlich belegt Brote von Trzesniewski und Schnaps von gruener.li.
 
Auch die Kunst kommt nicht zu kurz und rundet das Programm ab: In der Luftschloss Galerie gibt es eine Kunstausstellung zu besichtigen, kuratiert vom Kunstverein Rundum. Zu sehen sind Werke von Götz Bury, Mimi, Dorothée Berghaus, Neda Nikolic, Alex & David Grüner und Sophie Bayerlein.
Foto: Reinhard Gessl
     

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