Logo: Zur Startseite
Lieber User von diemucha.at,

wir haben unsere Webseite technisch verbessert und bieten Ihnen ab sofort noch mehr Inhalte. Wir ersuchen alle User, die sich bereits auf der "alten" Webseite registriert haben und einen Beitrag oder Kommentar posten wollen, sich wie immer anzumelden. Da die Passwörter der User anonym sind, nutzen Sie bitte die Funktion "Passwort vergessen" – Sie erhalten umgehend einen Zugang per Mail, bitte sichern Sie hier ihr altes (oder ein neues Passwort), ungestörtes Posten ist danach sofort wieder möglich.
Sollten Sie Probleme mit der Anmeldung haben, senden Sie bitte ein Mail an administrator@diemucha.at, wir kümmern uns umgehend um Ihr Anliegen. Auch Anregungen, Wünsche und Verbesserungsvorschläge nehmen wir gerne entgegen.

Viel Freude mit der "neuen" Mucha wünscht

Barbara Mucha und die Mucha-Administration

Konsumentenschutz: Lebensmittel

Bild des Benutzers Emma

Konsumentenschutz: Lebensmittel

Emma
5
Average: 5 (1 vote)

Ich sehe dies als aktualisierte Neuauflage meiner ausgeuferten Lebensmittelbeschwerde hier .. und hoffe das Tavorrudel kann einmal einen Beitrag verschonen oder ausschließlich sachlich kommentieren. Dies sind nur Informationen, weder verwende ich die angeführten "Lebens"mittel noch wird unterstellt, daß Sie das tun. Nur Wissen schützt! Wie Foodwatch in Deutschland und die Konsumentenschutzabteilung der Arbeiterkammer hat sich dankenswerterweise auch der VKI dazu entschieden, diverse Schwindel und Tricksereien zu veröffentlichen: www.konsument.at/lebensmittelcheck Vieles ist per Gesetz reguliert, trotzdem sucht die Industrie permanent nach Schlupflöchern, es werden zum Nachteil der Konsumenten Gesetze übertreten oder Schwachstellen schamlos ausgenützt, nicht, falsch oder ungenau deklariert, auf die Unachtsamkeit der Einkäufer gesetzt, falsche Erwartungen genährt. Abbildungen auf den Verpackungen verführen zum Kauf, Inhalt und Zutatenliste können nicht halten, was sie versprechen. Wie groß das Verhältnis zwischen Verpackung und Inhalt sein darf ist geregelt, trotzdem kursieren viele sog. "Mogelpackungen". Sehr oft wird völlig legal getrickst. Auch wenn es mühsam ist: lassen Sie sich nicht täuschen und lesen Sie das (viel zu ) Kleingedruckte. Einige Beispiele: [b]Alpro Vanilledessert [/b]verspricht echte "feine Vanille", enthält aber nur Aroma. Der Hersteller meint: die Zutatenliste ist rechtskonform, die Vanilleblüte auf der Verpackung dient nur der Dekoration. [b]"Robby Bubble Berry"[/b] ist ein stark gesüßtes Kindergetränk in einer Sektflasche. Der Hersteller meint, das sei Absicht "eben damit die Kinder beim Feiern nicht an Alkohol herangeführt werden". [b]"Prestige Camembert-Herzen": [/b]4 kleine Stücke, viel Plastik, viel Luft [b]"Tabaluga Croissants"[/b] für Kinder sind mit Ethanol konserviert. [b]Polnische Gänsebrust [/b]- auf der Verpackung Bauernhof-Idylle, stammt aber aus Mastbetrieben. Der Importeur meint, die Gänse hätten 4m² "Auslauf". [b]Knorr Gebratene Nudeln Huhn[/b]: nur 1% Huhn und die Packung ist nur halbvoll. Knorr meint, die Bezeichnung "Huhn Hot Spicy" soll nur eine Geschmacksrichtung zum Ausdruck bringen [s. meine Ursprungsbeschwerde, es hat sich nichts geändert] [b]Milka Riegel [/b]enthalten auffallend wenig Kalorien. Genau schauen, normalerweise werden sie per 100gr angegeben, hier "pro Portion" und das sind laut Eigendefinition 25 gr!!! [b]Zott Monte[/b]: beworben wird eine "gesunde Zwischenmahlzeit" für Kinder, enthält aber nur 0,6% Schoko, viel zu viel Fett und Zucker. [b]Dragee Keksi Banane[/b]: nur künstliche Aromen. Der Hersteller findet nichts dabei "stilisierte Bananen" abzubilden, er legt ein "Gutachten" vor, wonach "keine Irreführung eines durchschnittlich informierten und interessierten Konsumenten" vorliegt. [b]Inzersdorfer Rahmschnitzerl[/b]: schon sehr oft hier beschrieben: "Schnitzerl" ist kein kleines Schnitzel, sondern Fuzzerln, kleingedruckt "Formfleich" genannt. Inzersdorfer nennt die Fuzzerln "hochwertig" und daß es geformt ist, stünde eh hinten. [b]"Atlantik-Zuchtlachs"[/b] von Norsson mit der Herkunftsbezeichnung Chile, also Pazifik...irgendwo täts eh stehen, meint der Importeur! [b]"New Lifestyle" Trinkjoghurt [/b]macht auf leichten Lifestyle, enthält aber 110 gr. Zucker (30 Stück Würfelzucker!) Auf Babygläschen sollte nicht nur die "Grundzusammensetzung" stehen, sondern auch, ob z.B. Gluten enthalten ist. Mittlerweile sind wir so weit, daß oö Bauern "gentechnikfreie Schweinsschnitzel" anbieten (IBO-Bauenhöfe), denn unsere Bauern verfüttern generell Gensoja (überwiegend importiert aus den USA, wo über 90% genmanipuliertes Soja und Mais hergestellt wird). Zur Erinnerung: 1997 gab es ein Gentechnik-Volksbegehren mit der Forderung "keine Gentechnik auf unserem Teller". Es wurde von 1,2 Millionen Menschen unseres Landes unterschrieben. Den Politikern und der EU war es egal, im Gegenteil Gensoja als Futtermittel wurde finanziell unterstützt. Kennzeichnung gibt es keine. Gensoja ist so manipuliert, daß es Herbizide verträgt. Glyphosat kommt so nicht nur ins Trinkwasser sondern über das Fleisch bzw das pflanzliche Produkt auf unsere Teller. Es hätte nie zugelassen werden dürfen, erwiesenermaßen steht es in direktem Zusammenhang mit der gestiegenen Häufigkeit von Allergien. Im Tierversuch ergab sich bei Ratten, daß 55% ihre Geburt maximal 3 Wochen überlebt haben. Studien belegen, daß Glyphosat (=Roundup) schon in geringen Mengen menschliche Zellen innerhalb von 24 Stunden tötet, es zu Fehlgeburten und Missbildungen führen kann. In Argentinien leiden viele Arbeiter unter den Folgen des Gifteinsatzes auf Gentechniikfeldern. Raiffeisen ist der größte Gensoja-Importeur und der Lagerhaus-Chef Buchleitner saß als Aufsichtsrat des größten Importeurs in Hamburg. Der große Gewinner ist Monsanto.

