Logo: Zur Startseite
Lieber User von diemucha.at,

wir haben unsere Webseite technisch verbessert und bieten Ihnen ab sofort noch mehr Inhalte. Wir ersuchen alle User, die sich bereits auf der "alten" Webseite registriert haben und einen Beitrag oder Kommentar posten wollen, sich wie immer anzumelden. Da die Passwörter der User anonym sind, nutzen Sie bitte die Funktion "Passwort vergessen" – Sie erhalten umgehend einen Zugang per Mail, bitte sichern Sie hier ihr altes (oder ein neues Passwort), ungestörtes Posten ist danach sofort wieder möglich.
Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, senden Sie bitte ein Mail an administrator@diemucha.at, wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen. Auch Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

ASFINAG Abzocke

Bild des Benutzers Kritischer Bürger

ASFINAG Abzocke

Kritischer Bürger
0
Noch nicht bewertet
05.02.2021

Bis heute ist mir nicht klar, warum es der ASFINAG nicht möglich ist, Vignetten entsprechend dem Nutzungszeitraum zu verkaufen, Bislang gibt es nur die Möglichkeit eine 10-Tages-Vignette, eine 2-Monats-Vignette und eine Jahresvignette zu kaufen. Benötige ich beispielsweise ab Mai eine Vignette, weil ich einen neuen Wagen angemeldet habe, werde ich dazu gezwungen, eine der drei Varianten zu nutzen.

Alle Varianten haben Nachteile für die Konsumenten. Eine Jahresvignette zum Preis von 92,50 Euro zu kaufen, dafür aber nur eine Vignette mit der Gültigkeit von sieben Monaten (von Mai bis Dezember) zu erhalten, widerspricht jeder Logik. Die Vignette müsste – wenn ich den vollen Preis bezahle – ein Jahr gültig sein, demnach bis zum Mai des Folgejahres.

Die Alternative der 10-Tagesvignette fällt für die meisten Menschen aus, außer man ist Urlauber oder Durchreisender.

Die Variante der 2-Monats-Vignette führt dazu – was in meinem Fall passiert ist – dass man die Gültigkeit leichter vergisst und eine saftige Strafzahlung riskiert. Wenn man mein oben angeführtes Beispiel heranzieht, fehlt dann bis zum Jahresende noch immer 1 Monat, ich müsste also nochmals eine 2-Monats-Vignette für dieses eine Monat kaufen (und zahle ein Monat für nichts) oder mehrere 10-Tages-Vignetten.

In fast jedem Fall – außer beim Kauf einer Jahresvignette – verdient die ASFING und der Konsument verliert.

Was ist das System hinter dieser unlogischen Vorgehensweise?

Weiters finde ich es grenzwertig, dass – im Falle einer abgelaufenen Vignette – eine Aufforderung zur Zahlung von Ersatzmaut erst zwei bis drei Monate (!!!) später per Post zugestellt wird. Und das in digitalen Zeiten. 

Durch dieses Vorgehen wird sichergestellt, dass das "Vergessen" der abgelaufenen Vignette keinesfalls zu früh bemerkt wird und sich die Strafzahlung – wegen Wiederholung des Delikts – erhöht.

In meinem Fall führte das dazu, dass ich innerhalb einer Woche im September 2020 dreimal in Folge bestraft wurde, weil ich die Ablauffrist der Vignette schlichtweg vergessen hatte – und die Strafen erst im November und Anfang Dezember erhielt.

Die dritte Zahlung war auch keine Aufforderung in der Höhe von 120 Euro zur Zahlung von Ersatzmaut, sondern sofort eine Strafverfügung in der Höhe von 550 Euro.

Als ich schriftlich um Reduzierung dieses hohen Betrages ersuchte und meinen Fall schilderte (und meinen Fehler natürlich einsah), wurde mein Ansuchen mit der Begründung abgewiesen, es gäbe in dieser Causa bereits "Vorstrafen" (no na, wenn ich bereits zweimal bezahlt habe), ich sei deshalb als nicht "einsichtig" zu werten und müsse daher in präventiver Weise bestraft werden.

Zu guter Letzt wurde die Sstrafe um nochmals 55 Euro erhöht – es handelt sich dabei um die Kosten für das Strafverfahren. Gesamt muss ich nun 605 Euro bezahlen.

Kommentare

Iris20

Kenne ich leider auch.

Hans

Ist einem guten Freund auch passiert. Wir leben halt in einer Bananenrepublik.

Werbung