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Ambulanz im AKH

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Ambulanz im AKH

Emma
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Ich hatte heute einen alljährlichen Kontrolltermin um 9 Uhr. Um 9.30 sind alle Leute, die zuerst mit mir gewartet haben weg, es werden welche aufgerufen, die nach mir kamen (vermutlich in andere Abteilungen). Bei meiner gewohnten Tür A tut sich nichts. Um 10 Uhr frage ich am Stüttzpunkt nach: meine Mappe liegt in Raum B und ich möge dort nachfragen. Eine sehr nette Schwester stellte fest, ich sei die 4., aber es ist noch kein Arzt da. Dann wird eine Frau in Zimmer A gerufen. Eine Ärztin wuselt herum und verschwindet wieder - es ist 10.30. Offene Türen, aber kein Arzt. Als ich vorbeigehe, sehe ich die Frau in Raum A dort strickend warten. Um 10.40 der erste Aufruf in Raum B, um 10.55 wieder jemand, der nach mir gekommen ist. Um 11 Uhr entschuldigt sich die Schwester, kann nichts machen. Um 11.09 durfte ich rein und saß noch 5 Minuten herum, weil der Arzt gerade ziemlich umständlich einen Ambulanztermin mit einem Patienten ausmachte, was eigentlich die Aufgabe des Stützpunktes ist. Dann bin ich endlich dran. Nach zwei weiteren Terminvereinbarungen an zwei Stützpunkten verließ ich um 11.35 das Spital. Man sollte glauben, daß Termine auch vom Spital eingehalten werden müssen. Ich hätte durchaus auch um 11 oder 12 Uhr einen anderen Termin haben können.

Kommentare

Iris20

Was sagen uns diese Zustände? Das Gesundheitssystem wird immer schlechter, offenbar fehlen nicht nur gute Konzepte, sondern auch das nötige Geld. Mittlerweile ist mein blindes Vertrauen in die Kompetenz der Ärzte geschwunden, als Patient muss man selbst aktiv werden, denn es geht ja um den eigenen Körper. Habe in den Ambulanzen des AKH bisher keine guten Erfahrungen gemacht (unfreundliche Mitarbeiter, gestresste Ärzte) und selbst als ich es im Privatspital Rudolfinerhaus versucht habe, wurde ich enttäuscht. Der Arzt hatte keinerlei Interesse und keine Zeit, sondern meinte, wenn es nicht besser würde, solle ich doch zu meinem Hausarzt gehen. Bezahlt habe ich über 100 Euro für diese Auskunft.

Emma

@kritischer Konsument

gerade lese ich, daß das Ihnen bzw Ihrer Frau auch passiert ist und sogar schon letztes Jahr - da durfte ich noch im Juni! 

Es scheint, daß ein Radiologe nur darauf schaut, was auf der Überweisung steht als Diagnose oder Fragestellung. Von allein sieht man nichts. Aber danke, dann bin ich kein Einzelfall.

Emma

Mittlerweile habe ich Ähnliches noch in einer anderen Ambulanz zwei Mal erlebt. Termin um 8.30 bzw 8 Uhr, drangekommen um 11.30 bzw 10 Uhr. Und das sind keine Ambulanzen mit irgendwelchen Notfällen! Alle haben einen Termin, nur die Ärzte sind nicht da.

Bei obengenannter Ambulanz wurde ich inzwischen ausgebootet. Im AKH gibt es eine spezielle Nierensteinambulanz. Das hat den Vorteil, daß U-Schall, Blut, ev. notwendiges Röntgen zeitnah stattfinden und von Spezialisten begutachtet werden kann. Nach 3 Nierenoperationen 2010 war ich da zuerst alle halbe Jahre, dann einmal/Jahr zur Kontrolle. Dieses Mal bekam ich keinen Termin, Überweisungen nur noch vom Urologen (bisher genügte der Internist), "einfache Kontrollen" mache der niedergelassene Urologe. Ich habe aber keinen, also soll ich mir einen suchen, der mich dann nacheinander zu U-Schall, Labor usw schicken muß.

Als ich einmal einen "Oberbauch-U-Schall" hatte bei einem niedergelassenen Radiologen waren auf dem Befund keine Nierensteine erwähnt, obwohl die zweifellos 4mm groß sind. Offenbar entdeckt man nur etwas, wenn man es weiß.