Österreich
1010 Wien

Kommentare

Iris20

;) Leider schmeckt mir ein kaltes Glas Cola im Sommer manchmal sehr gut. Auch nicht wirklich gesund.

kritischer Konsument

Man muß sich das nur vorstellen: 7 Zuckerwürfel im 0,2l-Glas! Dann wundert man sich, daß heute schon Kinder Typ II-Diabetes = Altersdiabetes haben

Iris20

Mit Entsetzen habe ich gelesen, dass Ovomaltine kein "gesundes Getränk" ist. Werde es meinen Kindern künftig nicht mehr zum Frühstück geben.

kritischer Konsument

Die Lebensmittelindustrie instrumentalisiert unseren Wunsch nach Gesundheit und Wohlbefinden für ihre Profitinteressen: Ausgerechnet solche Produkte, die alles andere als gesund sind, werden mit irreführenden Gesundheitsversprechen beworben. Fünf Hersteller treiben es auf die Spitze: salzig-fettige Wurst "für das Immunsystem" bei Kindern, überzuckerte Getränke für die Zähne oder Zuckerflocken für ein "ausgewogenes Frühstück" - mit solchen dreisten Gesundheitslügen muss Schluss sein! Unterschreiben Sie unsere Protestaktion an Nestlé, Aldi Nord & Co! Hier klicken und mitmachen

Hallo und guten Tag, 

immer mehr Menschen in Deutschland wollen gesund essen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse. Die Befragten räumen Gesundheit bei der Ernährung den höchsten Stellenwert ein. Die Lebensmittelindustrie instrumentalisiert den Wunsch nach gesunden Lebensmitteln für ihre Profitinteressen: Ausgerechnet unausgewogene, zu zuckrige, fettige, salzige Produkte werden mit einem gesunden Anstrich beworben. Damit torpedieren die Hersteller das Bemühen der Menschen, sich gesund zu ernähren.

