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Barbara Mucha und die Mucha-Administration

EU setzt langjährige Forderung um

Handelsverbandes

EU setzt langjährige Forderung um

Aufhebung der Mehrwertsteuerbefreiung für Postlieferungen aus Drittländern unter 22 Euro ab 2021 bringt mehr Wettbewerbsfähigkeit und Chancengleichheit im globalen Handel

Ein EU Kommissionsvorschlag zur Mehrwertsteuerrichtlinie liegt bereits vor. Die Steuerbefreiung für die Einfuhr von Kleinsendungen aus Drittstaaten - bis 22 Euro Warenwert - soll demnach mit 1. Jänner 2021 abgeschafft werden. Dies bedeutet einen Anstieg der Mehrwertsteuereinnahmen der Mitgliedstaaten von 7 Mrd. EUR jährlich und verbesserte Wettbewerbsbedingungen für die gegenwärtig benachteiligten Unternehmen aus der EU.

Im Sinne eines funktionierenden europäischen Binnenmarkts wäre es sinnvoll, dass die geplante Geoblocking Verordnung frühestens mit der Mehrwertsteuerrichtlinie in Kraft tritt.

Zuletzt wurden diese Problematiken im Jänner von Rainer Will in seiner Rede vor dem Forum for International Retail Association Executives (FIRAE) in New York angesprochen. Mit Finanzminister Schelling gab es im Jänner 2016 Gespräche. Im Zuge der Verhandlungen rund um die Geoblocking Verordnung  führte der Handelsverband weitere intensive Gespräche im Wirtschaftsministerium und in Brüssel, wo Rainer Will seit 2016 im Board of Directors der EMOTA die Interessen der heimischen Händler vertritt.

Weiters soll die Mehrwertsteuerrichtlinie für Erleichterungen beim grenzüberschreitenden Handel  innerhalb der EU sorgen. Schätzungen gehen davon aus, dass bei der Befolgung mehrwertsteuerlicher Pflichten dem Unternehmen für jeden belieferten Mitgliedstaat jährliche Kosten von 8000 EUR Kosten anfallen. Dies ist eine erhebliche Belastung für Unternehmen, insbesondere für KMU. 

Foto/Quelle: Shutterstock_IhorL/Handelsverband

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