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Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Wien ist LGBT-Hotspot Europas

EuroPride

Wien ist LGBT-Hotspot Europas

Der WienTourismus hatte mehr als zwei Jahre lang die Werbetrommel für die EuroPride gerührt, zu der rund 1 Million TeilnehmerInnen auch aus dem Ausland erwartet werden. Auf der EuroPride selbst zeigt er mit seinen Tourist-Infos und speziellen Angeboten über die Vienna City Card Präsenz. Bei der Regenbogenparade am 15. Juni ist ein WienTourismus-Truck mit DJ Tamara Mascara und internationalen JournalistInnen, Influencern und Reiseveranstaltern unterwegs. In puncto Wertschöpfung ist die reisefreudige Zielgruppe besonders interessant.

In den kommenden zwei Wochen trifft sich die internationale LGBT-Community bei der EuroPride in Wien. Rund 1 Million BesucherInnen aus dem In- und Ausland sowie Wien werden auf dieser Großveranstaltung erwartet, die sich für Menschenrechte, Akzeptanz und Liebe über alle Grenzen hinweg einsetzt. „Im 50. Jahr von Stonewall ist es für Wien eine besondere Freude und Ehre, von 1. bis 16. Juni 2019 Gastgeberstadt der EuroPride zu sein“, betont Tourismusdirektor Norbert Kettner. Vor 50 Jahren – am 28. Juni 1969 – begannen nach einer Razzia in der New Yorker Szenebar „Stonewall Inn“ Unruhen, die bis heute nachwirken. Denn mit ihnen startete der Kampf für gleiche Rechte der LGBT-Community, der bis heute anhält und jedes Jahr im Juni fast auf der ganzen Welt mit zahlreichen Prides seinen Höhepunkt erreicht. „Wien ist ein kosmopolitisches Kaleidoskop – eine Weltstadt, in der unterschiedliche Lebensstile, Offenheit und gegenseitiger Respekt aktiv gelebt werden und in der Vielfalt als Stärke gilt. Daher gibt es wohl kaum einen geeigneteren Ort, um die EuroPride in diesem Jubiläumsjahr zu feiern.“
 
Umfassende Bewerbung in elf Ländern
Bereits seit mehr als zwei Jahren bewirbt der WienTourismus die EuroPride über Medienarbeit, B2B-Events, Marketingkooperationen sowie bei anderen Prides in insgesamt elf Ländern weltweit: USA, Kanada, Australien, Brasilien, Japan, Deutschland, Schweiz, Italien, Großbritannien, Spanien und Österreich sind Fokusmärkte für Wiens LGBT-Marketing. Besondere Aufmerksamkeit erzielte eine Online-Kampagne rund um die symbolische Eheschließung von Siri und Alexa, die gemeinsam mit der Agentur Serviceplan und dem Vangardist-Magazin umgesetzt worden war. Kern der Kampagne ist ein Hochzeitsvideo, das im Schloss Belvedere aufgenommen und bisher 4,5 Millionen Mal angesehen wurde. Zur EuroPride selbst holt der WienTourismus rund 30 internationale JournalistInnen, Influencer, Reiseveranstalter und MultiplikatorInnen in die Stadt, darunter VertreterInnen des japanischen Business-Netzwerks „Fruits in Suits“ oder Influencer aus Italien. Als Highlight ist bei der Regenbogenparade am 15. Juni ein WienTourismus-Truck mit DJ Tamara Mascara und internationalen Gästen am Ring unterwegs. Umfassende Informationen zu den rund 50 EuroPride-Events sowie LGBT-Angeboten der Stadt – vieles vergünstigt buchbar über die Vienna City Card – gibt es in den speziell gebrandeten Tourist-Infos am Albertinaplatz, Hauptbahnhof und Flughafen sowie über eine mobile Tourist-Info, die während der gesamten Dauer der EuroPride an allen Hotspots im Einsatz ist. Live-Eindrücke teilt der WienTourismus mit seinen insgesamt rund 800.000 Fans auf Facebook, Instagram und Twitter.
 
Vom Hidden Hero zum Hotspot: Wien punktet mit Kultur und Vielfalt
Der WienTourismus spricht die LGBT-Zielgruppen bereits seit mehr als 20 Jahren gezielt an. In dieser Zeit hat sich die Stadt vom „Hidden Hero“ zum mehrfach ausgezeichneten „Hotspot“ entwickelt. 2018 wurde Wien mit dem australischen LGBTI-Award ausgezeichnet, 2017 von GayTravel.com zur „best international destination“ sowie von der Welttourismusorganisation UNWTO zur „iconic destination for LGBT travellers“ gekürt. „Aus einer Umfrage wissen wir, dass schwule und lesbische Reisende – neben Wiens einschlägigen Angeboten – vor allem die reiche Geschichte der Stadt, die beeindruckende Architektur sowie das umfangreiche Kunst- und Kulturangebot schätzen“, berichtet Norbert Kettner. „Sie sind überdurchschnittlich gut gebildet, verdienen rund 20 % mehr als der Wiener Durchschnittsgast und reisen öfter als andere BesucherInnen.“
 
Wertschöpfung unter dem Regenbogen
Weltweit gab das LGBT-Publikum 2018 insgesamt 218 Mrd. US-Dollar aus, so die „Global LGBT 2030 Research Study“ der Beratungsfirma Out Now Consulting. Bei der World Pride 2017 in Madrid beliefen sich die Gesamtausgaben der BesucherInnen auf 115 Mio. Euro. Potenzial, das auch Wien zu nutzen weiß. Kettner: „Es geht um die aktuellen Ausgaben der BesucherInnen, aber auch den mittelfristigen Werbe- und Imagewert dieser Veranstaltung. Die EuroPride wird der Stadt noch mehr Bekanntheit in der LGBT-Community verschaffen und Wiens Image als bunte, vielfältige und kosmopolitische Metropole nachhaltig prägen.“ Zur Anreise nach Wien bieten die ÖBB als Official Carrier der EuroPride die „Pride-Schiene Europa“ an, als Partnerhotels fungieren das Meliá Vienna, Le Méridien Wien, SO/Vienna sowie alle Betriebe der AccorHotels-Gruppe.

Foto: WienTourismus/ Paul Bauer

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