Leider ist ein solcher Gesundheitsschwindel in der EU legal: Lebensmittelhersteller dürfen bisher selbst Süßigkeiten oder zuckrige Getränke mit Gesundheitsversprechen vermarkten - wenn sie einfach Vitamine oder Mineralstoffe künstlich zusetzen. Wie dreist die Industrie vorgeht, zeigen diese fünf Produkte:

1. Nesquik Frühstücksflocken

Mit großen Hinweisen auf den Gehalt von Vollkorngetreide, Vitaminen und Mineralstoffen will Hersteller Nestlé seinen Nesquik-Frühstücksflocken einen gesunden Anstrich verpassen. Tatsächlich besteht das Schoko-Frühstück aber zu einem Viertel aus Zucker - und ist damit keineswegs ein ausgewogener Start in den Tag für Schulkinder, sondern schlicht eine Süßigkeit.

 

2. Dextro Energy

Die kleinen Täfelchen suggerieren, der Mensch müsse Traubenzucker konsumieren, um geistige und körperliche Leistung zu erbringen. Die Wahrheit: Wer regelmäßig hohe Mengen Zucker zu sich nimmt, wird nicht leistungsfähiger, sondern hat ein höheres Risiko für Übergewicht und Diabetes. Den Traubenzucker, den wir tatsächlich brauchen, kann unser Körper aus Stärke selbst aufspalten.

 

3. Ferdi Fuchs Mini Salami

Hersteller Stockmeyer bewirbt seine "Ferdi Fuchs Mini Salami" wie ein Wundermittel für die Kindergesundheit: für das Immunsystem, für geistige Leistung und Zellschutz sowie gegen Müdigkeit. Doch die Salami enthält mehr Fett und sogar doppelt so viel Salz wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kinderlebensmittel empfohlen. 

 

4. Ovomaltine

Der Schweizer Hersteller Wander bewirbt sein kultiges Kakaopulver als "tägliche Energie für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit". Doch zahlreiche zugesetzte Vitamine, Mineralstoffe und der charakteristische Malzgehalt ändern nichts daran: Ein Getränk mit umgerechnet fast sieben Zuckerwürfeln pro 200-Milliliter-Glas ist eine Süßigkeit und kein gesunder Energielieferant.

 

5. Vollfit Joghurt Drink Erdbeere-Banane von Milsa+

Aldi Nord bewirbt das Kinder-Joghurt-Getränk seiner Eigenmarke als Beitrag für das Immunsystem sowie für Knochen und Zähne. Doch die umgerechnet sechs Zuckerwürfel pro 125-Gramm-Fläschchen begünstigen Übergewicht und Karies. "Vollfit" macht eher "voll fett" und ist kein empfehlenswertes Produkt für Kinder.

Maria Sokop, wir dürfen uns diese dreisten Werbelügen nicht mehr gefallen lassen! Die Lebensmittelindustrie muss endlich aufhören, ihre eigenen Profitinteressen über die Gesundheit zu stellen. Unsere Erfahrung bei foodwatch hat uns eins gelehrt: Protest wirkt! Deshalb bitten wir Sie: Machen Sie mit bei unserer Protestaktion gegen Nestlé, Aldi Nord und Co.!

