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regiobahn-Abzocke: Verkühlung inbegriffen

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regiobahn-Abzocke: Verkühlung inbegriffen

Zornpinkerl
0
Noch nicht bewertet
23.01.2016
regiobahn und Tourismus-Verantwortliche von Ernstbrunn

Das Ereignis: Ausflugsfahrt mit Freunden per regiobahn-Sonderzug von Wien-Praterstern nach Ernstbrunn. Anschließend per Bus nach Klement und von dort eine frühabendliche Fackelwanderung zum Schüttkasten. Der Preis pro Person betrug 32 Euro, darin enthalten waren Hin- und Rückfahrt per Sonderzug und Bustransfer. Im Programm waren obendrein "Weinviertler Schmankerln" und eine "Weinverkostung" angekündigt, die allerdings ebenso gesondert zu bezahlen waren – ja, sogar für jedes einzelnes Weinproberl musste man Bons lösen – wie der am Beginn der kurzen Wanderung ausgeschenkte Glühwein.

Im Schüttkasten selbst wurden die Gäste dann mehr als drei Stunden geparkt. Es gab dort keine Heizung, ein einziges Heizschwammerl konnte wenig bis nichts bewirken. Zur Belustigung der Frierenden wurde vor der Tür ein Baumstamm abgefackelt. Wegen des massiven Funkenflugs blieben die meisten allerdings diesem Spektakel fern. Leider konnte man das Etablissement auch nicht verlassen, weil man an die fixen Abfahrtszeiten von Bahn und Bus gebunden war.

Sinn der "Themenfahrt" sollte sein, das Weinviertel auch in der toten Jahreszeit touristisch zu erschließen. Geworden ist daraus eine reine Abzocke, indem man die frierenden Gäste mit warmen, teuren Schmankerln bei Laune zu halten versuchte. Unsere schriftliche Beschwerde wurde mit einem Satz ("Danke für Ihr negatives Feedback") beantwortet. Das schöne Weinviertel hätte Besseres verdient.

Kommentare

Konsumfreak

Ich finde, kritischer Konsument hat recht. Man soll sich sowas keinesfalls gefallen lassen. Ich würde warsch. auch einen Brief schreiben oder anrufen und nach einer Stellungnahme und Entschuldigung verlangen. €32 für sowas finde ich persönlich auch zu teuer...

kritischer Konsument

Ich glaube, Zornbinkerl hat sich nicht über die 32.-€ beschwert - ich gehe davon aus, daß die Zusatzkosten für die Weinproben und Schmankerln im Angebot angekündigt waren - sondern über die lange Wartezeit in der Kälte, wo man irgendwie zwangsweise zu heißen Getränken und Speisen genötigt war.

Den Kauf von Bons bei Weinproben finde ich sinnvoll. Es gibt Leute, die sich beim kostenlosen Angebot ansaufen und andere, die wirklich nur kosten wollen oder mit 1-2 Probiergläsern genug haben. Ich habe einmal eine Weinkost samt Kellerführung im Burgenland mitgemacht. Allerdings ziemlich teuer und daher alles im voraus bezahlt, Verkostung aller Spitzenweine und gutes Essen. Daß der Weinbauer/Wirt dann ein gutes Geschäft gemacht hat, weil sich viele den "Lieblingswein" mitgenommen haben, sei ihm gegönnt.

James_Bond

Hallo zusammen!

@ zornpinkerl

Was haben sie sich eigentlich um € 32,- erwartet, Transfers inkl. 5L Wein und 2kg Brot inkl. kostenlose Aufstriche und eine Nachspeise.... Mit den € 32,- ist ausschließlich der Transfer abgedeckt. Jeder will ja dann nicht 2L Wein verkosten und dazu 1/2 kg Brot verdrücken. Dass dies Zusatzleistungen sind, leuchtet mir ein. Würde die Fahrt € 100,- kosten inkl. Weinproben und Verköstigung, würden sich die Leute aufregen, die keine Weintrinker sind und auch keinen Hunger haben. Ich bin aber sicher, dass die Bahnfahrt und die anschließenden Eindrücke bei den Stationen die € 32,- wert waren.

lg

kritischer Konsument

Nicht zufriedengeben mit dieser Reaktion. Brief an den entsprechenden Tourismusverband und die regionale Tageszeitung. 

Ansonsten: herzlich willkommen. Bitte auch weiter hier zu schreiben und neue User gewinnen.

Vivi

Die Abzocke erinnert ein bisschen an eine "Kaffeefahrt".

Hans

Mit solchen Aktionen ruiniert man das Image einer Region. Ich hätte mich an ihrer Stelle auch aufgeregt. Haben Sie an die Tourismusverantwortlichen geschrieben?

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