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Auslands-Schuljahr

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Auslands-Schuljahr

kritischer Konsument
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Zu meiner Zeit waren die 3-4wöchigen Sprachreisen in England (oder Frankreich bei den Französischlernenden) noch das Höchste der Gefühle. Heute muß es ein ganzes Schuljahr sein. Dabei können Studienanfänger (selbst an der PH) nicht rechtschreiben, akzentfrei sprechen oder sinnerfassend lesen. Unis klagen über die schlechte Schulausbildung, Gymnasien über die schlechten Grundlagen aus den Volksschulen. Welchen Sinn aber macht es, wenn Jugendliche der 6. Klasse AHS (10. Schulstufe) das Jahr in Japan, Südamerika oder Afrika verbringen? Danach sollen sie dann den Endspurt für die Zentralmatura bewältigen (viele Arbeiten dafür beginnen bereits in der 7. Klasse). In den 6. Klassen sollen bis zu einem Drittel der Schüler fehlen! Ein Schuldirektor spricht von 30% in seinen beiden 6. Klassen. Der Stadtschulrat fördert dies und bietet anschließend sogar ein Aufsteigen ohne Noten an. Wundert es jemanden, wenn die Allgemeinbildung auf der Strecke bleibt? Ein ganzes Jahr keine Geschichte, Geographie, Naturgeschichte usw. Dann sieht man fassungslos Leute mit Matura und Studium, die beim Assinger die einfachsten Fragen nicht wissen.

Kommentare

kritischer Konsument

Es wäre durchaus möglich, dieses Jahr nach der Matura vor dem Studienbeginn zu machen, aber nicht im laufenden Schulbetrieb.

Ich bin immer wieder entsetzt, wie schlecht Viertklässler lesen und schreiben können. Das war bei uns der leicht bewältigte Stoff nach der 1. VS-Klasse, sogar noch in den 80er Jahren bei meinen Kindern. Auch schrieben wir noch in der 1. Klasse mit Tinte in Schreibschrift. Heute begnügt man sich mit Heinzelmännchenschrift.  "Lesen, schreiben, rechnen" das Bildungsziel nach der Pflichtschule/Schulpflicht/Bildungspflicht, meint der Studienabbrecher (tatsächlich ja der aus der Uni wegen Minderleistung rausgeschmissene ) Kurz.

Iris20

Meine Tochter hat auch ein Schuljahr im Ausland absolviert. Sie war in England und hat es bis heute nicht bereut. Auch für ihren Job war dieses Jahr sehr wichtig, nicht nur, weil ihr Englisch viel besser geworden ist, sondern sie hat gelernt, Verantwortung zu übernehmen.

paradox

Tja, recht haben sie sicherlich mit vielem von dem was sie geschrieben haben! Aber ich denke, das alles eben seine Vor- und Nachteil hat, so auch das Auslands-Schuljahr! Andererseits ist es aber auch eine tolle Erfahrung, die man machen kann! Eine andere Kultur kennenlernen, die Sprache lernen und im allgemeinen einiges fürs Leben lernen! Meine Schwester war für ein Jahr in Kanada und ist begeistert von. Am liebsten würde sie wieder zurück ;) An diese Idee mit dem Schulaufenthalt im Ausland kam sie übrigens durch die Seite learnout.de, klick!

Und, was ich ihnen noch mit auf den Weg geben möchte ist, überlassen sie doch das ganze denen, die dafür bezahlt werden ;)

Aufpasser

Es gibt etliche Agenturen, die sich auf die Vermittlung spezialisiert haben. Da wird dann der Bedarf geweckt.

murks

Auf Sprachreise war ich nie. Gut, meine Schulbildung beschränkt sich auf 8 Jahre Pflichtschule und anschliessend 5 Jahre TGM (heute HTL). Sprachreisen wurden da nie angeboten, doch unser englischkurs war sehr umfassend. Eine zweite Fremdsprache war zwar nicht Pflicht, doch ich habe es zumindest im ersten Jahr probiert (seit damals weis ich dass mir französisch absolut nicht gefällt).

Wirklich sehr gut englisch lernte ich erst im Berufsleben, da ich sehr viel Zeit u.A. in den USA und in Australien verbrachte.

Allerdings, die Schulbildung der heutigen Zeit ist wirklich sehr mangelhaft, ich kenne einige Maturanten, die mit wirklich sehr guten Notendurchschnitten abschlossen, jedoch über ein mehr als nur mangelhaftes Allgemeinwissen verfügen.

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