Hier unterschreiben Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wir von foodwatch stehen im Kampf gegen Verbrauchertäuschung im Supermarkt einem übermächtigen Gegner gegenüber. In unseren Büros in Berlin, Amsterdam und Paris machen rund 30 Aktivistinnen und Aktivisten Druck auf die Lebensmittelindustrie. Alleine bei Nestlé arbeiten 335.000 Menschen. foodwatch ist unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanziert sich aus Beiträgen von privaten Spenden. In Deutschland ermöglichen bereits 36.000 Unterstützerinnen und Unterstützer unsere Arbeit. Seien auch Sie dabei:

kritischer Konsument

Die Lebensmittelindustrie instrumentalisiert unseren Wunsch nach Gesundheit und Wohlbefinden für ihre Profitinteressen: Ausgerechnet solche Produkte, die alles andere als gesund sind, werden mit irreführenden Gesundheitsversprechen beworben. Fünf Hersteller treiben es auf die Spitze: salzig-fettige Wurst "für das Immunsystem" bei Kindern, überzuckerte Getränke für die Zähne oder Zuckerflocken für ein "ausgewogenes Frühstück" - mit solchen dreisten Gesundheitslügen muss Schluss sein! Unterschreiben Sie unsere Protestaktion an Nestlé, Aldi Nord & Co! Hier klicken und mitmachen

Hallo und guten Tag, 

immer mehr Menschen in Deutschland wollen gesund essen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Techniker Krankenkasse. Die Befragten räumen Gesundheit bei der Ernährung den höchsten Stellenwert ein. Die Lebensmittelindustrie instrumentalisiert den Wunsch nach gesunden Lebensmitteln für ihre Profitinteressen: Ausgerechnet unausgewogene, zu zuckrige, fettige, salzige Produkte werden mit einem gesunden Anstrich beworben. Damit torpedieren die Hersteller das Bemühen der Menschen, sich gesund zu ernähren.

Leider ist ein solcher Gesundheitsschwindel in der EU legal: Lebensmittelhersteller dürfen bisher selbst Süßigkeiten oder zuckrige Getränke mit Gesundheitsversprechen vermarkten - wenn sie einfach Vitamine oder Mineralstoffe künstlich zusetzen. Wie dreist die Industrie vorgeht, zeigen diese fünf Produkte:

1. Nesquik Frühstücksflocken

Mit großen Hinweisen auf den Gehalt von Vollkorngetreide, Vitaminen und Mineralstoffen will Hersteller Nestlé seinen Nesquik-Frühstücksflocken einen gesunden Anstrich verpassen. Tatsächlich besteht das Schoko-Frühstück aber zu einem Viertel aus Zucker - und ist damit keineswegs ein ausgewogener Start in den Tag für Schulkinder, sondern schlicht eine Süßigkeit.

 

2. Dextro Energy

Die kleinen Täfelchen suggerieren, der Mensch müsse Traubenzucker konsumieren, um geistige und körperliche Leistung zu erbringen. Die Wahrheit: Wer regelmäßig hohe Mengen Zucker zu sich nimmt, wird nicht leistungsfähiger, sondern hat ein höheres Risiko für Übergewicht und Diabetes. Den Traubenzucker, den wir tatsächlich brauchen, kann unser Körper aus Stärke selbst aufspalten.

 

3. Ferdi Fuchs Mini Salami

Hersteller Stockmeyer bewirbt seine "Ferdi Fuchs Mini Salami" wie ein Wundermittel für die Kindergesundheit: für das Immunsystem, für geistige Leistung und Zellschutz sowie gegen Müdigkeit. Doch die Salami enthält mehr Fett und sogar doppelt so viel Salz wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kinderlebensmittel empfohlen. 

 

4. Ovomaltine

Der Schweizer Hersteller Wander bewirbt sein kultiges Kakaopulver als "tägliche Energie für körperliche und geistige Leistungsfähigkeit". Doch zahlreiche zugesetzte Vitamine, Mineralstoffe und der charakteristische Malzgehalt ändern nichts daran: Ein Getränk mit umgerechnet fast sieben Zuckerwürfeln pro 200-Milliliter-Glas ist eine Süßigkeit und kein gesunder Energielieferant.

 

5. Vollfit Joghurt Drink Erdbeere-Banane von Milsa+

Aldi Nord bewirbt das Kinder-Joghurt-Getränk seiner Eigenmarke als Beitrag für das Immunsystem sowie für Knochen und Zähne. Doch die umgerechnet sechs Zuckerwürfel pro 125-Gramm-Fläschchen begünstigen Übergewicht und Karies. "Vollfit" macht eher "voll fett" und ist kein empfehlenswertes Produkt für Kinder.