HannesRe

Ins AKH würde ich nicht freiwillig gehen, obwohl dort die Universitätskliniken zu finden sind. Zweimal war ich wegen Freizeitunfällen mit meiner Tochter dort und habe mir geschworen, nie wieder in dieses Spital zu fahren. Zusätzlich zu den endlos langen Wartezeiten waren sowohl die Frauen hinter dem Schalter als auch die (überforderten) Ärzte unfreundlich. Wir haben förmlich gespürt, dass Patienten eine Belastung udn daher nicht wirklich gewünscht sind.

kritischer Konsument

Ich fand das Personal im AKH noch nie unfreundlich, weder auf Station noch in den Ambulanzen. Nur hat man meine Frau, die wegen ihrer Nierensteine seit Jahren je nach Befund alle halbe oder ganze Jahre zur Kontrolle soll, ausgebootet. U-Schall und Blutuntersuchung könnten auch  niedergelassene Ärzte machen. Dazu braucht sie also jetzt zwei Ärzte und das Labor. Mit einem allgemeinen Radiologen war sie schon früher unzufrieden. Er hat bei einem Oberbauch-U-Schall keine Nierensteine gesehen - und die sind immerhin 6mm groß.

Michris

Gott sei Dank, daß ich im Hanusch-Krankenhaus schon zum Inventar als Patientin gehöre. Gut, auch dort kann es mal zu einer längeren Wartezeit kommen, aber was die Ärzte und Ärztinnen, was die Schwestern und Pfleger, die Helfer und Träger, die Reinigungsfrauen, die Leute in der Küche leisten ist wirklich höchst bewunderungswürdig. 

      An dieser Stelle möchte ich auch noch dankend die Dialyse-Station des Hanusch-Krankenhauses aufführen. Ich hatte anfänglich eine enorme Angst vor der Dialyse die ich seit 14. Dezember 2015 besuche. Heute fühle ich mich pudelwohl. Wir haben wirklich höchst kompetente und rührend um uns bemühte ÄrtzInnen und Schwestern, bzw. Pfleger, Damen, die uns mit Frühstück und so versorgen - und liebenswerte Patienten. Wir sind eine große Familie. Und so sollte es in gewissen anderen Spitälern sein. 

      Das AKH kenne ich, die angesprochene mangelnde Höflichkeit resultiert aus der  Tatsache, daß man sich bei der Organisation und dem Aufbau des Spitals völlig verschätzt hat. Das sieht man an den entstandenen Kosten, die in keiner Relation zu den geplanten steht, weil sie wesentlich höher waren und die Erhaltungskosten es sind. Die Mitarbeiter dieses überdimensionalen Spitales sind einfach überlastet. Es ist leider eine Tatsache auch in Wien: Immer weniger Pflegepersonal, Ärzte mitinbegriffen, immer mehr Aufgaben, Leistungsdruck und eine absolut nicht soooo rosige Bezahlung, denn vieles wird über Überstunden dazuverdient um die Gehälter vernünftig zu halten. 

Zum Hanusch kann ich noch die Rudolfstiftung empfehlen. Auch vor diesem Haus das Hütchen gelüpft.

Hans

Bei Notfällen empfehle ich die Ambulanz des Lorenz Böhler KH. Die Wartezeit ist relativ kurz, die Ärzte sind freundlich. Die AKH-Ambulanzen sind für mich ein Alptraum. Immer überfüllt, die Schalterfrauen ziemlich unfreundlich, wenn nicht sogar genervt. Ich weiß, der Job ist mühsam, dennoch bringt es nichts, seinen Frust an den Patienten auszulassen.

kritischer Konsument

Jetzt seh ich erst: Emma!

Wo bist du und warum postest du nicht mehr?

kritischer Konsument

Ach ja, es ist ganz erstaunlich, was Menschen in die Notfallsambulanz treibt. Ein junger Deutscher kam mit "erhöhter Temperatur" - "Haben Sie gemessen?"- "Nein, aber ich habe sicher erghöhte Temperatur"...und griff sich (zu recht) an den Kopf!

kritischer Konsument

Weil ich gerade den Fall des Freundes in der Notfallambulanz beschrieben habe (Beschwerde "Gast"haus Nigls):

er war mit der Notfallambulanz im Wilhelminenspital sehr zufrieden. Man scheint sie auch neu gebaut zu haben, ich erinnere mich an einen dunklen, tiefgaragenähnlichen Raum 2009, wo alle paar Minuten die Rettung mit Komasäufern und Raufereiopfern ankam und die akuten Schmerzpatienten endlos warteten.

Was ich nicht gut finde: um 23 Uhr wurde entschieden, daß er zur Beobachtung über Nacht im Spital.bleiben sollte. Eine Mahlzeit gab es natürlich nicht mehr, war auch nicht notwendig. Am nächsten Tag Frühstück und Mittagessen, aber da er um 17 Uhr entlassen wurde, kein Abendessen. Trotzdem mußte er für 2 Tage den Verpflegungsbeitrag bezahlen!

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