Maria Sokop, wir dürfen uns diese dreisten Werbelügen nicht mehr gefallen lassen! Die Lebensmittelindustrie muss endlich aufhören, ihre eigenen Profitinteressen über die Gesundheit zu stellen. Unsere Erfahrung bei foodwatch hat uns eins gelehrt: Protest wirkt! Deshalb bitten wir Sie: Machen Sie mit bei unserer Protestaktion gegen Nestlé, Aldi Nord und Co.!

Hier unterschreiben Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wir von foodwatch stehen im Kampf gegen Verbrauchertäuschung im Supermarkt einem übermächtigen Gegner gegenüber. In unseren Büros in Berlin, Amsterdam und Paris machen rund 30 Aktivistinnen und Aktivisten Druck auf die Lebensmittelindustrie. Alleine bei Nestlé arbeiten 335.000 Menschen. foodwatch ist unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanziert sich aus Beiträgen von privaten Spenden. In Deutschland ermöglichen bereits 36.000 Unterstützerinnen und Unterstützer unsere Arbeit. Seien auch Sie dabei:

Iris20

Danke, sehr guter Tipp. Habe mir gerade die Homepage von Labonca angesehen und bin begeistert. Diese Initiative werde ich unterstützen und auch meine Freunde dazu aufrufen, dort ihr Fleisch zu kaufen.

kritischer Konsument

Tip für Leute, die öfter Biofleisch kaufen und Geld sinnvoll investieren möchten:

der Biobetrieb Labonca legt wieder Genußscheine auf, d.h. man investiert einen Betrag ab 1000 € und bekommt 10 Jahre lang einen Naturalzins in Waren von 130€ jährlich.

https://www.labonca.at/genussscheine/

Labonca hat letztes Jahr den Klimaschutzpreis gewonnen, die Sonnenschweine und das Weiderind leben total artgerecht und werden schonend geschlachtet.

https://www.labonca.at/

Bisher haben wir immer nur Aufstriche, Schinken und Würstel gekauft. Es gibt natürlich auch Frischfleisch, das mit einem gekühlten Pfandsystem geliefert wird. Das werde ich demnächst auch einmal probieren. Denn ich habe ja heuer meinen Genußzins noch nicht aufgebraucht.

Iris20

@ kritischer Konsument

Danke für die Foodwatch-Newsletter. Mir haben sie die Augen geöffnet. Jeder sollte seinen Kopf einschalten und nachdenken, warum Konzerne keine Freude mit Foodwatch haben. Leider haben sich viele Menschen das selbstständige Denken abgewöhnt.

kritischer Konsument

Wenn einem was nicht paßt, macht man es schlecht. Die Lebensmittelkonzerne st0ßen sich natürlich an den Enthüllungen von Foodwatch.

Newsletter:

Die Lebensmittelindustrie versucht mit unwahren Behauptungen die Glaubwürdigkeit von foodwatch zu untergraben. Sie wirft uns vor, dass wir lügen und bevormunden und lenkt damit davon ab, dass SIE SELBST es sind, die unablässig die Fakten verdrehen. Denn nicht foodwatch, sondern die Lebensmittelindustrie lehnt die verbraucherfreundliche Kennzeichnung von Lebensmitteln ab und bewirbt überzuckerte Produkte als gesund. Und das alles, um ihre Gewinne nicht zu gefährden!

in letzter Zeit werden die Attacken der Lebensmittelindustrie gegen foodwatch immer verrückter. Plötzlich sind WIR die "Bösen"! WIR täuschen angeblich die Verbraucher, WIR verbreiten angeblich Unwahrheiten, und WIR bevormunden angeblich die Verbraucherinnen und Verbraucher. Offensichtlich ist der Lebensmittel-Lobby nunmehr jedes Mittel recht, um Stimmung gegen foodwatch zu machen. Es fällt mir wirklich nicht leicht, das Wort Lüge in den Mund zu nehmen, doch dieses herabsetzende, völlig unakzeptable Vorgehen der Lebensmittelindustrie können wir uns wirklich nicht bieten lassen. Helfen Sie uns dabei, die Lügen der Lebensmittelindustrie aufzudecken und sie in die Schranken zu verweisen: 

Lüge Nummer eins: foodwatch täuscht die Verbraucherinnen und Verbraucher und führt Medien in die Irre!

Seit Jahren ist bekannt, dass krebserregende Mineralöle in unseren Lebensmitteln enthalten sein können - zum Beispiel in Schokolade, Cornflakes oder Reis. Wir dokumentieren dieses Risiko mit wissenschaftlichen Methoden, indem wir Produkte im Labor testen lassen. Die Antwort des Lobbyverbandes der Lebensmittelwirtschaft BLL: foodwatch führe "Verbraucher und Medien in die Irre" und betreibe "Verbrauchertäuschung" sowie "Verunsicherung". Denn: Die mit Mineralöl belasteten Produkte, vor denen wir warnen, sind angeblich "unbedenklich".

Die Wahrheit: Aromatische Mineralöle, zum Beispiel aus Lebensmittelverpackungen, können Krebs auslösen und unser Erbgut verändern. Das bestätigt auch die Europäische Lebensmittelbehörde. Die Industrie verdreht dreist die Fakten, um foodwatch als unseriös darzustellen. Denn sie hat nur ein Ziel: gesetzliche Grenzwerte mit allen Mitteln zu verhindern. Das ist unfassbar, die Lebensmittelindustrie nimmt mögliche Krebserkrankungen von Verbraucherinnen und Verbrauchern in Kauf, und gleichzeitig bezeichnet sie die Forderungen von foodwatch nach Grenzwerten als "Verbrauchertäuschung"! 

Lüge Nummer zwei: foodwatch lügt! Die Europa-Abgeordnete Renate Sommer bezeichnet foodwatch als eine "völlig intransparente" Organisation, die "bewusste Falschmeldungen" verbreitet. In der Tageszeitung WELT hieß es kürzlich, foodwatch-Kampagnen würden "nicht selten auf unwahren Behauptungen" fußen. Und nicht zuletzt verlangt der Lobbyverband BLL, dass wir uns "endlich an Fakten orientieren". Das Rezept ist offenkundig: Wenn man keine Argumente mehr hat, greift man den Gegner persönlich an und bezweifelt seine Integrität!

Die Wahrheit ist: Würden wir nur eine einzige falsche Tatsachenbehauptung aufstellen, nur einen einzigen unzutreffenden Laborwert veröffentlichen, die Lebensmittelindustrie würde uns dies als erstes gerichtlich verbieten. Tja, liebe Lebensmittelkonzerne, ihr habt wohl nichts im Köcher! Aber müsst ihr denn gleich lügen!!? Fakt ist: Allen unseren Veröffentlichungen gehen intensive und gründliche Recherchen voraus. Wer behauptet, wir stellen falsche Behauptungen auf, verfolgt offensichtlich nur einen Zweck: Dem Ruf von foodwatch zu schaden! Doch damit nicht genug. Es geht NOCH unverfrorener…

Lüge Nummer drei: foodwatch bevormundet die Verbraucherinnen und Verbraucher - die Industrie dagegen kämpft für deren Freiheit! So ist das also: Wir halten die Verbraucherinnen und Verbraucher für dumm und wollen sie deshalb bevormunden. Wir wollen Ihnen angeblich vorschreiben, was Sie essen dürfen. Der Beweis der Lebensmittelindustrie: foodwatch fordert die Ampelkennzeichnung für Fett, Zucker und Salz, die es auf einen Blick ermöglicht, Zuckerbomben zu erkennen. Damit Verbraucherinnen und Verbraucher informierte Kaufentscheidungen treffen können. Und die Industrie? Kämpft laut Selbstdarstellung für "echte Wahlfreiheit für eigenständige Konsumenten" und gegen "Bevormundung" durch foodwatch, indem sie eine Kennzeichnung verteidigt, die es erschwert und nicht erleichtert, Zuckerbomben im Regal zu erkennen.

Die Wahrheit: Zynischer geht es nicht mehr. 80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher wollen die Lebensmittelampel. In den Augen der Lebensmittelunternehmen sind die Verbraucherinnen und Verbraucher also offensichtlich so dumm, dass sie sich wünschen, bevormundet zu werden. Ein menschenverachtendes Verbraucherbild, das die Lebensmittelindustrie da hat. Dieses Verbraucherbild offenbart, worum es ihr wirklich geht: Es geht der Lebensmittelindustrie nicht darum, die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger zu verteidigen. Nein, es geht ihr um ihre eigene Freiheit! Um die Freiheit der Unternehmen, Zuckerbomben weiterhin als Fitness-Produkte verkaufen zu dürfen! Anders gesagt: Wenn hier irgendjemand jemanden "bevormunden" möchte, dann offenbar die Industrie die Verbraucherinnen und Verbraucher – denn sie kämpft GEGEN verbraucherfreundliche Informationen auf den Verpackungen! Wir bei foodwatch wollen aber, dass die Etiketten endlich VERSTÄNDLICH werden! 

Liebe foodwatch-Interessierte,

diese Beispiele zeigen: Die Lebensmittelkonzerne verkaufen nicht nur schlechte Produkte und gefährden unsere Gesundheit, sie lügen auch noch, dass sich die Balken biegen, versuchen gezielt, foodwatch als Organisation darzustellen, die mit zweifelhaften Methoden arbeitet und sogar die Verbraucherinnen und Verbraucher täuschen und bevormunden will.

Ich will Ihnen nicht verheimlichen, manches Mal sind diese Angriffe nicht so leicht wegzustecken. Was mir immer dabei hilft: Ich weiß, viele, viele stehen hinter uns, verurteilen diese Lügen. 

kritischer Konsument

Foodwatch-Newsletter über Mineralöle in Lebensmittel (sind übrigens auch in Kosmetika, z.B. in Lippenpflegestiften entdeckt worden, auch im teuren Labello)

.... man möchte ja meinen, ein EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit macht sich stark für "sicheres" und "gesundes" Essen. Im Fall von gefährlichen Mineralölen in Nahrungsmitteln nimmt es EU-Kommissar Vytenis Andriukaitis mit seinem Amt aber nicht so genau. Statt uns Verbraucherinnen und Verbraucher vor vermeidbaren Krebsgefahren zu schützen, geht er auf Schmusekurs mit der Lebensmittellobby.

Beginnen wir mit dem Jahr 2012: Bereits damals stellte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) fest, dass aromatische Mineralöle (MOAH) in unserem Essen potenziell krebserregend und erbgutschädigend sind. Sogenannte gesättigte Mineralöle (MOSH) reichern sich in den Körperorganen an und können diese schädigen. In den darauffolgenden Jahren haben Laboranalysen von foodwatch aber auch von Stiftung Warentest und von deutschen Landesbehörden immer und immer wieder Mineralöle in unserem Essen gefunden - sowohl in Reis, Nudeln und Weizengrieß als auch in Schokolade und Olivenöl. Immer und immer wieder haben wir von der Politik konkrete Maßnahmen gefordert und sogar dem zuständigen EU-Gesundheitskommissar Andriukaitis einen Besuch abgestattet.

Dieser EU-Kommissar hat jetzt in einer offiziellen Mitteilung seines Hauses die Gesundheitsgefahren durch Mineralöle offiziell anerkannt. Endlich! Aber: Er empfiehlt keine Schutzmaßnahmen! Stattdessen solle das Problem in den nächsten Jahren weiter beobachtet werden: "Aromatische MKW [Mineralölkohlenwasserstoffe] können als genotoxische Karzinogene wirken, während einige gesättigte MKW sich im menschlichen Gewebe anreichern und zu Nebenwirkungen in der Leber führen können", heißt es in dem Papier der Kommission. Deshalb sei es wichtig, "für eine Überwachung von MKW zu sorgen, um die relative Belastung von Lebensmitteln (...) besser zu verstehen." Die Empfehlung aus Brüssel: Jeder europäische Mitgliedstaat solle "unter aktiver Beteiligung von Lebensmittelunternehmern" Tests durchführen und die Ergebnisse bis Februar 2019 an die EU weiterreichen.   

NOCH mehr Tests? Die Fakten liegen doch längst auf dem Tisch! Was wir jetzt brauchen sind strenge Grenzwerte für Mineralöle in Lebensmitteln. Die besonders kritischen aromatischen Mineralöle (MOAH) haben überhaupt nichts in unserem Essen zu suchen. Wir Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht auf sauberes Essen. Machen Sie deshalb mit: Schreiben Sie eine Protestmail an EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis.

Seiten

Werbung